Beiträge von SittingDuck

    In Vetretung vom Papa, der gerade im wohlverdienten Urlaub weilt, verkünde ich hiermit den Gewinner des AGOS Gehäuse:


    zettiFPS


    Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Gehäuse.


    Kann ich mir noch Hoffnungen mache, oder gibt es schon einen Glücklichen? :D

    Ja, kannst du... :vain: Ist schon irgendwie witzig, dass du erst nachfragst und dann lose ich dich auch noch aus. Immerhin haben 40 Leute mitgespielt...

    Falls hier noch jemand außer Jack und mir Tropico spielt, habe ich hier noch einen schönen Tipp zum Umgehen eines Bugs mit den Transportunternehmen:


    Ich spiele gerade die Kampagne und war auf einer Insel, auf der beim letzten Spiel gestreikt wurde. Aber plötzlich fielen meine Einkünfte in den Keller und die Straßen waren, zumindest was LKW's angeht, völlig leergefegt. Alle Betriebe schwenkten Fähnchen, dass die Abhollager voll und alles andere leer wäre, nichts ging mehr. Auch die Nahrungsbewertung ging total in den Keller. Egal wie viele weitere Transportunternehmen ich aufgestellt habe, sie haben nicht gearbeitet. Und komischerweise sah man auch keine Arbeiter auf der Karte, wenn man die Transportunternehmen anklickt hat, obwohl sie komplett besetzt waren.
    Also habe ich mir mal die Mühe gemacht, die Aufenthaltsorte der einzelnen Fahrer rauszukriegen. Und was soll ich sagen: Sie steckten alle in den Hafengebäuden (möglicherweise verursacht durch den vorhergehenden Streik im letzten Scenario). Also habe ich alle Hafengebäude abgerissen und - Oh Wunder - plötzlich liefen an den Abbruchstellen jede Menge Leute rum, die sich auf den Weg zu den Transportgebäuden machten. Danach lief das Spiel wieder einwandfrei! Ich vermute auch, dass da ein Zusammenhang zu den Nahrungsproblemen bestanden hat, denn wer aus dem Hafen nicht rauskommt, kann auch nicht zu einem Lebensmittelladen gehen...
    Alle vorhandenen Häfen kann man übrigens nur abbrechen, wenn man vorher einen neuen in Auftrag gibt.


    Ich habe in anderen Foren gesehen, dass auch andere Spieler diesen Bug hatten, aber die Lösung nicht finden konnten, daher wollte ich sie mal hier posten.

    Vielen Dank auch für diesen guten Test, auch wenn sich der Kauf auch diesmal aufgrund mangelnder PS3 für mich erledigt.
    Die von dir erwähnten Storysprünge hätten mich aber auf jeden Fall genauso "kirre" gemacht wie dich, da ich mich einer Story zugegebenermaßen lieber linear nähere. das soll nicht heissen, dass Rückblenden und Co. nicht grandiose Elemente des Gamedesigns sein können, aber auch da ist eine gewisse Ordnung hilfreich.


    Wenn ich das alles so lese, fühle ich mich in meiner Meinung bestätigt, dass Film- und Spieleindustrie über kurz oder lang zusammenwachsen werden. Ich denke, die Anzahl filmähnlicher Spiele wird sicherlich zunehmen, wobei immer die Frage ist, wieviel Entscheidungsfreiheit man den Spielern lassen will, bzw. wie Interaktiv so ein "Spiel-Film" eigentlich sein kann. Vielleicht wird man irgendwann beim Einschalten des Fernsehers darüber entscheiden können, ob man nur zusehen oder aber heftig eingreifen möchte. Das Problem wird dabei sein, dass man einen Filmheld irgendwie gegen das Ungeschick der Spieler am Leben halten muss, sonst macht das bald niemandem mehr Spaß.
    Hmmmm, ich gerate jetzt ins philosophieren. Vielleicht sollte ich zu dem Thema mal eine Kolumne verfassen ;)

    Vielen Dank für den wie immer rundherum gelungenen Test, auch wenn ich mangels PS3 wohl keine Gelegenheit haben werde, das Spiel je zu spielen. Ich muss aber zugeben, das Anforderungen wie "Flinke Finger" mich ohnehin abgeschreckt hätten. Andererseits sieht die Grafik wirklich toll aus und Spielfiguren, mit denen ich mich identifizieren kann, sind durchaus mein Ding.

    Danke für den wirklich gelungenen Test. Anscheinend war die Zeit ja mal reif dafür, den Krieg nicht immer nur als "Body-Count" Spiel darzustellen. Es ist mur irgendwie die Frage, wieviele Leute bereit sind, sich mit doch deutlich schwererer Kost auseinander zu setzen...

    Ja, da hätte ich eine Idee...
    Oracle hat ein neues Java-Update rausgebracht, dass seit neuestem alle selbst zertifizierten Java Applets blockiert. Das bedeutet im Klartext: Wer nicht das Geld hat, um so ein Zertifikat von einer offiziellen Ausgabestelle zu kaufen, dessen Applets laufen nur noch (wenn überhaupt), wenn der Nutzer die Sicherheitsstufe für Java auf sehr niedrig stellt. Und das kann ich mit gutem Gewissen niemandem raten.
    Momentan haben wir uns aus finanziellen Gründen noch nicht in der Lage gesehen, so ein Zertifikat zu erwerben, da wir erst einmal abwarten müssen, wieviel Geld wir monatlich nach dem Wechsel zu Ingame zur Verfügung haben. Wenn es genug ist, werden die Applets hoffentlich wieder laufen.

    PS: Danke für den Tipp mit den Häusern! Wusste ich noch nicht.

    Hmmm, den Tip sehe ich auch sehr zwiespältig. Baut man am Anfang sofort für jeden Häuser, muss man nämlich auch die entsprechende Menge Feuerholz parat haben, da ja jedes Haus einzeln beheizt wird. Außerdem muss für jedes Haus einzeln das Essen geholt werden, was entsprechend Zeit verbraucht. Ein geundes Abwägen wäre da das richtige. Ich habe am Anfang auch übersehen, dass die Leute ganz schön dich gepackt waren in ihren Häusern, aber dafür hatte ichjede Menge Baumstämme, Steine und Feuerholz, womit ich was anderes bauen konnte. Einen Handelsposten beispielsweise, in dem ich Feuerholz gegen Rinder und Hühner tauschen konnte.
    Irgendwie habe ich auch noch nie Ernährungsprobleme gehabt, hatte am auch von Anfang an einen "Gatherer". Außerdem betreibe ich ein ziemliches Mikromanagment, indem ich nach der Ernte Felder schließe und die Leute stattdessen Jagen, Fischen oder Sammeln schicke. Auf die Art kommt immer Nahrung rein.
    Und gerade am Anfang ist der Herbalist sehr wichtig, da er die Gesundheit der Bevölkerung wiederherstellt. Sinc hat schon recht: Man sollte unbedingt die Tutorials durchgearbeitet haben, bevor man loslegt.


    Wie sieht es eigentlich mit den Animationen aus? Sieht man z.B. wie der Metzger schlachtet oder der Bäcker Brot backt?

    Nein, so kleinteilig ist es nicht, zumal die Rinder direkt auf den Feldern geschlachtet werden. Richtige Metzger oder Bäcker gibt es nischt. Da backt wohl jede Familie für sich.


    Und hier ist mein kleines Dörfchen:



    Lieber AdMon,


    alles Gute und Liebe für dich zum Geburtstag und viel Glück und Erfolg im neuen Lebensjahr. Ich bin immer wieder froh, dass du ein so wichtiges und liebenswertes Mitglied unseres Teams bist. :king: :kiss: Bleib wie du bist und feier schön.


    :silvester1: :silvester3: :flieg: :beer: :bday:

    Duckies kleine Entenkolumne: Geschenkt ist nicht zu teuer!


    Es ist mal wieder so weit: Die Zeit des Grübelns und Verzweifelns und des anschließenden Geschenke-durchreichens ist vorüber, das Geschenkpapier füllt die Papiertonnen und so manches, was dem Beschenkten die Tränen in die Augen getrieben hat, wurde klammheimlich mit entsorgt... Alles ist vorbei, so manche Beziehung wurde ein Opfer mangelnder (oder fehlgeleiteter Phantasie) und der eine oder andere seufzt im stillen Kämmerlein: "Endlich vorüber, der ganze verdammte Konsumterror. :dance:


    Wenn man mitbekommt, wie gerade die Kinder überhäuft werden mit Geld, bzw. den davon erworbenen Spielsachen, wie die Erwachsenen mit gehetzten Blicken vor Weihnachten durch die Innenstädte getaumelt sind und einfach irgendwas gekauft haben, hauptsache der vorgesehene Platz unterm Weihnachtsbaum ist gefüllt, dann muss man sich manchmal fragen, was mit all dem Krempel passiert, der im Grunde zuviel ist, schlecht ausgesucht war oder nur ein Wunsch des Augenblicks?
    Ist

    Ab in die Graffelecke :nono:


    und auf den selbstständigen Zerfall warten wirklich die einzige Lösung? Was für Werte vergammeln in den dunklen Ecken der Kinderzimmer, der Keller und Dachböden. Und auch wenn die Sachen dort unseren langjährigen Mitbewohnern wie Kakerlaken, Mäusen und Kellerasseln ein gemütliches Zuhause bieten, muss man sich fragen, ob die Sprüche "Das kann ich bestimmt irgendwann mal brauchen" und "Man muss eine unnütze Sache nur fünf Jahre haben, um eine Anwendungsmöglichkeit zu entdecken" wirklich Sinn machen? Mal abgesehen davon ist der Begriff "Anwendungsmöglichkeit" irgendwie relativ: Man kann auch mit einer gruseligen Tee-Kanne die Blumen gießen oder das schmucktechnische Schreckgespenst beim Pfandleiher versetzen. Da kriegt man es dann auch wenigstens wieder, wenn die schenkende Oma plötzlich vor der Tür steht.
    Aber unnütze Sachen bekommt man ja leider nicht nur geschenkt, sondern kauft sie teilweise in einem Anfall von Wahnsinn selbst. Ich muss da auch Asche auf mein Haupt streuen. Da haben wir doch vor Jahren einen Dremel gekauft (solide Aldi-Topcraft-Qualität), weil man sowas immer mal brauchen kann und jetzt haben wir ihn wiedergefunden, unbenutzt... Und ich weiss bis heute nicht, was man damit eigentlich machen kann. Dabei hat die Herstellung von dem Ding auch Material, Energie und Arbeitskraft gekostet. Was also tun?! Die Lösung lautet


    Verschenken!


    Und zwar alles, was man eben doch nicht braucht, und das möglichst zu einem Zeitpunkt, an dem es noch was taugt. Es gibt genug Leute, die genau das suchen, was bei anderen nur rumliegt. Warum also die Herstellung von etwas Neuem unterstützen, wenn man auch das "Alte" aufbrauchen kann. Mal abgesehen von dem guten Gewissen, was einem sowas beschert. Ich kann mich noch gut an meine Freude erinnern, mit der ich als Studentin einen ausgedienten Radioschrank in Empfang genommen habe. Mit einem Topf blauer Farbe und ein bisschen Stoff als Vorhang wurde daraus mein erster Schuhschrank, selbstgemacht!!! Ich habe ihn geliebt, mein dort immer reinkriechender Hamster auch. Und das Geld für einen richtigen Schuhschrank hätte ich eh nicht gehabt...


    Aber eins ist klar: Etwas abzugeben, an dem man womöglich mal sehr gehangen oder Geld bezahlt hat, ist nicht immer einfach. Mein erstes Mal habe ich bis heute nicht vergessen, denn es hat mich meinen geliebten Reiserucksack gekostet, meinen treuen Begleiter bei so mancher Zugfahrt nach Hause. Ich habe ihn auf Anraten eines Bekannten an einen Harfen-Spieler verschenkt, der sofort den eigentlichen Rucksack abmontiert, weggeworfen und seine Harfe am Gestell befestigt hat... :pupillen: Das Gestell hat wahrscheinlich noch lange seine treuen Dienste verrichtet, aber hart war es trotzdem. "Loslassen" ist immer hart. ;( Aber andererseits: Was hätte ich schon davon gehabt, wenn der Rucksack weiter zugestaubt in der Ecke gestanden und selbige verstopft hätte. Nichts... :hmm:


    Seitdem verschenke ich alles, was ich nicht mehr brauche, egal was. Man nennt mich auch den "Teddybärverschenker" :knuddel:. Nichts ist vor mir sicher. ;) Und falls jetzt jemand in seinen Bart murmelt: Würde ich ja auch, ich weiss nur nicht, an wen! :pleasantry: Vergiss es, mit der Ausrede kommt man nicht mehr durch. Es gibt nämlich sowas wie


    Freecycle (klick hier),


    das Verschenke-Netzwerk. Dort kann man Anzeigen zum Anbieten und Suchen von allem reinsetzen, was einem so einfällt. :cookie: Und die Interessierten holen das Zeug dann aufwandsfrei ab. Und was habe ich nicht alles dort schon reingesetzt: Eine Spiegelreflexkamera, National Geographic-Hefte, Gartenstühle, Handrasenmäher, Elektrogrill, Ikea-Möbel, DVBT-Antenne, Schlaraffia-Matratze, Garten-Leuchtstäbe und vieles mehr... Einmal haben wir sogar unseren Haushalt geplündert, weil jemand alles zum Leben notwendige für eine Freundin gesucht hat, der gerade die Wohnung abgebrannt war. Sie stand vor dem nichts, und sooo schnell zahlen Versicherungen bekanntermaßen nicht. Und selbst haben wir dort auch schon was bekommen: Große Plastikeimer für unsere Gras-Saat, Blumendünger und Co. beispielsweise. Btw. für den Dremel hat sich dort auch noch jemand gefunden... ;)


    Und jetzt geht los, gebt eurem Herzen einen Stoß und verschenkt, was übrig ist. Vielleicht freut sich noch jemand darüber. Und geniert euch nicht, auch mal etwas anzunehmen. Ihr schont damit die Umwelt und die Ressourcen!


    Ich wünsche euch allen ein frohes, neues Jahr. :silvester1: :silvester4: