Wie lebt ihr - und seid ihr zufrieden?

  • Interessant mal zusehen wie man früher so "gelebt" hat. :D Muss sagen, bei mir hat sich doch einiges geändert, einiges blieb gleich, aber vor allem an der Einstellung hat sich vieles geändert.

    Wie vllt der ein oder andere weiß is mein Traum ja noch immer im Wohnmobil rum zu kurven und auch darin zu leben, nächstes Jahr wirds soweit sein, hab genug von der Familie, genug davon den Deppen zu spielen und an jeder Ecke zu helfen und dafür nur den Mittelfinger als Dank zu kriegen.

    Würd mich mal interessieren wie es bei anderen mittlerweile so aussieht. :)


    Reisen veredelt den Geist und räumt mit all unseren Vorurteilen auf. - Oscar Wilde


    Valar Morghulis | I am the one who knocks | \m/ Frei.Wild \m/

  • Also ich habe hier zwar noch nichts geschrieben aber werde das jetzt mal tun :D


    Ich bin jetzt in meinem letzten Jahr meiner Ausbildung wo ich in einer betreuten Wohnform lebe (Habe eine "eigene" 1 Zimmer Wohnung und ein mal die Woche kommt jemand vorbei um hallo zu sagen). Ich kann sagen dass es mir seitdem ich in die neue Wohnform (davor war es eine 4er WG mit mehr Kontrolle -.- ) gezogen bin spürbar besser geht.

    Aber ich freu mich wenn ich endlich meine Ausbildung fertig habe und das Berufsbildungswerk hinter mir lassen kann.

  • In der Woche aktuell in der Kaserne - bin damit aber sehr unzufrieden.

    Werde aber nächstes Jahr auf Wohnungssuche gehen. Wohne zwar nur 40 KM entfernt und könnte problemlos mit dem Auto nach Hause fahren, wenn ich denn einen Führerschein hätte.. - der wird aber gerade gemacht.


    Somit:

    Ziel 2019: Eigene "gute" und günstige Wohnung + gutes Auto. :P

  • Ich wohne seit November 2017 mit einem Arbeitskollegen/guten Kumpel in einer WG. Vorher etwas außerhalb von Hannover gewohnt, jetzt direkt in der Innenstadt.


    Der Arbeitsweg beträgt 5 Minuten mit der Straßenbahn, 15 Minuten mit dem Rad. Also wunderbar. Das Auto wird nicht mehr benötigt.


    Die Wohnung hat 55m², 2,5 Zimmer und eine offene Küche. Also alles etwas komprimiert. Aber reicht vollkommen aus und ist sehr gemütlich. Wenn ich alleine wohnen würde, wäre mir die Wohnung vermutlich zu groß.


    Also ganz dem Motto "klein aber fein". :)

  • Wohne auf 68qm² , 3 Zimmern und großem Sübalkon mit 2 terroristisch veranlagten Katzen alleine. Zur Arbeit mit dem Fahrrad 5 Minuten, einkaufen 3 Minuten. Freundin habe ich auch seit knapp 3 Jahren aber zusammenziehen werden wir wohl nie<3 bin relativ zufrieden.

  • Habe von Oktober 2017 bis Oktober 2018 in einer 1-Zimmer-Wohnung gewohnt.


    Nun Wohne ich auf 70 Quadratmeter mit meiner Freundin zusammen :) Zur Akademie habe ich es nur 700 Meter und Geld verdiene ich in meinem Studentenstatus auch ganz gut :)

  • Zum Thema "wie lebt ihr":


    Innenstadt und Lieferdienst von Rewe. Ich kann es nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat. Ich will es nicht mehr missen. Nennt mich faul, aber 4. OG im Altbau ist echt nicht angenehm. Vor allem im Sommer bei 35 Grad. :D

  • Hat alles seine Vor- und Nachteile, finde ich. Ideal wäre wohl ein Vorort, der viel Natur und Platz und Ruhe bietet, aber wo die Anbindung zur Innenstadt trotzdem gut und schnell ist. An Ostern bekommen wir zwei kleine Kaninchen, für die wir ein Gehege auf dem Balkon haben. Wir wollten und wollen so gern einen Hund, aber der blöde Vermieter hat es pauschal abgelehnt, obwohl im Mietvertrag steht "Nach Absprache im jeweiligen Fall gestattet". Da hat er uns ja schön verarscht.


    Wie sieht es bei euch aus?

    Hachja, hallo mein 2014-Ich. Jetzt sind wir in Nippes und es kommt schon ran. 10 Minuten entfernt große Parks, wo auch mal etwas Ruhe ist. 10 Minuten mit der Bahn in die Innenstadt, 10 zu Fuß nach Nippes zum Lieblings-Mexikaner mit Cocktails, Läden, Bars usw.


    Eigentlich alles toll. Aber immer noch kein Hund erlaubt und ein drittes Zimmer bei unserem 2 ZKB bei 59qm wäre schon nice. Aber es lebt sich schon gut hier. Nur Freunde fehlen nach wie vor etwas... alle in anderen Städten oder in der Heimat im Sauer-/Siegerland. Leider noch kein Auto, um immerhin mal flexibel und spontan Freunde und Familie zu besuchen, ohne dass man ständig Züge planen und sich abholen lassen muss. Voll ätzend, das.

  • Zum Thema "wie lebt ihr":


    Innenstadt und Lieferdienst von Rewe. Ich kann es nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat. Ich will es nicht mehr missen. Nennt mich faul, aber 4. OG im Altbau ist echt nicht angenehm. Vor allem im Sommer bei 35 Grad. :D

    das wäre wahrscheinlich trotzdem nichts für mich. das warten auf den lieferanten würde mich abhalten meinen angelegenheiten nachzugehen und wenn er verspätung hat, dann ist es eine noch schlimmere zeitverschwendung wegen der warterei und meinen terminen usw.


    wenn ich hier was bestelle und spätschicht habe, dann erwartet der paketbote morgens, dass ich sofort die tür aufmache, wenn er klingelt. ich verstehe, dass er sich beeilen und seine pakete in angemessener zeit schaffen muss, aber dann kann er gleich alles in die filiale bringen.

  • Zum Thema "wie lebt ihr":


    Innenstadt und Lieferdienst von Rewe. Ich kann es nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat. Ich will es nicht mehr missen. Nennt mich faul, aber 4. OG im Altbau ist echt nicht angenehm. Vor allem im Sommer bei 35 Grad. :D

    Fauler Hund, ich wohne auch im 4. Stock. :D Musste Kind, Einkäufe für 3 Personen und zwei Katzen schleppen und das alles diesen Sommer allein. Die Freundin ist Gott sei Dank selbst hoch gelaufen.


    Leider noch Mietwohnung, aber Haus steht dann irgendwann mal auf der Agenda. Insgesamt mehr als zufrieden. Ich wurde leider so erzogen, dass berufliche Erfolge (Studium, Stellung beim Arbeitsplatz, etc.) alles im Leben sind. Wurde sehr kalt erzogen und hatte keine besonders schöne Kindheit. Schläge für schlechte Noten bekommen, etc. War auch sehr verschlossen und missgünstig Fremden gegenüber. Habe mich von meinem ersten Eindruck mehr als oft fälschlicherweise leiten lassen bzw. mich über Dritte in meiner Meinung über andere Personen versteifen lassen.


    Mittlerweile hat sich das alles geändert. Mit zunehmendem Alter habe ich wirklich dazugelernt im Leben. Hab mir damals fest vorgenommen, meinen Kindern eine schöne Kindheit und eine starke Familie zu bieten. Ohne Gewalt, ohne Geschrei. Beruflich bin ich, was meinen Job angeht, weit hinter meinen Möglichkeiten geblieben. Habe mein Abi damals in eigenem Willen abgebrochen, bin 400 km von zu Hause weg und habe mir mein eigenes Leben aufgebaut. 8 Jahre später bin ich nun hier, habe einen tollen Job. Wenig anspruchsvoll, aber aussichtsreich, was Weiterentwicklung angeht und vor allem gut bezahlt.

    Zu meinen Eltern habe ich kaum noch Kontakt. Eine emotionale Bindung besteht nicht mehr. Fühle mich trotzdem verpflichtet, den Kontakt zu halten und ein paar Mal jährlich zu telefonieren. Mein Bruder wohnt leider auch 400 km weit weg, das wiederum macht einen dann schon traurig. Familiär bedeutet er mir sehr viel, ist schließlich auch der Patenonkel meines Sohnes.


    Alles in Allem muss ich sagen, dass diese Aussage: "Ich will nicht so werden, wie meine Eltern." wirklich oft getroffen wird. Meistens werden Kinder unbewusst zu ihren Eltern. Ich tue bisher gut daran, mich in eine ganz andere, positive Richtung zu entwickeln. Ich urteile nicht mehr über Menschen, die ich nicht kenne. Versuche so empathisch, wie es geht, zu sein. Höre Menschen zu und versuche Respekt jedem gegenüber zu bringen. Jetzt habe ich meine Familie, die mir über alles geht. Ganz egal, was mein Sohn jemals beruflich macht, ich werde ihn immer dabei unterstützen. Vor allem werde ich ein Ohr für Probleme und ein Herz haben. Man sollte immer daran denken, den Job kann man verlieren, doch die Familie ist einem auf ewig verbunden. Die Familie braucht einen und man braucht sie ebenso. Das ist wahres Glück und wahre Freude im Leben, die einem nichts anderes geben kann.


    Sollte dann irgendwann noch ein Lottogewinn und ein Eigenheim dazu kommen, bin ich bei 10/10. Aktuell aber dann "nur" bei 9/10. Alles läuft so, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe. :) Bin jetzt etwas weit ausgeschweift.

  • das wäre wahrscheinlich trotzdem nichts für mich. das warten auf den lieferanten würde mich abhalten meinen angelegenheiten nachzugehen und wenn er verspätung hat, dann ist es eine noch schlimmere zeitverschwendung wegen der warterei und meinen terminen usw.


    wenn ich hier was bestelle und spätschicht habe, dann erwartet der paketbote morgens, dass ich sofort die tür aufmache, wenn er klingelt. ich verstehe, dass er sich beeilen und seine pakete in angemessener zeit schaffen muss, aber dann kann er gleich alles in die filiale bringen.

    Tatsächlich kann ich so meinen Angelegenheiten so besser nachgehen. Aus dem Grund, weil ich mir ein Zeitfenster von 2 Stunden aussuchen kann, wann der Lieferdienst kommt. So erledige ich am Tag, vor allem am Nachmittag, alle Vorhaben und abends kommt der Lieferdienst. Zu Zeiten, wo ich eh zuhause bin.


    Aber kann ich auch vollkommen verstehen, wenn man lieber selber einkaufen geht.

    Nennt mich faul, ja. Aber ich habe es satt den Einkauf in Tüten 10 Minuten zu schleppen und dann noch hoch in das 4. OG.