Werder Fans aus Protest gegen Wiesenhof!

  • Ich glaub wir sind schon arg vom Thema abgekommen.^^


    Abschließend muss ich sagen, dass ich so eine fleischlose Woche schon mal gerne erleben würde aber ich bin kein Ein-Mann-Haushalt und müsste es von daher absprechen. Wenn ich es tue dann berichte ich in diesem Thread darüber. Hat Spaß gemacht mit euch zu schreiben. Gute Nacht Acro, Nile600 und Pulpfiction!

  • @Nile bzgl. Nährstoffe, die ohne Fleisch dann fehlen:
    Ach, da bin ich sowieso nicht so zimperlich. Hab mich auch mal 10 Tage lang quasi nur von Pommes mit Ketchup ernährt, weils im Hotel (All inclusive) halt umsonst war und sonst nichts geschmeckt hat, und ich leb auch noch. :D
    Gute Nacht red. Und was das Thema angeht, sieh es positiv, wir haben den Thread schön gepusht und jetzt wissen bestimmt einige Leute mehr darüber Bescheid, was bei Wiesenhof faul ist. Schaden kanns nicht. :P

  • Da kommt mir gerade etwas in den Sinn. Mein Gedanke mag zwar für den ein oder anderen lächerlich erscheinen, dennoch möchte ich ihn gerne ausführen. Es wird ja immer so von der vegetarischen und/oder veganen Ernährung geschwärmt. Jedoch: Woher will man wissen, ob Pflanzen nicht auch Schmerzen empfinden können? Schließlich sind es ebenfalls Lebewesen, die atmen, wachsen, sich ernähren, fortpflanzen und irgendwann sterben. Auch Pflanzen werden mit Pestizide bespritzt, mit chemischen Dung gedüngt usw.


    Fakt ist, der Mensch muss sich ernähren. Doch was macht eine Methode besser, als die andere? Diese Diskussion hatte ich schon mit Vegetariern aus meinem Bekanntenkreis. Sie wussten keine Antwort darauf.

  • Da kommt mir gerade etwas in den Sinn. Mein Gedanke mag zwar für den ein oder anderen lächerlich erscheinen, dennoch möchte ich ihn gerne ausführen. Es wird ja immer so von der vegetarischen und/oder veganen Ernährung geschwärmt. Jedoch: Woher will man wissen, ob Pflanzen nicht auch Schmerzen empfinden können? Schließlich sind es ebenfalls Lebewesen, die atmen, wachsen, sich ernähren, fortpflanzen und irgendwann sterben. Auch Pflanzen werden mit Pestizide bespritzt, mit chemischen Dung gedüngt usw.


    Fakt ist, der Mensch muss sich ernähren. Doch was macht eine Methode besser, als die andere? Diese Diskussion hatte ich schon mit Vegetariern aus meinem Bekanntenkreis. Sie wussten keine Antwort darauf.


    Schwierig, aber Pflanzen haben kein Nervenzentrum und was für mich noch viel relevanter ist: kein Bewusstsein!


    Schlaf gut da oben. :)

  • Schwierig, aber Pflanzen haben kein Nervenzentrum und was für mich noch viel relevanter ist: kein Bewusstsein!


    Schlaf gut da oben. :)

    Rein biologisch gesehen natürlich korrekt. Ich kann mich jedoch nicht damit anfreunden, einer anderen Lebensart, weniger "Rechte" zu zusprechen, weil sie eben anders ist, wie gewöhnlich. Ich glaube, du weißt, was ich damit sagen möchte.


    Ich bin am Ende damit zufrieden, dass jeder so leben kann, wie er möchte. Solange er keinen anderen damit schadet. Doch vieles haben wir nicht selber in der Hand.

  • Ich geh jetzt auch mal schlafen und bin gespannt, ob meine guten Vorsätze die Nacht überstehen. Vielleicht sollten wir auch mal n Vegetarier-Thread eröffnen, falls nicht schon vorhanden? Ist vielleicht gar nicht mal so doof, zwecks Rezepte austauschen, oder Ähnlichem.. oder vielleicht auch einfach nur, um einigen mal die "Angst" davor zu nehmen.


    Und was das Topic angeht: Ich bin kein Werder-Fan, aber wär ichs, würd ich voll mitmischen. ;) Natürlich gibt es auch andere Firmen, die nicht ganz koscher sind. Dennoch muss man nicht gerade mit dem Paradebeispiel auf dem Trikot herumlaufen. Und würde es klappen, dass Bremen Wiesenhof nicht als Sponsor akzeptiert, wäre das immerhin ein kleiner Weckruf, dass Tierquälerei nicht komplett ignoriert wird. Besser als nichts.


    Gute Nacht alle beisammen.

  • Vorweg: ich bin im Grunde ein leidenschaftlicher Fleischesser. Nichts auf der Welt kann für mich ein gutes Filetsteak ersetzen. Der Knackpunkt ist für mich aber, dass ich über die Jahre gelernt habe viel bewusster Fleisch zu essen. Inzwischen kommt es vor dass ich wochenlang kein Fleisch esse. Und das einfach nur weil ich keine Lust habe billigstes Hackfleisch zu essen oder billigste Putenbrustfilets. Abgesehen von der Untragbarkeit wie solches Fleisch für die Discounter produziert wird, schmeckt es auch einfach nicht. Es ist das gleiche wie mit Holland-Tomaten und Tomaten aus dem eigenen Garten. Der Qualitätsunterschied bzw. vor allem der Geschmacksunterschied ist enorm. Wer das leugnet oder nicht merkt, der sollte sowieso mal seine Essgewohnheiten überdenken.
    Weil der Vergleich zu Tofu gezogen wurde: für mich ist das im Endeffekt kein Fleischersatz. Es ist einfach eine weitere Zutat, die ich beim Kochen verwenden kann. Dass man Tofu in vielen Gerichten anstatt von Fleisch einsetzen kann ist natürlich unbestritten und ich tue das auch oft. Ich koche mir sehr häufig indische oder thailändische Currys und früher habe ich da fast immer Hähnchenbrust reingekocht. Irgendwann habe ich gemerkt, dass gerade das billige Geflügelfleisch einfach geschmacklose Masse ist. Also im Endeffekt das gleiche wie Tofu ;) Und wenn ich durch diese Entscheidung darauf verzichten kann abartige Tierquälerei zu unterstützen, dann ist das doch völlig OK.


    Ich glaube dass viele Leute sich einbilden, sie könnten auf Fleisch nicht verzichten. Das liegt zu großen Teilen daran, dass kaum jemand sich wirklich damit auseinandersetzt, was man mit vegetarischen Mitteln alles machen kann. Es ist eben ein bisschen anstrengend sich da umzustellen. Wie gesagt will ich auch um Himmels Willen niemandem verbieten sich mal eine Curry-Wurst reinzuhauen. Das mache ich selber viel zu gerne. Früher war es aber so, dass es in der Regel in Haushalten einmal, maximal zweimal in der Woche wirklich Fleisch gab. Dafür war auch ein ausreichendes Angebot auf dem Markt vorhanden. Wenn man sich aber vor Augen führt, dass man sich heutzutage jeden Tag mit Fleisch aus dem Supermarkt versorgen könnte, zeigt das schon, dass da irgendetwas nicht stimmen kann.


    Fazit: bewusster und weniger Fleisch essen birgt meiner Meinung nach einen enormen Zuwachs an Genuss am Essen


    Achja und zum Thema: ich bin Werder-Fan und es tut mir schon wie damals bei KIK in der Seele weh...

    Es gibt Jahrtausende, da bleibt man lieber im Bett!


  • Ich glaube dass viele Leute sich einbilden, sie könnten auf Fleisch nicht verzichten. Das liegt zu großen Teilen daran, dass kaum jemand sich wirklich damit auseinandersetzt, was man mit vegetarischen Mitteln alles machen kann. Es ist eben ein bisschen anstrengend sich da umzustellen. Wie gesagt will ich auch um Himmels Willen niemandem verbieten sich mal eine Curry-Wurst reinzuhauen. Das mache ich selber viel zu gerne. Früher war es aber so, dass es in der Regel in Haushalten einmal, maximal zweimal in der Woche wirklich Fleisch gab. Dafür war auch ein ausreichendes Angebot auf dem Markt vorhanden. Wenn man sich aber vor Augen führt, dass man sich heutzutage jeden Tag mit Fleisch aus dem Supermarkt versorgen könnte, zeigt das schon, dass da irgendetwas nicht stimmen kann.


    Fazit: bewusster und weniger Fleisch essen birgt meiner Meinung nach einen enormen Zuwachs an Genuss am Essen


    Achja und zum Thema: ich bin Werder-Fan und es tut mir schon wie damals bei KIK in der Seele weh...


    Das kann ich jetzt so nicht unterschreiben.
    Aus meiner persönlichen Sicht heraus kann ich sagen, dass ich den Unterschied zwischen Fleisch und Ersatz eindeutig schmecke. Jeder der wirklich etwas anderes behauptet wurde in einer Befragung gekauft oder besitzt einfach keine Geschmacksrezeptoren.
    Argument von Vegetariern, dass Tiere ja auch Lebewesen wie wir seien und Menschen sich untereinander auch nicht töten ist schlicht weg einfach dämlich, da (wie gesagt) Tiere sich untereinander auch aus dem Überlebensinstinkt auffressen. Steht ja auch nicht zur Debatte und ich akzeptiere jeden der diesen Entschluss für sich selber gefällt hat.


    Angebot aus kontrollierten Betrieben ist auch vorhanden, da hast du recht, jedoch informieren sich die wenigsten einfach nicht. Dies ist bei der Lebensmittelindustrie genau so wie auch bei der Kleidungsindustrie und genau das ist der Punkt warum ich diese Aktion einfach daneben finde. Die Menschen informieren sich nicht im Vorfeld, sondern lassen jeden Informationsfluss erst zu sich selber kommen bis sie die Augen öffnen. Warum wird Fleisch für einen Spottpreis verkauft? Warum bekommt man Kleidung hinterher geschmissen? Das sind Fragen die uns Verbraucher schon stutzig machen müssten, trotzdem ist es uns egal. Jetzt aufgrund einer Hetzkampagne und dem "so tun", als wäre Wiesenhof der einzige Folterbetrieb in Deutschland halte ich für schwachsinnig. Das heißt nicht das ich Tierquälerei unterstütze, nur die Methoden und Erkenntnisse der Gesellschaft gehen mir auf den Sack. Warum heißt es eigentlich Tierquälerei? In Deutschland gelten Tiere doch als "Dinge", Gegenstände, die man folglich nicht quälen kann, oder?


    Ich bin jetzt ein wenig von deinem Kommentar abgekommen, deswegen gehe ich noch einmal auf das Essverhalten ein am Beispiel von mir: Ich esse kein Gemüse, da habe ich keine alternativen. Mich jetzt zwanghaft vor den grünen Topf zu setzen, da bin ich selber viel zu egoistisch und sage einfach nein. Es gibt für ordentliche Mahlzeiten genug Alternativen und man muss nicht jeden Tag bzw. 75% der Woche Fleisch essen aber wenn wir ehrlich sind: Es schmeckt einfach viel zu gut,es gibt viel zu viele Variationen und man kann aus Fleisch einfach mehr machen. Vegetarier kommen jetzt mit ihrem Ersatzmethoden und hast du nicht gesehen aber: Warum Fleisch ersetzen wenn es vorhanden ist?


    @KiK Debatte: Das trifft uns ja noch persönlicher, da bereits in Deutschland (in den Filialen) die Mitarbeiter wie Hunde behandelt werden.

  • Wow, cool, dass sich hier noch so eine Diskussion entwickelt hat. :)


    Ich persönlich verstehe ja nicht so ganz, warum man immer sagt, man müsste extra kochen für Vegetarier etc. Bei der Pizza mal den Schinken weglassen und zur 4-Käse greifen - bam, vegetarisch & lecker.
    Die Spätzle einfach ohne Schnitzel genießen und stattdessen in Sahne mit Käse anbraten - bam, vegetarisch & endgeil.


    Es ist tatsächlich einfacher, als man denkt & es gibt richtig gutes Gemüse etc. :)


    Butterkeks, wenn du meinst, du würdest den Unterschied schmecken, dann hast du bisher kein richtig zubereitetes "Vegetarier-Essen" gegessen. So ein richtig geil gebratenes Stück Tofu, davor ordentlich paniert und gewürzt, schmeckt einfach gut. Die Freundin meines Vaters isst zwar Fleisch, aber sie greift auch oft zu den vegetarischen Alternativen - nicht nur wegen meines Vaters und mir, auch, weil es ihr schmeckt & sie keinen großen unterschied merkt.


    Noch ein Tipp für die Grillsaison: Der Grillkäse in der Panade vom Aldi (Süd) schmeckt echt gut, den muss ich regelmäßig an Gäste zum Probieren abdrücken. :D


    Evtl. sollten wir mal echt einen Vegetarier-Thread für Rezepte etc. aufmachen, wäre sicher gut, solange nicht jeder so was innovatives reinschreibt wie "Fleisch ist mein Gemüse", "ihr seid doch nur zu doof zum Jagen" etc. :)



  • Warum sollte man auf Fleischersatz zurück greifen wenn man auch einfach Fleisch essen kann?

  • Warum sollte man aufs Klo gehen, wenn man in den Vorgarten kacken kann?


    Reicht dir das Argument, dass deine Blutwerte ohne regelmäßigen Fleischkonsum besser werden? Oder willst du auch noch das ganze Zeugs mit den 100 Tieren pro Jahr und so hören? Oder, dass es auf die Dauer günstiger ist? Dass du damit deinen Anteil an der Klimaerwärmung eindämmst (solche Kühe furzen verdammt viel!).


    Aber jemanden, der so auf seiner Meinung beharrt, kann man nicht überzeugen, ohne als militanter Vegetarier, der ständig irgendwelche Bilder von PETA etc. auf Facebook teilt, rüberzukommen.


    :WW:

  • Dass du damit deinen Anteil an der Klimaerwärmung eindämmst (solche Kühe furzen verdammt viel!).


    Umso mehr Kühe ich ess, umso weniger furzen sie. Ganz klare Sache, ich rette die Welt :thumbsup:

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    Our expectations were low, but HOLY FUČK

  • Evtl. sollten wir mal echt einen Vegetarier-Thread für Rezepte etc. aufmachen, wäre sicher gut, solange nicht jeder so was innovatives reinschreibt wie "Fleisch ist mein Gemüse", "ihr seid doch nur zu doof zum Jagen" etc. :)


    Unser Foren-Koch Lunat!c könnte ja sowas starten :)


    Und am Ende wird es ein Sammelthread.


  • Also von vornerein, es gibt 2 verschiedene Ansicheten und jedem das seine. Wenn er kein Fleisch will, dann muss er kein Fleisch essen.


    Aber warum versucht bitte jeder Vegetarier einen Fleischesser davon zu überzegen, dass Fleisch böse ist und man es nicht essen soll, aber wenn man dann mal einem Vegetarier sagt, dass man es einfach schwachsinig findet Vegetarier zu sein, sind die direkt auf den Tod beleidigt.
    Ich hab schonmal Tofu-"Fleisch" gegessen und du hast Recht, das schmeckt echt lecker, aber so ein richtig gutes teurer Stück Rumpsteak, welches gut Medium gebraten ist, schmeckt um Welten besser!


    Eine Frage in eigener Intresse: Fehlt einem Vegetarier nichts, wenn er kein Fleisch isst, ich mein die Menschen sind doch irgendwie darauf ausgelegt. (Interresiert mich gerade mal, bin gerade auf den Gedanken gekommen, als ich das hier schrieb.)



    Zum eigentlichen Topic:
    Wiesenhof ist dafür bekannt, aber glaubt ihr wirklich, dass es bei andern Fleischproduzenten anders ist?
    Ich finde es auch nicht gut, dass Tiere gequält werden oder unter Schmerzen zusammenbrechen (Ich habe mir jetzt keine Doku von Wiesenhof angeguckt), aber wenn sie vor ihrem Tod gestreichelt werden und sie nen Leckerli bekommen hilft es ihnen doch auch nicht? Die sind für den Tod geboren.

  • Zu jedem Leben gehört der Tod, nur kommt es darauf an, wie mit den Tieren umgegangen wird. Wiesenhof und die anderen Billigproduzenten betreiben Massentierhaltung, was bedeutet, auf engstem Raum und bis oben hin mit Antibiotika und Wachstumshormonen abgefüllt auf den Tod zu warten.


    Dann gibt es aber z.B. das Kobe-Rind (nicht zu verwechseln mit unserem Nutzer), das sogar massiert wird, deshalb aber auch sehr teuer ist.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Kobe-Rind

  • Zu jedem Leben gehört der Tod, nur kommt es darauf an, wie mit den Tieren umgegangen wird. Wiesenhof und die anderen Billigproduzenten betreiben Massentierhaltung, was bedeutet, auf engstem Raum und bis oben hin mit Antibiotika und Wachstumshormonen abgefüllt auf den Tod zu warten.


    Dann gibt es aber z.B. das Kobe-Rind (nicht zu verwechseln mit unserem Nutzer), das sogar massiert wird, deshalb aber auch sehr teuer ist.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Kobe-Rind


    Wenn jedes geschlachtes Tier auf der Welt, vorher massiert werden würde, dann gäbe es wohl nur noch für Oberschicht Fleisch :)