Beiträge von red_full_stuff

    Ich bin bisher noch nie in einen Kampf verwicklet gewesen. Zum Glück. Ich trage keine Waffen bei mir, bin alles andere als muskulös und Kampfsportarten behersche ich auch nicht. Allerdings bin ich ziemlich flink. Ich glaube kaum das mich die meisten Täter einholen könnten.


    Weder Waffen, noch Muskeln sind entscheidend, ob man sich im Notfall verteidigen kann. Die von Dir erwähnte Flinkheit ist ausschlaggebend. Ob Du nun fix abhauen kannst, oder aber im ernstfall der schnellere am Mann bist, dann ist das schonmal die halbe Miete.


    Vor zwei Wochen ist mir 'ne Glatze ohne Mist in die Faust gerannt. Der wollte mir an die Wäsche und kam auf mich zugestürzt. Reflexartig war mein Arm oben und die Faust geballt. Da ist er mit dem linken Auge reingerauscht. Ich hab echt nicht zugeschlagen. Der Typ hat sich durch seine eigene Angriffsenergie verknisknadelt.


    Uns CoD-Zockern ist in dem Fall ein großer Vorteil zu Teil geworden. Durch das schnelle Spiel trainiert man auch seine Reflexe und Reaktionen und auch die Hand-Auge-Koordination. In Verbindung mit einer dezenten Ausbildung in Richtung Selbstverteidigung ist das schon sehr effektiv. Ich liebe spielerische Reaktions-Spielchen, weil ich da immer gewinne... :D

    Ahnenzorn : Shotokan ist übrigens einer der offensivsten aller Karate-Stile. Gichin Funakoshi hat den Stil für die japanische Armee entwickelt, um im unbewaffneten Zustand dennoch gefährlich und wehrhaft sein zu können. Die alten, traditionellen Stile Kyokushin-Kai oder auch Shito-Ryu sind tatsächlich reine Verteidigungsmaßnahmen, ähnlich dem Aikido oder Jiu-Jiutsu.


    Ich beispielsweise habe noch nebenbei nebenher mehrere Jahre Nin-Jiutsu gelernt. Entgegen meiner Erwartungen bestand das Training zum größten Teil aus Fallschule und Befreiung aus Körperfesthaltungen. Da war nix mit irgendwelchen Killergriffen oder barfuss übers Wasser laufen. Einfach nur gut hinfallen lassen, so dass es nicht weh tut und man zwei Sekunden später wieder steht. War sehr hilfreich bei meinen bisherigen Konfrontationen.

    später habe ich über ein längeren zeitraum kampfsport trainiert. shotokan um genau zu sein.


    Habe ich auch. War meine "Hauptdisziplin". Allerdings lernt man in guten Vereinen auch den Grundsatz "Karate ni sente nashi". Also "Ein Karate-Ka beginnt nie einen Kampf", sinngemäß übersetzt. Aber im wahren Leben ist es doch so, dass es sich grundsätzlich von Actionserien unterscheidet. Dort bekommt einer eine auf die Fresse, steht wieder auf und schlägt zurück. Tatsächlich ist es doch aber so, dass jemand, der ordentlich ein paar auf die Fresse bekommen hat am Ende auch liegen bleibt. Dass man dann nicht nochmal nachtritt, ist selbstverständlich oder sollte es zumindest sein. Jedenfalls hat man genügend Zeit, sich vom Ort des Geschehens zu entfernen, wenn der andere erstmal damit beschäftigt ist, seine Zähne zu zählen.

    Also ich muss sagen, dass ich bisher das Glück hatte, noch nie vermault geworden zu sein, obwohl ich echt eine perfekte Zielperson abgebe. Meistens schaffe ich es, mich mit verwirrender Schachtelsatzdiplomatie aus der Affäre zu ziehen oder oder ich mach eben den Anfang nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung".


    Ausbildung hatte ich zu Genüge, Kampfsport habe ich viele Jahre betrieben. Ich bin zwar grundsätzlich gegen Gewalt, aber wenn mir einer dumm kommt und ich merke, dass es auf Keule hinausläuft, dann schwinge ich gerne lieber die erste.

    Ich schaue eigentlich NIE ARD oder ZDF, geschweige denn höre ich dieses komische Deutschlandradio da....


    Das hat damit nix zu tun, ob man die Sender nun schaut oder nicht. Bildung und Information - insofern man das so nennen kann, was diese Sender bieten - sollten ein kostenloses Grundrecht sein und nicht mit Gebühren bezahlt werden müssen.


    Obendrein ist mir schleierhaft, wie die Anstalten sich begründen, dass ja angeblich das Programm durch die Gebühren finanziert wird und wir deswegen nicht mit Werbung belästigt werden. Genauer hingeschaut? Das ganze Programm ist vollgestopft mit Werbung. Das geht schon früh los. Beim Morgenmagazin wird das Wetter und der Sport immer von irgendwelchen Firmen präsentiert, zwischen 17 und 20 Uhr kommen sowieso mehr Werbeblöcke, als in der selben Zeit auf den privaten Sendern. Und ich möchte meinen Ar*ch drauf verwetten, dass irgendwo im Hintergrund auch Gelder fliessen, wenn bei Fussball- und Sportübertragungen (Champions League, Olympia etc.) massenhaft Trikot- und Bandenwerbung über die Schirme flimmert.


    Ich schaue ARD und ZDF, aber es ist mir keine 20 Euro im Monat wert, was da geboten wird. Die sollen 50 Cent pro Monat verlangen. Dann zahle ich auch. Und wie gesagt, die Finanzierung kann meinetwegen auch mit Werbung geschehen. Selbst bei einem guten Film ist immer mal 'ne Pause cool, zum Pinkeln oder Bier holen gehen.

    Auf ZDF neo kam heute "Eden Lake". Recht krasser Streifen mit den britischen Skinhead-Kids. Und auch garantiert kein Happy End!


    Und gerade läuft "The I Inside"... Auch nicht übel! Wer "Eden Lake" nochmal sehen will, um 01:50 Uhr kommt der nochmal auf neo.

    Ärger im privaten Bereich ist immer äußerst unschön. Hoffe du konntest alles einigermaßen so regeln, dass sich alle mit der aktuellen Situation anfreunden können. Langer Rede kurzer Sinn: Willkommen zurück.


    Alles soweit wieder im Lot, mein Freund! ;)


    Jetzt winken die nächsten Muggen mit meiner Kapelle, da werde ich mir den restlichen Frust von der Seele knüppeln. Soweit bin ich wieder am Start!!!

    Mich hat es bei diesem Email-Account-Ding mit erwischt. Habs erst gar nicht gemerkt, bis ich irgendwann mal im Briefkasten diverse komische Briefe gefunden habe. Da ist dann alles über mich hereingebrochen. Naja nun, Polizei, Anzeige gegen unbekannt und so'n Blödsinn... Wird zwar nix bringen, aber hauptsache ich habe alles wieder unter Kontrolle.

    So, nur kurz zur Info. Bin wieder da. Hab derzeit ein wenig Ärger im privaten Bereich gehabt und daher keine Nerven gehabt, mich hier aktiv zu beteiligen. Aber nun ists wieder etwas ruhiger geworden. Was hab ich verpasst, Leute?

    Ich bin täglich mindestens 20 Minuten damit beschäftigt, mein beschissenes Geschirr zu spülen. Und das, obwohl ich manchmal extra so "koche", dass möglichst wenig schmutziges Geschirr anfällt.


    Drum habe ich mir in meine kleine Bude nur 3 Teller mitgenommen. Einen kleinen flachen, einen großen flachen und einen tiefen Teller. Dazu nur 2 Tassen, Besteck habe ich auch alles nur 2 mal. So muss ich eben nach jedem Essen Abwaschen und es dauert nur 5 Minuten. Und mein Bier trink ich aus der Flasche. Die muss man auch nicht abwaschen.

    Ich muss dazu sagen, ich war auch noch nie arbeiten, da ich es auch nicht muss. Würde bei mir sowieso im Desaster enden, da ich ein fauler Mensch bin und Schule und Arbeit nicht unter einen Hut bekommen würde.


    Arbeiten kommt früh genug auf Dich zu. Also mach erstmal Deine Schule fertig. Die Faulheit, die Du für Dein Wohlbefinden brauchst, passt sich an. Und wenn Du Glück hast, landest Du in einer Lebenssituation, in der Dir Dein Job nicht unnötig auf den Sack geht und Du nach Feierabend noch genügend faul sein kannst.


    Edit: Äääähm Hölli, erklär mir mal Dein Avatar! Bedeutet BSF das, was ich denke? Sollten wir die selbe Lieblingsband haben?

    Mir geht es teils schon unverschämt gut und wirklich wohl dabei ist mir auch nicht immer, aber bis jetzt habe ich noch nie Anstalten gemacht in dieser Beziehung etwas selbstständiger zu sein.

    Das ist bei mir genauso, aber trotzdem anders. Meine Eltern haben auch schon immer viel Geld verdient. Aber ich hab nichts geschenkt bekommen. Mein Vater hat mir beigebracht, für meine Bedürfnisse Leistung zu erbringen. Als ich mit 15 eine E-Gitarre haben wollte, hat er mir einen Ferienjob auf dem Bau besorgt und ich hab mir in 14 Tagen das Geld für meine erste Gitarre hart erarbeitet. Nachdem ich die dann gekauft habe und stolz wie Bolle war, hat mein Vater die Kohle für den Verstärker und sonstiges notwendiges Zubehör springen lassen. Aber erstmal hiess die Devise: arbeite für Deine Klampfe!!!


    Später, als ich dann Geld hatte, habe ich mir alles geleistet, was ich so gebraucht habe. 'Nen krasser Marshall und 'ne fette Gibson, einfach bestellt, bezahlt und da war sie eben. Hat mich nicht weiter gejuckt. Wenig später war mir der Marshall zu blöd, also hab ich mir einfach einen anderen geholt. Fünfmal so teuer, hat mich aber nicht gejuckt. Das Teil stand im Proberaum und fertig.


    Vor einem Jahr habe ich mir einen Traum erfüllt. Manch einer erinnert sich noch an den Thread, als mein ENGL endlich wahr geworden ist. Ich habe ewig gespart für das Teil und eine günstige Gelegenheit getroffen. 15 Jahre lang habe ich von dem Teil geträumt und nun hab ich ihn. Und ich kann's heute noch nicht wahr haben. Ich bin wieder mal stolz wie Bolle auf mein Baby. Das ist der Unterschied, den ich mittlerweile zu schätzen gelernt habe. Und Papi hat's mir beigebracht. :D

    Geld macht nicht glücklich, sondern nur das, was man sich für das Geld kaufen kann. Problem dabei ist einerseits, dass es unbewusst Stress verursacht. Man gewöhnt sich an einen Lebensstandart, dessen Aufrechterhaltung und Sicherung mehr Organisation erfordert und mehr Aufwand produziert. Andererseits ist es die Gewöhnung, die ganz gewiss nicht vorteilhaft ist. Wenn man über jahre alle Probleme mit einer Onlineüberweisung oder mit seiner Kreditkarte lösen kann, steht man komisch da, wenn irgendwas passiert, dass es von heute auf morgen auf einmal nicht mehr so einfach geht.


    Ich habe beide Extreme hinter mir. Alles und gar nichts. Und jetzt lebe ich in einer bescheidenen Situation und muss mich aber auch um nichts kümmern. Nur die Miete bezahlen und zusehen, dass ich was im Kühlschrank habe. Das war's. Für alle anderen Gefälligkeiten des Lebens habe ich den Kopf vollkommen frei. Gut, ich stresse mich mit anderen Angelegenheiten, das mache ich aber freiwillig und nicht, weil es nötig ist.


    Je mehr man hat und besitzt, desto mehr muss man sich auch drum kümmern. In meiner kleinen Wohnung veranschlagt das Aufräumen ganze fünf Minuten, mache ich mal 'nen großen Frühjahrsputz, mit Staubsaugen, Staubwischen und das volle Programm, brauche ich ganze 10 Minuten. Danach kann ich mich wieder in meinen Garten setzen, die Füße hochlegen, ein Bierchen öffnen und lesen. Oder meinetwegen 'ne Runde zocken oder mit dem Rad fix in die Stadt düsen und dort rumspacken.


    Auf dem Heimweg fix eingekauft, ein Rucksack reicht völlig für meinen täglichen Bedarf, der Supermarkt liegt direkt auf dem Weg. Einmal im Monat lege ich einen Tag ein, wo ich meine Miete überweise, das Konto checke, den Haushalt ausstatte (Waschmittel, Duschbad, Zahnpasta, Spülmittel usw.) und die anderen Tage im Monat habe ich vollkommen für mich.


    Früher war das anders. Große Wohnung, zwei Autos, ein seeeehr zeitaufwändiger Job, Familie, eine semiprofessionelle Band mit vielen Auftritten und Studioterminen. Ja gut, ich hatte Kohle. Aber gar keine Zeit, diese auszugeben. Zumindest nicht für mein reines seelisches Wohl. Sondern nur für die Organisation und Aufrechterhaltung meines gut betuchten Alltags.

    Spartanisch, aber glücklich.


    Aus harten Zeiten habe ich gelernt, wie toll das Leben ist, auch wenn man nix hat. Heute lebe ich auf 20 qm. Ein Zimmer mit Hochbett, das Klo ne Etage höher, dafür aber einen riesigen Garten ums Haus. Ich habe kein Auto, keine Stereoanlage, nur ein Fahrrad meinen PC und 'nen Fernsehgerät. Fertig. Dafür besteht mein halbes Zimmer aus Büchern.


    Ich könnte anders leben, wenn ich wollte, will es aber nicht. Mir reicht es aus, was ich habe, verbringe viel Zeit draussen mit meinem Hund, bei meiner Freundin oder mit meinen Kindern.


    Mein Lebensmittelpunkt steht 2 Meter hinter mir. Ist nämlich meine Gitarre.


    Ansonsten braucht man sowieso nichts, wenn man in Jena wohnt. Die Stadt fetzt. Jeden Tag Konzerte, wenn man will, haufenweise Freunde direkt um die Ecke und sowieso ständig Action. Langweilig wirds mir hier nie.

    Gerade Gemüse, Obst, Nudeln, Kartoffeln, Reis usw. hat relativ wenige Kalorien wenn man es auf große Mengen bezieht.


    Man muss eben über den Tag verteilt mehr essen. In der SxE-Szene war das ein Problem. Wir kamen an, sollten irgendwo spielen, 19 Uhr stand das Catering auf dem Tisch, unser Gig startete aber erst nach Mitternacht. Klar hatte man dann wieder Hunger und wir standen mit leerem Magen auf der Bühne. Besser wäre es gewesen, uns kurz davor nochmal zu verköstigen. Das war eigentlich mein größtes Problem in der Szene.


    Zitat

    Hat sich Deine Ex denn nur vegan ernährt oder auch sonst danach gelebt?
    Ich habe schon von radikalen Veganern gehört, die grundsätzlich auf alle
    tierischen Produkte aus ethischen Gründen verzichten. Die tragen also
    auch keine Lederschuhe oder Lederjacken.

    Nein, sie war nur Vegetarierin. Keine Veganerin. Veganer leben aber - wenn sie es ernst meinen - generell so. Also keine Lederprodukte, kein gar nix, was mit tierischen Nebenprodukten zu tun hat.


    Und ja, ich koche auch immer noch gerne vegan und vegetarisch, auch wenn ich kein Veganer oder Vegetarier bin. Hab nix gegen Wurst oder Fleisch, aber es muss nicht zwangsläufig sein. Am liebsten Eier von glücklichen Hühnern, Fleisch von glücklichen Tieren, die ein schönes Leben auf dem Bauernhof verbracht haben. Ich konsumiere kaum Fleisch aus Massentierhaltung.


    MMn muss man nicht komplett auf vegan umsteigen, wenn man sich für Tierrechte einsetzt. Ein bewusster Konsum ist ebenfalls wichtig. Also gucken, woher was kommt und so...

    Also, ich selbst bin kein Veganer und auch kein Vegetarier, habe aber 10 Jahre mit einer Vegetarierin zusammengelebt. Da die Küche mein Reich war, musste ich meine Kockkünste dem entsprechend anpassen. Zudem bewegte ich mich viele Jahre in der SxE-Szene, wo man zwangsläufig NUR mit veganer Küche in Berührung kommt. Und eins muss ich dazu sagen:


    Egal, welche Beweggründe es gibt, sich für diese Lebensweise zu entscheiden, es ist ein neuer Weg in eine völlig neue Geschmackswelt, wenn es gut gemacht ist. Ich war teilweise begeistert von veganen Brotaufstrichen, veganen Eintöpfen oder Nudelgerichten. Auch heute lege ich keinen Wert darauf, dass es unbedingt Fleisch sein muss, was da auf meinem Teller landet. Ich esse gern vegetarisch oder vegan und koche teilweise auch so, weil ich einfach Lust drauf habe. Couscous mit roten Linsen, Mais und einem Tofu-Ragout mit Harisa-Sauce ist echt der Hammer und geht auch ohne tierische Nebenprodukte ganz einfach zuzubereiten.


    Man kann sich da ruhig ausprobieren. Erst recht, wenn grundsätzliches Interesse da ist. Und für die Ergänzung der fehlenden Inhaltsstoffe aus tierischer Nahrung gibt es auch in der veganen Welt durchaus ausreichende Alternativen.