Klimawandel, Klimaschutz, Fridays for Future & Handeln für die Umwelt

  • Hey Leute,


    da es noch keinen konkreten Thread dazu gibt, wollte ich euch mal fragen, was ihr vom Klimawandel haltet? Es gibt in meinem Umwelt erstaunlich viele, die trotz wissenschaftlicher Studien und Beweise immer noch felsenfest davon überzeugt sind, dass der Anteil des Menschen am Klimawandel gegen Null geht. Ich vermeide mittlerweile die Diskussionen darum, weil man selbst mit Argumenten nicht in deren Köpfe durchdringt. Es wird direkt immer radikalisiert ("Warum läufst du dann nicht zur Arbeit?", etc.). Meiner Meinung nach ist es schon ein Anfang, wenn man Gemüse im Laden nicht in Plastiktüten verpackt und heimische Metzger etc. bevorzugt. Man muss sich ja nicht instant in radikale Askese begeben und wie ein buddhistischer Mönch leben.


    Wie ist eure Haltung dazu? Unternehmt ihr etwas, oder haltet ihr das Ganze für eine Marketing-Masche und/oder Geldmaschine? Und wie habt ihr euren Lebensstil dahingehend verändert, ein bisschen für den Umweltschutz zu tun?

    Hostile.

  • Mal auf Deutschland bezogen finde ich das Thema einfach zu aufgebauscht.


    Fakt ist und da bin ich bei dir haben die Menschen Weltweit über mehrere Generationen der Umwelt massiv zugesetzt


    Plastik in den Weltmeeren,Ozonhaltige Produkte die das Ozonloch immer größer wurden ließen,Abholzung ganzer Landstriche etc.


    Das kann man einfach nicht ignorieren,was mich aber richtig hart nervt ist das wir in unserem im Vergleich kleinen Land meinen alles selbst ändern zu können/müssen.


    Während in anderen Ländern alles ungefiltert in die Luft geblasen wird,Flüsse oder Meere mit Abwässern verschmutzt werden.


    Klimaschutz ist wichtig,keine Frage..

    Solange die Welt aber nicht an einem Strang zieht wird es leider nicht viel bringen und diese Greta ist mMn leider eh der größte Blödsinn. Aber das ist meine persönliche Meinung die keiner teilen muss.

    What do you believe in, heaven or hell
    You don't believe in heaven cause we're living in hell

  • Es gibt einen Klimawandel, nämlich den natürlichen, den es schon seit dem existieren der Erde gibt. Wir Menschen haben darauf geringen Einfluss.


    Das alles ("Klimahysterie") ist lediglich das nächste Mittel die Menschen/Gesellschaft auf die nächsten Generationen hin besser kontrollieren zu können und sie zeitgleich auszubeuten (in etwa wie geplante obsoleszenz). Nun muss sich bald jeder ein elektroauto kaufen..


    Was ist mit den richtigen Problemen, hier in Deutschland und der Welt? Schere zwischen Arm und Reich, all den scheiß den der Staat auf unsere Kosten verzapft? Kommende Massenarbeitslosigkeit durch KI und Digitalisierung, Infrastruktur. Auf alles noch keine Antworten. Und wenn dann bald unsere Autoindustrie den Bach runter geht, hat Deutschland nichts mehr. Vielen Dank!



    Gegen den künstlich, und durch Personen wie diese (durch ihre Eltern, die beide im Marketing/Business Geschäfte haben) zur Heilsbringererin erklärten Greta, wird das alles hier zum Weltuntergang aufgebauscht. Einfach nur ekelhaft, wie dieses Mädchen ausgenutzt wird.



    Aber wenn die Grünen dann bald ein paar Jahre an der Macht waren und sich die Hälfte aller Deutschen das Leben kaum noch leisten kann, dann sind es nicht mehr die Demonstrationen gegen den Klimawandel über die berichtet wird..

    PSN add: xTheResQ

  • Ich mache sehr ähnliche Erfahrungen wie du und es nervt. Ich schlucks dann meist runter, weil es einfach zu anstrengend ist zu diskutieren.


    Genau wie du sagst, sollte jeder sich zumindest Gedanken machen und in kleinen oder großen Schritten was tun. Ich finde es gut, dass es so ein Hypethema geworden ist, damit mehr Aufmerksamkeit drauf ist und doch mal was passiert. Ja, ich hab mich durhc Rezo noch bestärkt gefühlt und es hat mich zusätzlich beeinflusst.


    Ich persönlich esse seit 2012 kein Fleisch mehr, was schon ordentlich hilft. Eigentlich eher aus ethischen Gründen, aber klimamäßig ein nicht unerheblicher Nebeneffekt.


    Seit Anfang des Jahres hab ich aber mein erstes eigenes Auto und das ist halt n alter Clio von 2002. Dahingehend hab ich meine Bilanz wieder verschlechtert... Obwohl ich in Köln wohne und jahrelang mit der Straßenbahn zur Arbeit gefahren bin, möchte ich es nicht mehr missen, ist einfach auch zeit mäßig was anderes mit dem Auto und viel flexibler...


    Leider bin ich auch nicht gut im Lebensmittel nicht verschwenden, weil ich das schlecht plane und ein seltsames Essverhalten habe, lieber öfter und weniger. Versuche aber wenn möglich auf Verpackungen und Tüten zu verzichten, und auch regionale Produkte zu kaufen, am besten gleich auch Bio.


    Ich bestelle schon bisschen online, aber da ist meine Frau wesentlich konsumfreudiger, auch was Amazon angeht. Für mich bestelle ich relativ selten was.

  • Wer sich ein bisschen einliest und nicht nur auf Seiten unterwegs ist, auf denen krude Theorien breitgetreten werden, sieht, dass der aktuelle Wandel menschgemacht ist.

    Was bedeutet das für uns? Ganz einfach: wir müssen etwas tun. Darauf zu warten, dass die ganze Welt an einem Strang zieht, ist globaler Selbstmord. Deutschland ist auch nicht der Vorreiter in Sachen verringerter CO2-Austoß, da leisten andere Länder inzwischen mehr.

    Ich checke es einfach nicht, wie man davor seine Augen verschließen kann. Uns erwischen die Folgen nicht in vollem Umfang, die nächsten Generationen haben die Hauptlast zu tragen.

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    We think too much and feel too little: More than machinery we need humanity; More than cleverness we need kindness and gentleness. Without these qualities, life will be violent and all will be lost

  • Hunter411072 sprichst mir aus der Seele, wow. Text hätte von mir sein können :D

    Warte,du mir aber auch



    Es gibt einen Klimawandel, nämlich den natürlichen, den es schon seit dem existieren der Erde gibt. Wir Menschen haben darauf geringen Einfluss.


    Und das vergessen viele,wie lange existieren wir Menschen denn schon im Vergleich zum bestehen der Erde? 🤔

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  • Ich sehe das Thema sehr gespalten. Ich persönlich denke auch, dass der Mensch für den Klimawandel zuständig ist. Ich sehe die Dinge so:

    1. Der Mensch stößt viele Abgase in die Luft.
    2. Die Natur wird auf viele Arten geschädigt. (Abholzung, Umweltverschmutzung etc.)


    Der Mensch trägt sehr wahrscheinlich seinen Teil dazu bei. Allerdings gab es auch ähnliche Klimaszenarien, wo der Mensch, zumindest nicht im Zusammenhang mit Abgasen, für solche Katastrophen verantwortlich sein kann. Besonders das Jahr 1540 und die Hitzekatastrophe fallen mir hier ins Auge: https://www.spiegel.de/wissens…mittelalter-a-978654.html

    Kommende Massenarbeitslosigkeit durch KI und Digitalisierung, Infrastruktur. Auf alles noch keine Antworten. Und wenn dann bald unsere Autoindustrie den Bach runter geht, hat Deutschland nichts mehr. Vielen Dank

    Also da kann ich dich beruhigen. Es werden zwar viele Arbeitsplätze abgebaut, aber es entstehen auch wieder genug neue in anderen Bereichen. Solche Wandel gab es schon immer und wird es auch immer geben. Auch die Autoindustrie wird nicht so schnell den Bach runter gehen. :)

    Was ist mit den richtigen Problemen, hier in Deutschland und der Welt? Schere zwischen Arm und Reich, all den scheiß den der Staat auf unsere Kosten verzapft?

    Vor einigen Wochen hatte ich ein Gespräch hier bei uns in Mönchengladbach vor dem Einkaufszentrum. Dort haben die Parteien ihr Wahlprogramm zur EU-Wahl vorgestellt. Die Stände standen sehr nah beieinander, so konnte man wirklich gemeinsam sprechen. Meine Ansicht dazu ist, dass es für Gewinner im Leben, auch Verlierer braucht. Ich würde mir nichts sehnlicheres wünschen, als, dass jeder ein Gewinner sein kann. Du wirst aber kein System auf dieser Welt schaffen können, wo es nur Gewinner gibt. Irgendwer fühlt sich immer benachteiligt. Wenn ich meine Position mit denen meiner Freunde vergleiche, sehe wie es mir geht, wie viele ich bekomme, wie viel ich habe und sehe, wie die anderen sich bemühen, kämpfen und ständig alles geben, weil sie nicht untergehen wollen, dann läuft auf alle Fälle etwas verkehrt. Aber hier ein wirklich optimales Gleichgewicht zu finden halte ich für fast unmöglich.

    Das kann man einfach nicht ignorieren,was mich aber richtig hart nervt ist das wir in unserem im Vergleich kleinen Land meinen alles selbst ändern zu können/müssen.

    Natürlich müssen hier alle an einem Strang ziehen. Klimawandel hin oder her, der Umwelt könnten wir damit was gutes tun. Allerdings ist es auch falsch auf andere zu zeigen und zu sagen: "Du tust auch nichts! Wieso sollten wir etwas tun?" Deutschland verkackt auch seit Jahren bei seinen Klimazielen, da auf andere Länder zu zeigen ist nichts weiter als eine Ausrede für das eigene Versagen zu suchen. Ja, alle müssen hier etwas machen und es gibt schon viele gute Ansätze und Umsetzungen. Aber hier muss man gemeinsam arbeiten, nicht gegeneinander.

    Wie ist eure Haltung dazu? Unternehmt ihr etwas, oder haltet ihr das Ganze für eine Marketing-Masche und/oder Geldmaschine? Und wie habt ihr euren Lebensstil dahingehend verändert, ein bisschen für den Umweltschutz zu tun?

    Meine Haltung orientiert sich an den vielen Studien und den Forscher, die teilweise auch unabhängig voneinander, aufs selbe Ergebnis kamen. Ich denke daher, dass wir wirkliche Probleme mit der Umwelt haben uns unseren schönen Planeten somit am zerstören sind. Ich würde nicht alles auf den Menschen schieben, vielleicht beschleunigt er das alles auch nur, aber unschuldig sind wir sicherlich nicht. Marketing oder Geldmaschine schließe ich prinzipiell aus.


    Für den Umweltschutz tue ich einiges, habe ich aber allgemein schon früher getan:

    • Kleinere Wege erledige ich mit Bus und Bahn oder gehe zu Fuß
    • Nachts nehme ich meine Router vom Strom
    • Ich schalte meine Geräte, sofern ich länger als zwei Stunden unterwegs bin, vollständig ab. (Kühlschrank, Gefriertruhe etc. sind hier die Ausnahme)
    • Im Winter lasse ich per Fernsteuerung die Heizung anschalten. Sind wir unterwegs, so gebe ich die Anforderung, dass eine halbe Stunde vor unserem Eintreffen geheizt wird. Das Haus ist dann den ganzen Tag warm.
    • Geräte, beispielsweise Rechner, Konsolen, TV-Geräte, zweiter Monitor etc., werden ausgeschaltet, wenn sie nicht mehr benutzt werden.
    • Geräte bei uns im Haushalt werden selten, fast gar nicht, auf Standby geschallten.
    • Dinge werden online nur dann bestellt, wenn wir hier keine Möglichkeit haben dasselbe oder ein vergleichbares Produkt zu erwerben oder der Kostenunterschied sehr unterschiedlich ist. Wobei ich hier sagen muss, wenn wir bei Amazon Hardware sehen, dieselbe Hardware hier im Laden aber teurer ist, dann bekommen wir meistens den günstigeren Preis hier im Laden.
    • Im Sommer werden unsere Handys und Tablets durch Powerbanks geladen, die Solarzellen verbaut haben. In die Sonne gelegt und fertig.
    • Bald kommt noch hinzu, dass wir Solarzellen aufs Dach bauen lassen.
    • Im Bezug auf Ernährung achten wir auf Verpackung, regionale Produkte und Fleisch vom Metzger. Fleisch essen wir c.a zwei mal die Woche.

  • Artemis aha, und warum genau solltest du mich beruhigen können? Ich glaube in die Zukunft kann von uns keiner schauen. Und "Experten" sind bei dem Thema komplett gespalten. Wie groß die Auswirkungen am Ende sind kann noch keiner vorhersagen. Und ob es am Ende genug "andere" Möglichkeiten zur arbeit gibt genau so wenig, wenn bald selbst chirurgen durch KI ersetzt werden können.


    Nicht umsonst gibt es schon rege Diskussionen um das UBI und andere Varianten den, durch die Technik verursachten, gesellschaftlichen Wandel und daraus resultierende "Spannungen" zu bekämpfen/kontrollieren.


    Dabei geht es noch nciht mal um mich selbst, ich arbeite in einer ziemlich stark wachsenden, zukunftssicheren Branche.



    Es geht nicht darum, dass alle Gewinner sind. Es geht darum, dass es vielen leuten, die hart und viel arbeiten, viel besser gehen könnte, wenn einige wenige auf ein bisschen ihres immensen Reichtums verzichten würden und/oder der Staat zumindest generell Steuergelder besser aufteilen/investieren würde.

    PSN add: xTheResQ

  • aha, und warum genau solltest du mich beruhigen können? Ich glaube in die Zukunft kann von uns keiner schauen. Und "Experten" sind bei dem Thema komplett gespalten. Wie groß die Auswirkungen am Ende sind kann noch keiner vorhersagen. Und ob es am Ende genug "andere" Möglichkeiten zur arbeit gibt genau so wenig, wenn bald selbst chirurgen durch KI ersetzt werden können.

    In die Zukunft kann keiner schauen, ja, auch ich nicht, aber man darf sich das Ganze nicht nur schwarz weiß malen. Auch "Experten" sind nicht immer das blaue vom Himmel, weil dieser Titel viel zu schnell vergeben wird. Im Prinzip gibt es Experten eigentlich gar nicht. Es gibt nur Leute, die in gewissen Gebieten etwas mehr Einblicke erlangt haben, weil ohne diese Einblicke man einige Dinge gar nicht tun könnte.


    Auch werden Ärzte nicht vollständig ersetzt, das ist Schwachsinn. KI's sollen unterstützend wirken. Allgemein muss mit der Digitalisierung entspannter umgegangen werden. Hier mal etwas zum lesen: https://www.aerzteblatt.de/nac…ird-Aerzte-nicht-ersetzen

    Es geht nicht darum, dass alle Gewinner sind. Es geht darum, dass es vielen leuten, die hart und viel arbeiten, viel besser gehen könnte, wenn einige wenige auf ein bisschen ihres immensen Reichtums verzichten würden und/oder der Staat zumindest generell Steuergelder besser aufteilen/investieren würde.

    Ich würde niemals auf meinen Reichtum verzichten. Warum? Entweder arbeite ich hart für diesen oder habe hart dafür gearbeitet. Bei den Aufteilungen der Steuergelder stimme ich dir voll und ganz zu. Dann werden sich aber dennoch wieder andere beschweren. Teufelskreis.


  • Es gibt in meinem Umwelt erstaunlich viele, die trotz wissenschaftlicher Studien und Beweise immer noch felsenfest davon überzeugt sind, dass der Anteil des Menschen am Klimawandel gegen Null geht.

    Diese Leute fallen halt in zwei Kategorien: 1) Sie sind schlicht und einfach punkto Intelligenz und/oder Bildungsgrad nicht in der Lage, diese Studien zu verstehen und behaupten Mist wie: "Menschen haben keinen oder nur einen geringen Einfluss auf den Klimawandel" 2) Sie verdienen viel Geld damit, den Klimawandel zu ignorieren und leugnen.


    Tun werden wir nie genug. Und vor allem nicht zur rechten Zeit. Das ist einerseits tragisch, aber andererseits haben wir Menschen es nicht anders verdient.

  • Ich sehe das ähnlich, wie viele andere hier auch, wir tragen unseren Teil zum Klimawandel, auf mehrere Arten, bei / sind Verursacher.


    Ich zitiere hier mal aus einen Film, da es für mich ziemlich gut passt:


    '' Jedwede Art von Säugern auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf diesen Planeten der genauso verfährt. Wissen sie welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten. ''


    Ich finde es auch gut, dass viele mit kleinen Dingen versuchen ihren Co2 Abdruck zu verringern. Doch wenn wir wirklich etwas bewegen wollen, muss man das ganze an der Wurzel packen und nicht immer nur kleine Halme abtrennten. Ich denke da an Maßnahmen wie


    - Plastiktüten, Strohhalme etc. werden komplett verboten

    - Aus für den Verbrennermotor ab Datum X. Was nicht bedeuten soll, dass dann keiner mehr Autos fahren darf. Sondern ab den Datum dürfen keine neuen Autos mit Verbrennermotoren mehr produziert werden. Das was an Verbrennern noch da ist, löst sich mit der Zeit dann von allein auf.

    - Bahn fahren müss sehr günstig werden, wenn nicht sogar kostenlos. So wird der Anreiz geschaffen, dass man gar kein Auto mehr braucht.

    - Wir brauchen den Kohleausstieg früher als 2030.


    Und es gibt sicherlich noch viel mehr was man tun kann / müsste.


    Das Problem daran ist, dass unsere Politik das so nicht umsetzen wird. Es gibt immer einen Haken, den man möchte ja seine Wirtschaftlichkeit nicht nach unten schrauben. Es wird immer an den Bürger appelliert, der auf seinen Konsum achten soll. Ja schön und gut, aber es wäre doch wesentlich effektiver wenn man das ganze an der Wurzel packt. Ich setzte ja auch keinen der eine Diät macht einen Kuchen vor die Nase und sage, dass er diesen nicht essen darf. Sondern stell den Kuchen erst gar nicht auf den Tisch.


    Aber man muss auch bedenken, dass wir in Deutschland für '' nur '' 2 % des weltweiten Co2 Ausstoßes verantwortlich sind. Sprich wir allein können gar nix am Klimawandel ändern. Was nicht bedeuten soll, dass das oben genannte obsolet ist.

  • Effektiv gibt es nur einen Weg, die Belastung auf die Umwelt durch den Menschen zu mindern und das sind Gesetze. Plastik im Sinne von Verpackungen muss komplett verboten werden. Auch Papier ist keine Alternative, denn die Oköbilanz ist noch schlechter. AFAIK müsste man eine Papiertüte 20x nutzen, damit sie sich mehr rentiert, als eine Plastiktüte. Dazu nimmt die Herstellung immens viel Wasserverbrauch in Kauf.

    Öffentliche Verkehrsmittel müssen günstiger, zuverlässiger und leichter zugänglich sein. Den Verbrenner jetzt sofort komplett zu verbieten, halte ich für falsch. Ein Elektroauto ist keine Alternative. Passend dazu kann man sich viele Dokus zum Lithiumabbau in Chile bzw. Südamerika anschauen. Zusätzlich wird das Auto dann auch noch immens viel (vermutlich aus dreckigem) Strom für den Betrieb brauchen.

    Das Thema hat eine ungeheure Wichtigkeit, wird aber politisch extrem schwer umzusetzen zu sein. Gesetze werden von der Regierung beschlossen und das Volk wird es in der Gesamtheit unterm Strich nicht zulassen, dass jene Verbote durchgesetzt werden können. Vor allem, wenn es um die eingeschränkte Mobilität geht. Das ist ein Luxus, den eigentlich keiner vermissen will.

    Hostile.

  • Ein Elektroauto ist keine Alternative.

    So ein Blödsinn :arghs:


    Das Elektroauto ist zu 100% die Zukunft, vllt aktuell nicht die kompletteste Alternative aber definitiv die Beste. Vor allem wenn man die aktuellen Probleme und Hindernisse überwunden hat.

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    Our expectations were low, but HOLY F U C K

  • So ein Blödsinn :arghs:


    Das Elektroauto ist zu 100% die Zukunft, vllt aktuell nicht die kompletteste Alternative aber definitiv die Beste. Vor allem wenn man die aktuellen Probleme und Hindernisse überwunden hat.

    Dafür sollte dann erstmal die Effizienz der Batterie um ein vielfaches verbessert werden und auch dessen Zusammensetzung sollte weniger Edelmetalle etc. benötigen. Woher soll denn der ganze Strom kommen, wenn plötzlich 40 Millionen Autos täglich betankt werden müssen?

    Hostile.

  • Dafür sollte dann erstmal die Effizienz der Batterie um ein vielfaches verbessert werden und auch dessen Zusammensetzung sollte weniger Edelmetalle etc. benötigen. Woher soll denn der ganze Strom kommen, wenn plötzlich 40 Millionen Autos täglich betankt werden müssen?

    Ihr habt m.M.n. beide Recht.


    Ja das Elektroauto wird wohl die Zukunft sein und ja, so wie die Ökobilanz jetzt ist wäre das Elektroauto nicht besser als ein Diesel z.B. Soweit ich weiss ist der Grund dafür die Batterieherstellung, dass die Batterie auch nur 5-7 Jahre hält und das der Strom halt noch zum großen Teil nicht aus erneuerbarer Energie kommt.


    Mich nervt nur, dass viele Alternative Möglichkeiten von der Politik, aus wiedermal wirtschaftlichen Gründen, gebremst bzw. nicht gefördert werden. Es gibt die Möglichkeit für synthetischen Kraftstoff, Wasserstoff Fahrzeuge wären auch eine Alternative. Aber wenn man alles gleichzeitig auf den Markt bringt, hat der Kunde ja zu viel Auswahlmöglichkeiten, die Hersteller müssten mehr investieren da sie ja bei vielen Modellen wie z.B. einem A6 sämtliche Varianten anbieten müssten um Konkurenzfähig zu sein und der Wettbewerb würde sich, für uns Endverbraucher, positiv auswirken. Das ist aber nicht gewollt. Vor ein paar Jahren hieß es noch, kauft alle Diesel die sind super für die Umwelt, jetzt heisst es man soll lieber Benziner kaufen und in naher Zukunft dann Elektro.


    Alles politisch gesteuert mit einem wirtschaftlichen Hintergrund und nicht um die Umwelt zu verbessern.

  • Woher soll denn der ganze Strom kommen, wenn plötzlich 40 Millionen Autos täglich betankt werden müssen?

    Zum Beispiel aus den frei werdenden Ressourcen bei den Raffinerien. Was viele nicht wissen: Für die Erzeugung von Kraftstoff wird ein nicht unerheblicher Anteil an Strom benötigt. Rechnet man nun noch die Logistik und Bereitstellung an der Zapfsäule hinzu, wird man schnell feststellen das Kraftstoff gleichzeitig auch ein riesiger Stromfresser ist.


    Das E-Auto ist eigentlich nicht wegzudiskutieren. Lediglich die aktuellen Lösungen, insbesondere bei der Batterie, sind noch nicht zukunftsfähig. Aber viele erwarten ja, dass hier innerhalb weniger Jahre der Vorsprung aus dem Verbrennerbereich aufgeholt wird.


    Ansonsten zu den anderen Themen: Ich denke auch, dass der Klimawandel eindeutig von Menschen gefördert wird. Vielleicht mag es den ohnehin geben, aber in der Geschwindigkeit und Ausprägung sind wir wohl der Hauptbeitragsleister.

    Allerdings sehe ich viele Ideen im Moment als nicht wirksam an. Eine CO2 Steuer wird, wie einige schon festgestellt haben, das Gefüge zwischen Arm und Reich nur weiter vergrößern. Ich denke das - wenn auch unliebsame - Regulationen durch die Politik erforderlich sind.

    Das geht bei Fleischprodukten los, die meiner Meinung nach über einen hohen Mindestpreis erheblich reguliert werden sollte. Darüber hinaus sollte die Wirtschaft zunehmend dazu erzogen werden, dass die Produkte haltbarer bzw. reperaturfreundlicher werden sollten.

    Leider ist heute alles auf den kurzweiligen Konsum ausgelegt, von mir aus kann man es auch geplante Obsolenz nennen. Die ganze Wirtschaft ist ja nur auf Wachstum ausgelegt, was zwangsläufig nur mit ausbeutung oder wachsender Bevölkerung überhaupt möglich ist.


    Man kann stundenlang darüber diskutieren, wichtig sind meiner Meinung nach zukünftig Regelungen bzw. Gesetze. Eine Steuer o.ä. werden da sicher nicht hilfreich sein, zumindest nicht für die Natur.

  • Bezüglich E-Autos sollte man erstmal überhaupt nützliche Modelle entwickeln. Bislang habe ich so gut wie kein Familien E-Auto gesehen, welches dann auch noch erschwinglich gewesen wäre.


    Generell ist mir in der gesamten Debatte zu viel Moralisieren von jenen, die gut situiert sind. Sobald jemand aus unteren Schichten Probleme wie Verkehr auf dem Land anspricht, soll man sich nicht so anstellen etc. Wenn man da nicht aufpasst, verprellt man eine Menge Leute für die Kernsachen und das könnte dann böse enden.

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    Danke an Juli für das fette Set!