Der Astronomie Thread. Freunde der Sonne und ihrer kosmischen Begleiter, vereinigt euch!

  • Macht ihr euch mal eure Gedanken, Fakt ist:
    Wir leben in einer simulation und das sollte eigentlich jedem klar sein, dafür ist es zu offensichtlich.

    Ob das wirklich so ein Fakt ist? Eine Simulation klingt sehr sehr spannend und aufregend. Wer steuert sie nur? Sind wir eine Simulation, die aus Daten besteht und sich weiterentwickelt oder findet die Simulation in Form eines erschaffenen Ökosystems statt? Frei nach dem Motto: "Simulieren wir doch mal, was passieren würde, wenn wir ganz viel Leben auf einem Planeten verteilen." Wird wohl die erste galaktische Version des Battle Royals dann sein. hopsi


  • Wie sagt man so schön: Wir sind zu spät geboren um die Welt zu entdecken und zu früh um das Weltall zu erforschen.


    Ich glaube zumindest daran das wir niemals "physisch" auf anderes intelligentes Leben treffen werden. Aufgrund von Relativität würde ein Besuch bei den Nachbarn von nebenan solange dauern, dass man niemanden mehr hätte um davon zu berichten.


  • Aber es steht fest ,dass nahezu unendlich viele Ereignisse davor, währenddessen und auch danach stattfinden müssen; dass nahezu unendlich viele Begebenheiten vorhanden sein müssen; Und das Alles auch noch zur selben Zeit auf unterschiedlichen Planeten oder Monden. Die Chance dafür steht 1: ? . Eine Zahl mit so vielen Nullen, es gibt gar keine Bezeichnung dafür.

    Zu schlecht dürfen die Chancen aber auch nicht stehen, denn sonst würds uns nicht geben.

    Wie sagt man so schön: Wir sind zu spät geboren um die Welt zu entdecken und zu früh um das Weltall zu erforschen.

    Ja, definitv.

    Ich glaube zumindest daran das wir niemals "physisch" auf anderes intelligentes Leben treffen werden. Aufgrund von Relativität würde ein Besuch bei den Nachbarn von nebenan solange dauern, dass man niemanden mehr hätte um davon zu berichten.

    Niemals würde ich nicht sagen. Denn schaut man sich die Theorien über verschiedene Antriebe (Photonenantrieb 1/4 Lichtgeschwindigkeit, Alcubierre-Antrieb Überlichtgeschwindigkeit, oder auch diverse "Segel"-Antriebe) an, sind schon gewaltige Geschwindigkeiten möglich. Klar hängts noch an der Technologie und der Möglichkeit, Menschen zu transportieren, aber die kommt. Ich rede hier auch nicht von 20, 30 oder 50 Jahren. Wahrscheinlich noch nicht mal von 100 oder 200 Jahren.


    Hätte die Menschheit die ganzen dummen Kriege nicht geführt und sich verbündet und die Gelder und Energie in die Weltraumforschung investiert, hätten wir jetzt wahrscheinlich eine Raketenbahn die die Menschen zum Mond geflogen hätte.

    Die letzten Kriege haben aber die Technologie schnell vorangebracht. Ob wir technologisch heute so weit währen ohne Kriege? Ich glaube nicht.
    Ohne den Kalten Krieg hätte es wohl auch kein Rennen in den Weltraum/zum Mond gegeben. Zumindest nicht in dem Umfang.

    Ich glaube nicht, dass es jemals wieder aus Forschungszwecken eine Reise zum Mond stattfindet. Dafür ist der Mond der Erde zu ähnlich.

    Zu Forschungszwecken? Nein.
    Aber evtl wegen Tourismus, als Sprungbrett für Mars- oder interplanetarische Missionen, oder als Helium-3 Lieferant.

    When the war has been won and our march home begins.
    What was won? What was lost? Will our deeds be remembered? Are they written on stone or in sand?


    We remember our brothers in arms.

    2 Mal editiert, zuletzt von Darkroomschlumpf ()

  • @'Darkroomschlumpf: selbst wenn wir irgendwann mit Lichtgeschwindigkeit reisen werden, halte ich es für ausgeschlossen, dass wir auf ausserirdisches Leben treffen werden. Licht bewegt sich zwar recht flott, ist aber dennoch richtig lahm, legt man die kosmischen Ausmasse zugrunde. Dieser Gigantismus in Bezug auf Grössen und Entfernungen, der im Weltall herrscht, ist sowieso nur bis zu einen gewissen Punkt für das menschliche Gehirn begreifbar.
    Wir würden uns also selbst mit Lichtgeschwindigkeit trotzdem nur in unserer sehr nahen Nachbarschaft bewegen. All diese Zufälle, die Entstehung von Leben benötigt, müssten also , kosmisch gesehen, auf unterschiedlichen Planeten zeitgleich geschehen. Aber noch dazu im selben Stadtteil?
    Diese Zahl 1:? wird dadurch ja nochmal enorm grösser ;-)
    Dass es einmal auf der Erde geklappt hat, ist wohl eine einzigartige Laune der Natur. Zugleich auch ein einzigartiger Fehler.

  • Ich habe rein zufällig meinen Schuhverkäufer aus dem Globetrotter in Hamburg auf dem West Highland Way in Schottland getroffen. Soviel dazu



    ¯ \ _ (ツ) _ / ¯


    Edit: Bitte verwechselt Zufälligkeiten nicht mit Raritäten oder Seltenheiten. Zufälle passierren seeehr, sehr, sehr oft. Und wenn man gaaanz genau hin schaut, sind Zufälle auch nicht mehr sooo zufällig ;)

  • Edit: Bitte verwechselt Zufälligkeiten nicht mit Raritäten oder Seltenheiten. Zufälle passierren seeehr, sehr, sehr oft. Und wenn man gaaanz genau hin schaut, sind Zufälle auch nicht mehr sooo zufällig

    Kleine Sache dazu:


    Habe meine Frau damals während einer Klassenfahrt im Moviepark kennengelernt. Ich war 16 und sie 13. Wir hatten uns sehr gut verstanden, damals noch fleißig mit Yugioh Karten am spielen. :D
    Etwas später zog sie zu uns in die Stadt und auch noch auf dieselbe Straße. Nummern hatten wir damals nie ausgetauscht, wir schrieben nur übers Schüler VZ. Sie erzählte mir vom Umzug, sagte aber nie wohin, weil Internet halt. Unsere Gesichter wird man sich beim Zusammentreffen denken können. Zu viel zum Thema: "Zufall!", glaube den gibt es nicht.


  • @Ollum Und der Entstehung des Lebens auf der Erde liegt auch genau so ein Ereignis zu Grunde, welches diesen Zufall erzeugte.

    EIN Ereignis? Es sind so viele, man kann sie gar nicht berechnen. Und noch dazu müssen sie in der richtigen Reihenfolge sein. Und das wiederum bezieht sich sich nur mal auf die Enstehung der Erde zu ihrer heutigen Form, um Enstehung von Leben erst mal grundsätzlich zu ermöglichen. Die Enstehung von Leben an sich benötigt dann ebenfalls mindestens nochmal so viele Ereignisse und Begebenheiten.
    Und selbst das reicht noch lange nicht. Die lebensfreundliche Umgebung muss auch noch über sehr langem Zeitraum Bestand haben, damit das enstandene Leben ebenfalls fortbestehen kann.
    Die Chancen, dass aus einem explodierendem Holzhaufen eine nette Blockhütte wird stehen weitaus höher.

  • Ich hoffe, dass das jetzt ein Trollum ist und nicht ernst gemeint. Natürlich sind da viele Zufälle zusammen gekommen und so habe ich es auch gemeint.

    Wenn Du EIN Ereignis schreibst, aber VIELE meinst, dann kann ich das ja nicht wissen. Ich sehe ja nur was Du schreibst, nicht aber aber was Du stattdessen meinst.
    Da habe ich Dich (logischerweise) falsch verstanden. Sorry .

  • Anders könnte man doch wiederum auch behaupten, passierte ein Zufall in dieser langen Kette nicht, hätte es Leben auf der Erde womöglich nie gegeben. Vielleicht hätte doch schon 1 Grad globale Temperatur mehr ausgereicht, um solches zu verhindern.

    Hostile.

  • Ich sehe den Zufall immer als mathematische Wahrscheinlichkeit.
    Selbst eine Wahrscheinlichkeit von 0,0000000000000000753% trifft irgendwann mal ins Schwarze. Die Zeit ist dabei der Schlüssel.


  • Ich sehe den Zufall immer als mathematische Wahrscheinlichkeit.
    Selbst eine Wahrscheinlichkeit von 0,0000000000000000753% trifft irgendwann mal ins Schwarze. Die Zeit ist dabei der Schlüssel.

    Zeit iat die Wahrnehmung und Erfindung des Menschen.
    Entweder passiert es oder nicht.
    Wir leben in einer komplexen Simulation, was einfach zu verstehen ist aber unmöglich zu lösen ist xD
    So Fanatasy aus xD

  • @TigerX7 Da reden wir aber nur von der mathematischen Wahrscheinlichkeit. Mit einem herkömmlichen Würfel kann man auch theoretisch endlos oft würfeln und nie die 6 treffen.

    In der Theorie beträgt die Wahrscheinlichkeit aber auch 1 zu 6.
    Aber ich versteh schon was du meinst, denn theoretisch kann man auch endlos würfeln und nie die 6 treffen :D


    @Memati
    Das würde zumindest einiges erklären hopsi