Beiträge von bathtubdiver

    Es ist doch durchaus legitim, dass er sich zuhause mit diversen Texten beschäftigt und übersetzt hat. Es werden nicht jeden Tag 10 neue Bücher voll mit Lateintexten geschrieben, die gehen irgendwann auch nur Neige.


    Ach nee... deswegen hatte ich ja gefragt: weil das ein Argument FÜR ihn wäre. Trotzdem sollte man, selbst wenn man den Text kennt, merken wenn da Bestandteile fehlen und sie demnach auch nicht übersetzen. Also ich finde es nach wie vor komisch. Ich würde gerne mal den übersetzten Text aus der zweisprachigen Reclam-Ausgabe sehen.

    Also ich habe mir das jetzt alles mal angeschaut. Fakt ist, dass er aus dem Originaltext die entsprechende Stelle ja rausgekürzt hat. Dass Du die dann in Deine Übersetzung integrierst ist natürlich schon komisch. Ich habe dann auch gleich eine Frage: habt ihr den Text (Original MIT der Stelle) vorher schon mal irgendwann übersetzt?


    Ansonsten glaube ich nicht, dass dieses Vorgehen legitim ist. Ich würde Dir auch raten mal das Kultusministerium zu informieren, wenn Du beim Direktor (in dem Falle ja oberste Instanz an Deiner Schule) schon auf Granit beißt. Eventuell gäbe es noch den Gang zum Vertrauenslehrer, wenn der seinen Namen verdient...

    Es fehlt schlicht der Mut sich vom bewährten zu lösen.


    Das ist für mich der Knackpunkt. Die beiden Firmen streiten sich darum wie sie sich von einer Facette des Spiels her voneinander abgrenzen können: dem Szenario. Was dabei aber völlig unter den Tisch gekehrt wird ist, dass die Spiele sich immer wiederholen. Sorry, aber auf MW3 hatte ich nach 10 Minuten keine Lust mehr. Irgendwie ist das nicht mehr das CoD, dass ich früher mal fanatisch geliebt habe.
    Für mich haben IW und Treyarch also irgendwie den Fokus auf das Wesentliche verloren. Das Verlegen des Szenarios in die Zukunft empfinde ich momentan als hilflosen Versuch das Franchise durch Innovation aufzupeppeln.

    Buddenbrooks war auch nicht gerade der Hammer..


    Das ist schon eine gewagte Aussage, obgleich ich zugeben muss, dass ich es nie durch das Buch durch geschafft habe. So Zeug ist halt Hochliteratur da ist es wie mit Kunst. Der eine kann damit was anfangen, der andere nicht. Dafür hatte ich vor zwei Wochen ein sehr interessantes Gespräch mit einem 79-jährigen Österreicher über "Nathan der Weise". Da wurde dieses Buch für mich das erste mal richtig greifbar. Damals in der Schule habe ich es gehasst wie die Pest!

    Vllt. versucht Du WENIGSTENS genauer zu formulieren ob es irgendwelche Vorgaben gibt wenn Du es schon nicht selber schaffst Dir sowas auszudenken. Zudem heißt es "einEN Vortrag". Richtiges Deutsch würde sich bei einem "Deutsch Thema" schon mal gut machen...

    1. Ich gehe vom Server, wenn jemand drauf ist, der sich SS Standarten nennt
    2. Den DLS Sturmtiger kenne ich und der ist bockschlecht. Da brauchst Du Dir auf Deinen Score nicht wirklich was einbilden ;)
    3. Ich glaube ich muss das auch mal wieder installieren!

    Achja, ich fühle mich alt. Als ich damals in den 80ern das erste Mal auf einem Skateboard stand waren die vorne noch deutlich breiter als hinten. Ungefähr so:



    Jahre später hat sich das dann alles geändert: schmalere Boards, schmalere Achsen, kleinere Rollen. Zu Beginn bin ich immer mit Chucks-Kopien gefahren. Der Verschleiß war sensationell. Gute Schuhe lohnen sich also definitiv.


    Als absolute Grundlage für alles was folgt musst Du in der Lage sein Dich mit dem Skateboard quasi "barrierenfrei" bewegen zu können. Also geradeaus fahren, Kurven fahren und Sachen wie Bordsteine überwinden können. Dazu gehört wie schon richtig gesagt ganz elementar der Olli. Hast Du den mal verinnerlicht öffnet das auch Tür und Tor für weitere Tricks. Und wenn Du mal in so eine Skatehalle gehen solltest und mit anderen Skater in Kontakt trittst, lass Dich nicht entmutigen, das ist meist eine verschworene Clique, die es Neueinsteigern nicht immer unbedingt leicht macht. Das ist aber alles charakterbildend ;)
    Ansonsten wünsche ich Dir viel Spaß und Hals- u. Beinbruch! Zum Abschluss noch einer der ganz großen:



    Ich kann auch hier nur erahnen was Du meinst. Wenn Du sagen möchtest, dass heutzutage dafür bezahlt wird, dass man in den Medien präsent ist?

    AbuSemtex : ich stimme Dir in vielen Punkten zu, nur was ich nicht gelten lassen kann ist der Vorwurf "Wenn die Musik keinem gefällt wird sie nicht gekauft - so ist das." Das ist ja grade nicht der Punkt. Musik gefällt ja oft, deswegen klicken die Leute ja bei Youtube, aber Geld fließt dann keines. Zumindest nicht zum Künstler, sondern an Google.


    Und ansonsten ohne das jetzt genau zu wissen: ich habe nicht das Gefühl, als würde der Herr Regener seine Zielgruppe mutwillig einengen, "elitisieren" oder sonst was möchte. Und abgesehen davon verkaufen Element of Crime auch gar nicht so schlecht soweit ich weiß.

    Werwolf82 : kannst Du mal sehen: Du hast Lieblingsbands und unterstützt diese offenbar kein Stück. Zahlen tust Du ja scheinbar nichts. Findest Du das fair? Die Rundfunkgebühren zählen nicht, die zahlst Du für den Bildungsauftrag unserer Regierung. Das ist wieder ein anderes Thema, das ich auch gerne diskutiere...

    "... dass Youtube auch Werbung für die Künstler ist wird dabei nicht gesehen nur das Geld flöten geht!"


    Das ist ein beliebtes Argument, das ich selber gerne anführe. Die Gleichung geht aber nur dann auf, wenn sich der Zuschauer so wie ich das Zeug dann auch mal kauft. Und das passiert eben immer weniger.


    "Ein guter und gefragter Künstler verdient Geld (die einen mehr die anderen weniger) aber der hört sich nach weniger an und möchte sich liebend gern das Geld aus sämtlichen rechten erzwingen."


    Das zeugt davon, dass Du keine Ahnung hast, was der Herr Regener macht. Element of Crime ist eine von Kritikern hochgelobte Band. Mit einer "alternativen" Band ist aber heutzutage kaum noch Geld zu verdienen. Richtig Geld wird nur noch im Volksmusik-Segment gemacht. Die großen Produktionsausgaben gibt es ebenfalls fast nur noch da. Es ist wie in unserer Gesellschaft: die Mittelklasse (das ist jetzt nicht auf Qualität bezogen) stirbt aus.


    Ich gebe noch einmal ein Beispiel zu bedenken: stellt Euch vor Ihr seid Bäcker, steht jeden Morgen um 3 auf und arbeitet 9 Stunden. Eure Brötchen sind total beliebt und werden deshalb vom REWE Markt ins Sortiment aufgenommen. Jetzt verdient der REWE mit Euren Brötchen Geld, gibt Euch aber kein Geld dafür.


    Wir reden hier nicht von irgendeiner esoterischen Scheisse von wegen, naja ich dudel ein wenig musikmässig rum und bringe mal ne Platte raus. Wir reden hier von Leuten deren Beruf es ist Musik bzw. Kunst zu schaffen und die Mäuler zu stopfen haben. Und nur weil es das Internet möglich macht stehlen die Leute ihr Produkt. Ich wette dass 95% der "Runterlader" entrüstet Ladendiebe in den RTLII Sendungen verunglimpfen, dann aber kein Problem damit haben sich 100 GB an unbezahlten MP3's auf der Festplatte zu horten, weil es da ja um die Freiheit im Internet geht.


    Noch kurz ein Edit wegen des letzten Beitrags von INNOZENZZ:


    "Ich finde es auch lächerlich wenn Star X rumweint von wegen er hat weniger verdient unddann aber bei irgend einer Sendung seine Villa für 10 Millionen und X Autos zeigt, dann ist klar das sowas nicht ernst genommen wird. "


    Die Villa hat er aber eben auch nicht mehr mit Plattenkäufen bzw. einem Gegenwert für seine Musik erwirtschaftet in der Regel. Das gelingt nur der allerobersten Spitze (z.B. Lady Gaga, Foo Fighters, Metallica, Robbie Williams). Die meisten leben heutzutage fast nur noch vom Merchandise (T-Shirts, Poster etc.) oder von Ticketeinnahmen. Davon verkaufen kleinere Acts aber viel zu wenig. Insofern wären grade die "kleineren" angewiesen auf eine gerechtere Aufteilung. Und was Du ansprichst wegen "Album kaufen wegen eines Liedes": stell Dir vor, ich kaufe mir dann die Single, oder lade den Song über Itunes oder Amazon. Irre oder?