Beiträge von xSAW

    Gas und Öl sind jetzt nicht zwingend extrem von Russland abhängig. Die Opec drosselt mit absicht Öl und Gasförderung, da der Preis nicht ihren erwartungen entspricht. Klar würde alles ein bisschen teurer, aber etwas womit russland wirklich Druck machen kann ist das mmn. (noch) nicht. Ehr schneiden sie sich selbst ins Fleisch, da das zugleich auch mit die größten Einnahmen sind.
    Wobei deutlich weniger Länder Gas exportieren als Öl, deswegen ist Darkroomschlumpfs einwand berechtigt.


    Das würde ich jetzt nicht so sagen:


    Zitat

    Russland – größter Energieexporteur für die Union (2009)
    36 % der gesamten Gasimporte der EU stammen aus Russland
    31 % der gesamten Rohölimporte der EU stammen aus Russland
    30 % der gesamten Kohleimporte der EU stammen aus Russland


    Wenn Russland den Öl- und Gashahn abdreht wäre das für beide Seiten richtig teuer.


    Warum wartet man nicht einfach mal ab was passiert? Lasst die Bevölkerung der Krim und die ukrainische Bevölkerung über ihre Zukunft abstimmen und gut ist. Dass nicht alle glücklich damit sind, wenn nicht-gewählte Personen die Macht in der Ukraine übernehmen war ja völlig klar. Warum sich jetzt allerhand westliche Staaten einmischen, die selber längst keine weisse Weste mehr haben, ist doch auch nur unnötig und heizt die Stimmung nur noch mehr an. Putin wird mit scharfen Worten gerechnet haben. Er wäre positiv überraschter gewesen, wenn man auf ihn zugegangen wäre und Verständnis gezeigt hätte. In diesem Konflikt gibt es sowieso kein gut oder böse (auch wenn das manche Medien anders sehen).

    Ich habe gegen die Initiative gestimmt.
    Erstens sehe ich in der Einwanderung mehr Chancen als Gefahren. Abgesehen von einem Einfluss auf die Mieten sehe ich kaum ein Problem, da vor allem Fachpersonal in die Schweiz einwandert und die Arbeitslosigkeit allgemein - verglichen mit dem Umland - ein Witz ist.
    Zweitens kam mir die Initiative wieder typisch populistisch vor (vergleichsweise mit der Anti-Minarett Initiative, obwohl es gerade mal drei Minarette in der Schweiz gibt.) Ich möchte den Initianten bestimmt nicht pauschal Ausländerfeindlichkeit vorwerfen, aber bei manchen Anhängern zeichneten sich doch gewisse Vorbehalte ab und dagegen bin ich etwas allergisch.
    Last but not least ist die EU, auch wenn ich kein grosser Anhänger von ihr bin, der wichtigste (Handels-)Partner der Schweiz. Diese Beziehung aufs Spiel zu setzen damit man es den Leuten in Brüssel "gezeigt hat" kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Es gibt zwar immer noch Schweizer, die das anders sehen, aber ohne das Ausland und ohne Ausländer wäre dieses ressourcenarme Binnenland niemals so weit gekommen.

    SP:
    Von der Inszenierung ganz okay, wie man es sich halt von CoD gewohnt ist. Die Story fand ich dafür aber unter dem üblichen Niveau. Vielleicht hat sich einfach mein Geschmack geändert, aber die Kampagne hat mich dieses Mal nie wirklich gefesselt. Die Geschichte war vorhersehbar, die Charaktere eher oberflächlich gestaltet. Da erwarte ich vom nächsten CoD schon etwas mehr.


    MP:
    Bis jetzt etwa 12 Stunden Spielzeit, die ich vor allem mit Herrschaft verbracht habe. Es hat für meinen Geschmack zu viele Perks und Sonstiges drumherum, was für mich aber eher Nebensache sein sollte. Das Lobbysystem ist leider auch immer noch da (PC). Die Maps haben von der Qualität grosse Unterschiede, zwischen Stonehaven und Chase(?) liegen für mich Welten^^ Das wären mal so die Hauptpunkte die verbesserungsfähig sind, auch wenn ich noch nicht alles durchschaut habe. Der Rest; Waffenbalance, Killstreaks etc. ist ganz ordentlich. Liest sich vielleicht etwas negativer als es sein sollte, aber man kann nun mal leichter Dinge benennen die einem nicht gefallen als solche die gefallen.

    Gestern (erst zum ersten Mal) Shutter Island gesehen. Natürlich habe ich mir heute immer wieder den Kopf darüber zerbrochen, was im Film wahr und was falsch ist. :hihi: Ich glaube, ich muss in mir nächstens nochmals anschauen.

    Server à la BO I und mal wieder eine packende Story. Setting ist nicht so wichtig, Hauptsache mal wieder etwas anderes. Seit BO I fand ich die Kampagnen nur noch zum Gähnen. (Schlauchlevel, unauthentische Stories und oberflächliche Charaktere :arghs: ) Im Multiplayer etwas aufräumen, von mir aus kann man die Perks komplett streichen und die Killstreaks auf eine handvoll reduzieren.

    Mal wieder ein WW2 Shooter wäre doch was feines. Ich habe das Gefühl, dass sich vor allem die grösseren Entwicklerstudios nicht mehr wirklich getrauen, von dem momentan etwas über vertretenen Szenario (Gegenwart + 10 Jahre; USA gegen RU, Terroristen, ...) loszukommen. Aber für meinen Geschmack ist dieses Szenario mittlerweile ausgelutscht, hat ja schon vor ein paar Jahren etwa mit CoD4 begonnen. Von dem her trauere ich auch nicht um die MW-Serie. Und durch die Fortschritte in der Technik (nicht speziell auf CoD reduziert) wäre ein neues WW2 Spiel bestimmt nicht bloss ein gefühltes Remake von früheren Spielen. Aber jetzt kommt ja erst mal Ghosts, abwarten wie es wird.

    Die Gründerväter würden sich doppelt im Grab umdrehen, wüssten sie, was aus den USA geworden ist. Ehrlich gesagt überrascht es mich ein ganz wenig, dass nicht einmal vor "mächtigsten Frau der Welt" halt gemacht wird. Dass sich die Amerikaner so keine Freunde schaffen muss ihnen doch klar sein. Und jetzt, wo ihnen die dominante Position auf der Welt langsam entgleitet, könnten sie Freunde gut gebrauchen.

    Sie können noch nicht einmal ihre Museen betreiben, aber dafür hat man wieder Geld :xD:
    Aber zur Sache an sich: So bescheuert oder abwegig ist die Idee gar nicht einmal. Massentauglich wird das wahrscheinlich nie werden, aber für Spezialeinheiten, wieso nicht? Das es technisch möglich ist überrascht mich nicht, es gibt ja heute im Bereich Technik fast alles (hat man vor 100 Jahren zwar auch gesagt).

    Die USA hat doch selbst noch genug Öl Reserven , also ich denke das dies nicht der Grund ist.


    Es geht nicht nur darum, selbst genug zu haben; die anderen müssen zu wenig haben (und damit an ihrem Tropf hängen) ;) Aber Syrien ist wirklich nicht gerade das ölreichste Land. Wenn man auf die Karte schaut fragt man sich schon, was die USA in Syrien (oder auch Afghanistan, Irak, etwas früher Vietnam) verloren haben. Die Zivilbevölkerung kann es ja kaum sein, da gibt noch X andere Länder in die man einmarschieren müsste (und ich glaube nicht dass es den Irakern seit 2003 wirklich besser geht). Und nach dem Desaster im Irak hat man wohl kaum Geld und Lust Krieg aus humanitären Gründen zu führen, sondern nur noch aus strategisch wichtigen.