Der Politik-Thread

  • Dafür, dass in der AfD angeblich keine Nazis sitzen, reden da aber ziemlich viele so und verhalten sich dementsprechend auch so. NSU-Prozesse und Co. lassen grüßen.


    Es spielt am Ende keine Rolle, ob Links, Mitte oder Rechts. Aber man sollte Fakten schon als solche werten. Und gerade bei der sogenannten "Alternative" sehe ich kaum irgendwelche "Alternativen". Ich sehe den Rückschritt...

    Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.

  • Weils keine Nazis sind?

    Piccolo Du trollst nur oder?

    Das kannst Du nicht ernsthaft sagen


    Nur ein Beispiel:Eins von gaaaaanz vielen. Eins. Nach nicht mal einer Minute gefunden.


    Zitat


    Während die sächsische AfD-Fraktion am 22.05.2019 im Landtag die „Antifa“ verbieten lassen wollte, bedankte sich der am gestrigen Wahlabend offenbar denkbar knapp als Freitaler Stadtrat gescheiterte René Seyfried bei Philip Wendlin, einem zu 8 Jahren und 6 Monaten verurteilten Mitglied der rechtsterroristischen Gruppe Freital sowie seiner Verlobten, Stephanie F. für deren „Mut“ auf dem Weg zum „Schutz unserer Bürger und für eine sichere Zukunft“.

  • Piccolo Du trollst nur oder?

    Das kannst Du nicht ernsthaft sagen

    Er meint das schon ernst. Aber Worte bringen hier nicht viel, weil Fakten einfach ignoriert werden oder als unzulässig empfunden werden, was ebenfalls typisch für die genannte Partei ist. Da bringt kein Gespräch etwas. Freuen wir uns lieber darüber, dass diese Wahl interessant war und für Überraschungen sorgte.Vielleicht geht der Klimaschutz nun endlich schneller voran.

    Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.

  • Hey Artemis

    Die Frage wurde mir gestellt, ich würde dich in Zukunft darum bitten dann auch das antworten mir zu überlassen. Du mischst dich leider ein wenig oft in meine Belange ein :)


    Fisch ich ordne mich absolut keiner Partei zu, von links-grün bis schwarz-blau vertrete ich Positionen aller Parteien. Ich selbst habe dieses Mal "grün" gewählt, auch wenn das meinem vorherigen Post widerspricht (es definitiv bessere Parteien für einen sauberen umstieg auf nachhaltige Energien gibt) ich mich aber auch der Realität stellen muss und beim Klimawandel ähnlich wie mit der Migration eine Partei von vielen als "Protest" dienen muss. Optimal ist das natürlich sicher nicht.

    PSN add: xTheResQ

  • So hoffe ich nun natürlich auf ein schnelles einlenken der Regierenden und eine ernstgemeinte Energiepolitik, die Deutschland als Vorreiter in der Welt etabliert und wir so unseren Wohlstand erhalten können.


    Den, auch menschgemachten, Klimawandel leugne ich nämlich tatsächlich nicht lieber Artemis

    PSN add: xTheResQ

  • Also wirklich, erst mischt du dich ein, wo jeder seinen Senf zu allem abgeben kann UND dann noch indirekt zu sagen, dass das abschaffen der Krankenkassen, wie sie aktuell sind, ein Rückschritt wäre....na also...sehr mutig! ;) /ironieoff

    Ich weiß. Ich sollte mich schämen? In welche Ecke soll ich gehen? Die Linke oder die Rechte? ;(:xD:

    Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.

  • Thema AfD:

    Ich finde, man könnte sie doch einfach als eine Partei wie jede andere betrachten. Auf inhaltlicher Ebene wird doch ganz schnell klar, dass von denen nichts kommt.

    Übertriebener Hass bringt der AfD doch nur Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, sich in die Opferrolle zu positionieren. Abneigung und Diffamierung von AfD-Wählern sorgt (so empfinde ich es jedenfalls) auch dafür, dass diese sich in ihrer Wahl eher bestärkt fühlen. Klar, ich kann die Intention verstehen: Man möchte sich von der AfD klar abgrenzen. Aber das kann man doch viel besser auf rein inhaltlicher Ebene.

    Ein Freund hat mir letztens von einer Anti-AfD-Aktion erzählt. Irgendeine total unwichtige, öffentliche AfD-Veranstaltung wurde da von richtig vielen Leuten gestört und behindert. Mann will ein Zeichen setzen, ok. Nur hat das ganze mMn nen vollkommen negativen Effekt. Der Müll bekommt Aufmerksamkeit, die Leute, die die Veranstaltung regulär besucht haben, wurden vom Mob beleidigt und fühlen sich in ihrer Meinung bestätigt. Die AfD-Verantwortlichen geilen sich daran auf und sagen, dass irgendwelche gewaltbereiten Autonomen ihre friedliche Veranstaltung gestört hätten.

    Ich finde auch, dass die Medien einen großen Fehler bei der Berichterstattung über die AfD gemacht haben. Moderatoren und Journalisten haben vor allem AfD-Politiker in Talkrunden usw. gefühlt wesentlich anders behandelt als die Politiker anderer Parteien (nicht speziell bei dieser Wahl, sondern auch allgemein in der Vergangenheit). Meiner Meinung nach ist das aber gar nicht notwendig bzw. führt eher dazu, dass sich eine auf Hass basierende Partei wesentlich besser etablieren kann.

  • Ja das ist so ein bisschen das Onkelz und Freiwild Ding

    Immer das Opfer alle anderen wollen denen was schlechtes aber den zeigt man es jetzt.

    Die afd inszeniert sich in der Opferrolle.

  • Fisch   Tari


    Genau das ist ja die Strategie der AfD, die Opferrolle. Die Partei sitzt ja seit 2014 in mehreren Landtagen, ob Ost oder West. Was da in den Ausschüssen an Leistung erbracht wird ist gleich null, auch weil die Abgeordneten mit wenig bis gar keiner Kompetenz gesegnet sind. Es ist aber mühsig sich da einzuarbeiten (die Sitzungen werden ja protokolliert) und man braucht ein bißchen Hintergrundwissen, wie Ausschussarbeit funktioniert - kein wirklich spannendes Thema. Also kommt man dann wieder auf die Flüchtlingsdebatte zurück und da schreit die AfD am lautesten. Dass in den letzten Jahren das Zuwanderungsgesetz von der GroKo immer weiter verschärft wurde, das scheint auch kaum ein Mensch zu registrieren. Weil ja die AfD immer schreit "Die Bundesregierung macht nichts...", "Merkel hat Rechtsbruch begangen..." blablabla.


    Und ja, ich bin der Überzeugung, dass die Mehrheit der Wähler die AfD nicht aus Protest wählt, sondern wegen der Kandidaten und deren Positionen. Ein Höcke, Meuthen oder Kalbitz kennt jeder, doch auch die Figuren im Hintergrund sollte man mal näher betrachten. Und gerade bei Kommunalwahlen kennt man die Kandidaten genauer (vielleicht sogar persönlich?), als bei anderen Wahlen. Da zu behaupten, man wähle nachgewiesene Rechtsextreme nur aus Protest, ist heuchlerisch und feige. Dann wenigstens dazu stehen, dass man die Wahl genau aus diesem Grund vollzogen hat!

  • Feindlich

    Hat den Titel des Themas von „Europawahl 2019“ zu „Der Politik-Thread | Europawahl 2019“ geändert.
  • Ja das ist so ein bisschen das Onkelz und Freiwild Ding

    Immer das Opfer alle anderen wollen denen was schlechtes aber den zeigt man es jetzt.

    Die afd inszeniert sich in der Opferrolle.

    Das ist aber nicht nur ein Ding der AFD, sondern allgemein der Rechtspopulisten..


    Die FPÖ stellt sich auch immer als das Opfer hin, vor allem jetzt auch nach der Ibiza Sache (UND STRACHE KRIEGT AUCH NOCH EIN MANDAT... :mittelfinger:)

  • Die Partei sitzt ja seit 2014 in mehreren Landtagen, ob Ost oder West. Was da in den Ausschüssen an Leistung erbracht wird ist gleich null, auch weil die Abgeordneten mit wenig bis gar keiner Kompetenz gesegnet sind.

    Das ist momentan noch so. Es gibt aber ein paar von denen, die alles andere als inkompetent sind und auch ganz genau wissen, was sie da tun. Das Problem welche ich immer bei der Verniedlichung der Partei habe ist, dass viele nicht wirklich sich vorstellen können, welchen Schaden diese Partei in den Stadträten kleinerer ländlicher Städte anrichten werden. Und vor allem, wie tief diese Menschen mit den richtigen Neonazis verbandelt sind. Alleine in Zwickau wurde jetzt einer gewählt, der Bassist in einer nicht unbekannten Rechtsrock-Band ist. Unterstützt wird die gesamte Region hier von Menschen, die seit 30 Jahren in der Szene sind. Die von Zwickau bis Chemnitz genügend Kontakte haben. Jene die schon dem NSU UNterstützung und Unterschlupf geboten haben.


    Und je östlicher man nach Sachsen kommt, umso schlimmer wird es. Die LTW im Herbst wird äußerst übel ausfallen. Das ist hier bei uns keine Schwarzmalerei sondern purer Fakt, dass die AFD in Sachsen mindestens 30% im Herbst bekommen wird. Und all jene die wirklich behaupten, dass in dieser Partei keine rechtsextremen Tendenzen zu bemerken sind, scheinen entweder kotzhohl, oder aber aus purer Berechnung all die Fakten wegzulügen. Die sind teilweise noch schlimmer als die Blauen, weil sie es wissen und trotzdem nichts dagegen unternehmen.

    Pulp-Signatur.png

    Danke an Juli für das fette Set!

  • Pulp

    Da gebe ich dir völlig recht. Zu verniedlichen gibt es da nichts! Gefährlich sind die AfD-Leute ja nicht nur politisch, sondern auch da, wo man diese nicht gleich als parteinah vermutet, z.Bsp. bei Polizei und Justiz. Die versuchen da schon Schaden anzurichten, wie bei den Ermittlungen gegen das Zentrum für politische Schönheit oder die aktuelle Diskussion um das Fusion Festival, ausgelöst durch einen AfD-nahen Polizeipräsidenten. Auch in Kultur und Bildung wird doch schon Druck auf Alles ausgeübt, was der AfD zu linksgrün-versifft scheint.

  • wollte ich auch grade posten


    Da sieht man was die in 2 Jahren schaffen können. Nichts


    Hartz 4 abschaffen oder Landesgrenzen einführen. Damit man nach Holland am Feiertag wieder 4 Stunden an der Grenze warten muss.

    Wobei vieles davon nicht im Land entschieden wird sondern im Bund.