Beiträge von Ishigaki-kun

    So, habe am Wochenende CoD WWII ausgiebig testen können. Naja, was heißt ausgiebig...


    Steam zeigt mir 5 gespielte Stunden an. Bevor ich jetzt schreibe was mir gefällt und missfällt, muss ich anmerken dass es deshalb nicht mehr Spielstunden geworden sind, weil die Performance unter aller Sau ist.


    Und damit hab ich schon meinen ersten und für mich game breaking Negativpunkt genannt. Da brauch ich weitere Punkte gar nicht aufzählen. Mein System besteht im Wesentlichen aus 3570k, GTX1070, 16 GB DDR3 und das Spiel auf ner SSD-Festplatte installiert und Grafiktreiber up to date.


    Zuerst mit Nvidia Geforce Experience optimiert. Ging gar nicht, war absolut unspielbar, das reinste Geruckel. Hatte mich ja lange gegen dieses Tool gestreubt, da ich mir u.A. hierfür einen Nvidia Account machen musste und ich immer die Wirksamkeit des Tools bezweifelt hatte. Nun weiß ich, das Tool ist Mist. Zumindest was die Funktion der Optimierung betrifft. Dann ingame wieder auf Standardwerte zurückgesetzt (automatische Erkennung der Hardware und Einstellung der Grafik ingame). War schon etwas besser, aber es kam immer wieder zu starken Einbrüchen der Bildrate. Ganz besonders zum Rundenstart.


    Das ist wirklich enttäuschend. Ich bin absolut keine Grafikhu*e, aber die Grafik ist im Bezug auf die Performance überhaupt nicht überzeugend. Denn selbst bei der dauerruckelnden von Geforce Experience optimierten Grafikeinstellung bekam ich noch einige matschige Texturen zu Gesicht.


    Es ist aber meiner Meinung nach kein Problem der gestiegenen Anforderung an die heutige Hardware, sondern eher ein Problem mit der persönlichen Einstellung des Entwicklers/Publishers zur PC-Version.


    Wenn ich zurückdenke war CoD was die Performance angeht auf dem PC mal richtig toll. Im Jahre 2009 konnte ich CoD MW2 auf meinem damaligen System mit E8400, HD4870, 4GB DDR2 und HDD statt SSD auf höchsten Einstellungen absolut flüssig und komplett beschwerdefrei zocken (technisch gesehen, nicht spielerisch!).

    Ich lade es gerade runter wegen Free Weekend. Ich werde ja später sehen wie es ist.


    Ich kann aber manche Kommentare hier nicht nachvollziehen. Sonst heißt es immer "sche*ß Camper" oder "alle nur am campen" und jetzt mit dem unendlichen Sprint ist es auch wieder nicht recht :wtf:

    Ein Gegenwarts-COD bzw. Modern Warfare von Treyarch wäre mal was neues. Die haben bisher ja nur Vergangenheit (WaW, Black Ops 1) und Zukunft (BO2/BO3) gemacht.


    Und wenn es doch wieder Future wird, dann bitte ohne Wallruns also wieder dieses traditionelle "boots on the ground". Jetpacks können auch drin sein, aber nicht mit wiederaufladbaren Boost. Zum Beispiel pro Leben nur ein Boost, oder den Jetpack-Boost gar als Ausrüstungsgegenstand machen (z.B. statt Taktikgranate). Denn wie Munition und Granaten sollten die Jetpack-Boosts Verbrauchsgegenstände sein, das wäre doch was.

    Also ich fand ja Infinite Warfare besser als Black Ops 3. Also Setting und Gameplay etc. War damals selber überrascht, da mir das Future Setting schon mit BO2 missfallen hat. Aber in IW hats mir irgendwie ganz gut gepasst.

    Witzig dass Trump als einer der größten Lügner dargestellt wird, während aber ALLE seine nicht wenigen grenzwertigen Äußerungen als ehrlich und ernst angesehen werden. Beispiel: Wenn er sagt, dass die Mexikaner Gewalt und Drogen ins Land bringen und Vergewaltiger seien (sowas in der Art hat er wirklich gesagt), dann lügt er nicht und meint diese Aussage absolut ernst. Wenn er frauenverachtende Sprüche rauslässt, dann sind sich alle sicher, er ist wirklich dieser Meinung und ist ein Frauenfeind. Aber gleichzeitig ist er ein absoluter Lügner?


    Genauso wie ja schon von "oh Gott bald gibt's wieder Krieg" gesprochen wird obwohl Trump sich ja gegen Krieg ausspricht (hierbei sicher von ihm gelogen, weils den Linkslinken so halt besser gefällt) und es bei Clinton wohl etwas wahrscheinlicher wäre. Da werden Tatsachen verdreht um die Hassfigur weiter ins negative Licht zu rücken. Dieses Verhalten ist ja sooo vorbildlich.


    Zudem ist der Erfolg Trumps auch stark linksgemacht. Ich bin ja gar kein Fan vom Trump selber, unter anderem hatte ich bei der Clinton auch einfach ein schlechtes Gefühl und empfinde den Sieg als eine Klatsche für den ach so tollen demokratischen Westen. Vorallem aber dachte ich sein Sieg würde den Linken endlich was klarwerden lassen. Da gab es nach der Wahl fast schon die von mir erhoffte Einsicht "haben Fehler mit Umgang Trumps gemacht". Doch dann die Enttäuschung "[...]hätten mehr auf die Gefahren und Konsequenzen eines Trumps als Präsident hinweisen müssen[...]haben ihn unterschätzt[...]nicht ernst genug genommen[...]".


    Gerade das war ja das große Übel, man nahm Trump viel zu ernst :patsch: Die ganze Hetze gegen Trump in unseren Westmedien, Anti-Trump-Kampagnen, die vielen Auftritte von bekannten Promis, Musikern, Personen mit ihren Statements gegen Trump. Das alles hat sich zum Vorteil für den Trump entwickelt. Aber das Prinzip hab ich ja damals im Thread der Flüchtlingsdiskussion schon geschrieben. Ein Gegner der kein ernstzunehmender Gegner ist wird solange zum Bösen gemacht, bis er ein ernstzunehmder Gegner ist. Ende des letzten Jahres oder Anfang dieses Jahres, noch bevor Trump die parteiinterne Präsidentschaftskandidatur der Republikaner gewann, gabs da einen kurzen Medienartikel über Trump, wo er ein Video mit einem Adler machte und auch seine "Hasspredigen" angesprochen wurden. Damals kannte ich Trump noch gar nicht und dachte mir, der ist nicht groß wichtig und wird bald wieder verschwunden sein, wenn die Medien ihr Interesse an ihm verloren haben. Tja das war wohl nix :rofl:


    Um es zusammen zu fassen: Jetzt ist er halt Präsident, aber die Schuld liegt natürlich einerseits bei den Wählern (größtenteils Rassisten) und andererseits am eigenen Fehler, ihn nicht ernst genug zu nehmen, wa?


    In dem Fall ist folgendes ja nicht so schlimm: "Heil Hitler! Vernichtet die dreckigen Juden". Sind ja nur Worte und keine Taten. Alles halb so wild. Sorry, aber ich kriege das Kotzen wenn versucht wird, Rassismus zu verharmlosen.


    Oh man, du bist echt ne harte Nuss. Ja diese Aussage ist rassistisch! Das hab ich auch nie anders behauptet. Aber jemand der solch eine Aussage raushaut hat noch kein Verbrechen begangen, verstehst dus immer noch nicht? Du kannst doch nicht jemanden verurteilen, der nichts getan hat! Wenn dieser tatsächlich gegen Juden gewaltätig vorgeht etc. dann ist er ein Verbrecher. Aber vorher noch nicht! Aber laut dir sind ja schon Menschen Verbrecher die eine solche Ansicht haben.


    Und deshalb habe ich auch das Beispiel mit Ostdeutschland gebracht. Ja Pulp diese Leute sind womöglich von ihren Ansichten her deutlich fremdenfeindlicher gegenüber anderen ethnischen Gruppen. Ich fechte das doch gar nicht an. Aber es ist ihre Ansicht. Man kann doch nicht anderen Menschen vorschreiben was sie zu denken haben :verwirrt:

    Liegt vielleicht auch daran dass man Menschen nicht nur nach ihren Aussagen, sondern tatsächlichen Handlungen beurteilt. Wenn ein Trump frauenverachtende Dinge sagt, heißt das noch lange nicht, dass er auch frauenverachtende Dinge getan hat (bspw. eine Frau geschlagen). Ganz nach dem Motto "Hunde die bellen, beißen nicht". Pulp sagt es ja schon: "[...]wie er mit Minderheiten und Frauen umgesprungen ist[...]". Ja wie ist er denn mit diesen umgesprungen? Bisher gab es nur abfällige Worte von ihm, aber noch keine eindeutig abfälligen Taten. Es wird heißer gekocht als gegessen.


    Es wird doch viel mehr Wert auf Worte gelegt, als auf Taten. Und beim Thema Rassismus wird ebenfalls mehr Wert auf Ansichten gelegt, als auf Taten. Deswegen wird ja auch der deutsche Osten in den Medien als die Rassismushochburg dargestellt.

    Ja okay, Entschuldigung. Ich will ja Trump auch nicht unbedingt ins richtige Licht rücken. Aber die Hitlervergleiche sind sehr sehr weit hergeholt. Trump hat hauptsächlich etwas gegen eine bestimmte ethnische Gruppe, das lässt sich nicht abstreiten. Zunächst aber will er diese Gruppe eigenen Aussagen nach aus dem Lande aussperren. Hitler dagegen ließ ja andere ethnische Gruppen jagen, verfolgen, gar auslöschen. Das ist doch ein ganz anderes Kaliber.

    Ja ich seh das ja auch so. Infinite Warfare gefällt mir eigentlich vom Gameplay, von den Waffen, Perks, Rigs und Killstreaks viel mehr als BO3. Aber das ganze Thema Connection macht das Spiel kaputt. Keine dedizierten Server, P2P-Matchmaking und geringe Spielerzahlen sind Gründe die mir den Spielspaß gehörig verderben. Manche Modi auf dem PC kann man nicht spielen weil man keine Spieler für findet in ner akzeptablen Zeit. Und wenn man Pech hat wird man mit weit entfernten Spielern zusammen geschmissen und hat dann eben wieder die vielen kleinen nervigen Lags.


    Das Setting gefällt mir, obwohl ich das Zukunftssetting mitsamt dem Jetpackjumps und Wallruns eigentlich überhaupt nicht mag. Die Laserwaffen geben mir als ME-Fan richtiges ME-Feeling xD und die Idee mit den Reflexionen selbiger ist gut. Die Spezialisten (Rigs) sind meiner Meinung nach besser umgesetzt als in BO3 und sehen auch nicht so kindisch aus. Die Killstreaks wirken sich sehr mild aufs Spielgeschehen aus, weil diese nicht so aufdringlich und auch nicht so stark sind. Das einzige wo man wirklich Luftabwehr-Maßnahmen ergreifen muss ist bei dem Flugschiff das einen mit MGs killt. Genau richtig so. Und bei den Perks ist besonders toll dass es wieder das Ghost-Perk in alter Form gibt. Selbst nach Release schwirren in TDM und DOM recht viele Drohnen in der Luft herum, die man eben mal nicht alle ganz schnell mit dem Raketenwerfer runterholen kann.


    Fazit: Das Spiel hat Potenzial, wird aber wieder durch den Publisher und den Entwickler stark beschränkt.

    Ich kann die Panik dass Trump der neue Präsident geworden ist schon nachvollziehen. Es fügt sich an gewisse Vorfälle an die mittlerweile ja schon eine Reihe ergeben. Erst das Erstarken der AfD in DE, dann der Brexit und jetzt auch noch ein Trump.


    Und dass unsere Medien nicht immer sehr objektiv berichten, davon bin ich auch überzeugt. In den letzten Monaten empfand ich sogar, dass sich eine Kultur der Hetze in unseren eigenen Medien etabliert hat. Bei einigen Artikeln merkt man schon im Titel wie obkjektiv dieser wirklich ist. Bei Putin-Artikeln ist mir das sehr stark aufgefallen. Dennoch kann man pauschal nicht alle unserer Medien in die gleiche Ecke stellen. Ich lese gerne auf Welt.de, das hat den Grund dass man dort Artikel von links bis konservativ rechts allerhand verschiedener Journalisten, Redakteure etc. lesen kann und sich dadurch auch wieder ein Gleichgewicht ergibt.


    Ich habe in der Wahlnacht (deutscher Zeit) die Auszählung von Mitternacht an live verfolgt im N24-Livestream (da N24 mit Welt.de fusioniert ist). Einer der Schlüsselstaaten für die Wahl war Florida, dort dauerte das Auszählen auch stundenlang. Es war ein sehr knappes Ergebnis in Florida. Dennoch überraschte dass Florida zu Trump ging, da dort viele Lateinamerikaner leben und sich viele für die Wahl registrieren haben lassen. Darauf hat ja auch stark die Clinton gesetzt, also auf die im ganzen Land. Dann wurde aber auch gesagt, dass viele integrierte Lateinamerikaner, die sich schon richtig angekommen und damit amerikanisch fühlen und finanziell mit guten Jobs abgesichert sind etc. sogar für Trump gestimmt haben.


    Trump wurde in vielen Medien ja auch immer als der absolute Rassist dargestellt. Bei seinen Wahlkampfparties waren dann aber viele ihn bejubelnde und beklatschende Schwarze dabei. Sogar in Straßen-Fernsehinterviews gaben welche an, für ihn zu stimmen und voll hinter ihm zu stehen.


    Und dass sich Trump mit Putin gutstellen will, wusste man auch schon vor der Wahl. Der hat ja eigentlich auch nie abfällige Bemerkungen über Putin gemacht. Wir Europäer profitieren aber von einem guten Verhältnis zu Putin. Bei einer physischen Auseinandersetzung beider Staaten würden wir wohl als erster die Ar***karte ziehen.