CallofDutySeries.de - Hardwaretest & Verlosung - RAIJINTEK ORCUS AIO Wasserkühlung


  • Was ist das? Das ist buntes Licht! Was macht das? Es leuchtet bunt! So oder so ähnlich muss man wohl den momentanen Trend beim Gaming Equipment benennen. Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält, dass eine RGB Beleuchtung mindestens 10 Frames mehr bringt, lässt sich dieses wissenschaftlich bisher leider nicht bestätigen.


    Vor gut 3 Jahren haben wir mit der Triton die erste AIO WaKü von Raijintek vorgestellt, die durch gute Leistung und mögliche Erweiterung glänzte. Wie im Test (der ist hier) zu lesen ist, waren die Kühlwerte in dem Budgetbereich einzigartig, die farbliche Anpassung könnte via Farbzugabe vorgenommen werden, aber die Lüfter waren nicht unbedingt Leisetreter. Aus diesem Grunde ist die ORCUS weniger ein Nachfolger, da das Konzept doch erheblich verändert wurde. Mehr dazu erfährt der geneigte Leser in den folgenden Zeilen, welche ich für Jene, die nicht so gerne lesen, mit ausreichend Bildmaterial anreichere.


    Wer etwas mehr über die technischen Daten oder Informationen des Herstellers erfahren möchte, folgt einfach diesem LINK


    Unboxing/Montage:



    Produktbild, Produktbezeichnung, Markenlogo. Die Verpackung ist wenig spektakulär, enthält aber alle visuellen Reize die den geneigten Käufer ansprechen. Der Verweis auf mögliches Bling-Bling befindet sich auf der Rückseite. Sicher wäre es, bezüglich der derzeitigen Trends, cleverer auch auf der Front darauf hinzuweisen, aber klassisch schöner ist definitiv die gewählte Ansicht.



    Das Innenleben der Verpackung glänzt dafür mit dem Charme eines Eierkartons. Hier siegt Funktionalität vor optischen Ergüssen. Auf jeden Fall wird hier auf überflüssiges Material verzichtet, was wir bei anderen Produkten schon gegenteilig gesehen haben. Alle Teile sind gut fixiert, um eventuellen Transportschäden vorzubeugen und dem grünen Gewissen wird mit kompostierbaren Verpackungsanteilen auch noch Genüge getragen.



    Das Grüne Gewissen schreit dann allerdings vor Verzweiflung, packt man den Inhalt des "Eierkartons" auf den Tisch. Hier ist alles nochmals in Kunststoff verpackt und bringt damit den altbekannten Ü-Ei Effekt, die schönen Sachen verstecken sich hinter Unmengen an Verpackungsmüll. Da wir hier aber nicht auf ökologische Verträglichkeit testen werden alle Teile aus den Folien extrahiert und erneut ausgebreitet.



    Nachdem alles schön Übersichtlich ausgebreitet da liegt, können wir uns einige Komponenten mal etwas detaillierter Ansehen, bevor es in den wirklichen Einsatz geht.




    Der Kühlerblock ist von den Maßen so gehalten, dass man an sich eine darin verborgene Pumpe vermuten sollte. Das dies nicht der Fall ist, sehen wir dann auf den nächsten Bildern. Statt der Pumpe nimmt in diesem Falle eine Flussanzeige den Platz ein, welche optisch darüber aufklärt, ob Flüssigkeiten in Bewegung setzt wurden, oder eben auch nicht. Das Kabel ist in diesem Falle dann auch nicht für die Pumpe, sondern dient der Beleuchtung.
    Das Raijintek Logo auf dem Schauglas lässt sich leider nicht drehen, dadurch werden Ästheten und Perfektionisten dazu genötigt den Kühler in einer Baulage zu monieren, welche das Befüllen im eingebauten Zustand nahezu unmöglich macht. Dies kann Segen und Fluch zugleich sein. So verhindert man im Idealfall dass Flüssigkeiten über die Elektronik laufen, muss im Gegenzug aber dafür sorgen, dass beim Nachfüllen (sofern notwendig) der Kühler die höchste Stelle des Systems ist um die Luft zuverlässig außen vor zu lassen.



    Der Kühler selbst ist aus vernickeltem Kupfer und direkt in den Body des Halters eingelassen. Die Oberfläche weist geringe Frässpuren auf und die Schraubenköpfe sind versenkt. Unter der obligatorisch aufgebrachten Schutzfolie (welche man bitte vor Montage entfernen sollte) befinden sich keine Kratzer oder ähnliches.



    Die Pumpe ist bei der ORCUS nun, wie bereits oben erwähnt, ausgelagert worden und werkelt nun in der Zuleitung zum Radiator. Die kleine Bauweise sorgt dafür dass dies nicht zu negativ auffällt und im Gegenzug sollten die positiven Vorteile, wie z.B. eine Entkopplung der Pumpe von der Restlichen Hardware und dadurch erheblich minimierte Geräuschübertragung und Vibrationen, überwiegen. Wer schon einmal eine WaKü, egal ob AIO oder Custom Loop in Betrieb hat dürfte diese Punkte zu schätzen wissen.



    Der Radiator hat im Vergleich zur Triton etwas die Form geändert, bietet 2 120mm Lüftern Platz und benötigt für den Einbau ca 55mm bis zur nächsten sperrigen Komponente. Der Radiator besteht aber immer noch aus Aluminium. Ein Radiator aus Kupfer kann sicherlich besser die Wärme ableiten, ist im Gegenzug dazu aber deutlich teurer. Der Spagat ist hier zwischen Kosten und Nutzen zu wählen, allerdings sind die Werte im Test gut genug und Nutzer einer AIO haben selten den Anspruch auch das letzte Grad aus der Kühlung zu quetschen. Auf jeden Fall sollte hier, da der Kühlkörper selbst aus Kupfer gefertigt ist, nicht auf den Einsatz von Zusätzen in der Kühlflüssigkeit verzichtet werden. Dies ist aber eine eher theoretische Feststellung, da die vorgefüllte Flüssigkeit in der Regel kaum verschwindet und für solche Fälle auch 100ml Fertigmix beigelegt sind.



    Die Schraube am Radiator dient wahrscheinlich zur besseren Entlüftung, sollte man die Kühlung doch einmal entleeren und neu füllen wollen. Das könnte durchaus einiges an Zeit ersparen, da man sonst durchaus Tage wartet bis das System weitestgehend entlüftet ist und während dessen immer mal wieder am Ausgleichsbehälter, in diesem Fall dem Kühlkörper, nachfüllen muss.



    Da Lüfter wie auch Pumpe über einen eigenen RGB-Anschluß verfügen, welcher wahlweise manuell oder über das Motherboard angesteuert werden kann, wird eine Verteilerbox mitgeliefert, in der bis zu 8 RGB-beleuchtete Geräte angeschlossen und zusammen geführt werden können. Von dort kann man dann entweder eine zentrierte Zuleitung auf das Board legen, oder die Einstellungen mit der mitgelieferten Fernbedienung vornehmen.



    Über die Fernbedienung lassen sich Farben und Lichteffekte einzeln ansteuern, so dass man zwischen dem klassischen weiß, rot oder besser noch aus bis hin zu wildesten Epilepsie erregenden Blinkereien. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Die Knopfzelle für die Fernbedienung ist, wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen beim Transport, nicht im Lieferumfang enthalten, so dass man in Vorbereitung schon mal eine CR2025 bereithalten sollte.



    Für die Montage des Kühlers liegt ein Satz Beschläge bei, der aus Backplate, Montagerahmen, Abstandshaltern und Schrauben besteht. Die Backplate besteht aus Stahl und ist mit einem Schaumstoff belegt, welcher Kurzschlüsse verhindern soll. Ob diese Lösung auf Dauer hält wird sich zeigen. Da die Backplate in diesem Fall nur wenig mit dem Anpressdruck zu tun hat, sondern eher zum Arretieren der Schrauben dient, würde ich eine Variante aus Kunststoff, wie bei den Luftkühlern Ereboss oder Tisis vorziehen. Aus altem Test: KLICK



    Der Montagerahmen auf der Oberseite ermöglicht es, den Kühler in 4 Richtungen aufzusetzen. So besteht die Möglichkeit die optimale Position für die Verlegung der Schläuche zu finden. Wie bereits weiter oben erwähnt, kann das Logo auf dem Kühlblock allerdings nicht der Richtung angepasst werden.



    Der Kühlblock wird letztendlich mit 2 Schrauben fixiert und leicht unter Spannung gesetzt, um den richtigen Anpressdruck zu erreichen. Wie schon bei der Triton ist auch bei der Orcus ein bissel Feingefühl gefragt.


    Praxistest


    Kommen wir nun zum Interessanten Teil. Was kann diese AIO Kühlung außer buntem Licht?


    Um dies heraus zu bekommen habe ich die Kühlung bei verschiedenen Lüfterdrehzahlen laufen lassen und in 2 Szenarios versetzt. ersteres ist eine simulierte Spiellast über knapp 30 Minuten, die zweite Testdisziplin ist eine Dauerlast über 30 Minuten Prime. Die Pumpe durfte durchweg auf voller Drehzahl laufen, wie erwartet hat die neue Anordnung positive Auswirkungen auf die Lautstärke. Nur wenn man gaaanz nah ran geht und weiß wonach man sucht ist ein leises Geräusch zu vernehmen. Hier ist definitiv schon mal alles richtig gemacht!


    Das Testsystem:



    • Intel Core i7 8700K Standardtakt, 1.2V
    • GIGABYTE Z370 AORUS Gaming 3
    • Patriot Viper DDR4 2400 2x8GB Kit
    • Crucial M.2 MX300 525GB
    • Seasonic Prime 650 Titanium

    Und für die Leuchteffekte habe ich dann noch das GIGABYTE Z370 AORUS Ultra Gaming ausgepackt.


    Da bei einer Wasserkühlung, anders als beim Lüftkühler, die Reaktion auf thermische Änderungen zeitverzögert stattfindet, macht es wenig Sinn die Regelung der Lüfter über die CPU-Temperatur vorzunehmen. Eine sinnvolle Einstellung kann eine feste Drehzahl mit einer Erhöhung ab einem Schwellenwert sein. Ich habe mich für 5 verschiedene Festdrehzahlen entschieden und fahre die Tests mit 800, 1000, 1250, 1500 sowie voller Drehzahl von 1900. Das Ergebnis sah dann wie folgt aus:



    Die Ergebnisse unter Gaming Last liegen in allen Bereichen sehr nah bei einander, und auch unter Prime differiert das Ergebnis zwischen höchster und niedrigster Drehzahl um nur 4° Celsius. Die Lüfter laufen über den ganzen Drehzahlbereich erstaunlich ruhig, allerdings ist ab 1250 Umdrehungen/Minute das rauschen der Luft verstärkt zu vernehmen, was sich bei 1900 rpm kaum noch ruhigen Gewissens ignorieren lässt. Da kaum Dauerlasten wie Prime zu erwarten sind, würde ich die Einstellung mit 1000 rpm bevorzugen und so das beste Mittelmaß zwischen Kühlung und Lautstärke wählen.


    Die Testdaten sind in einem offenen Aufbau (Benchtable) entstanden und werden sich sicher bei der Nutzung in einem geschlossenen Gehäuse ändern.


    Bevor ich dann zum Abschluß komme gibt es noch ein paar Bilder von der Beleuchtung. Ich bitte schon vorab um Verzeihung für die etwas grenzwertige Qualität der Bilder.



    FAZIT:


    unterm Strich hat Raijintek mit der Orcus eine wirklich gute AIO-Wasserkühlung abgeliefert. Die Testwerte wie auch die Lautstärke wissen zu gefallen und Fans von Case-Beleuchtungen werden an dieser Lösung sicher ihre Freude haben. Die entkoppelte Anbringung der Pumpe bringt weitere Vorteile und die Kühlungswerte sind definitiv vorzeigbar. Hardcore-Overclocker werden mit der ORCUS wahrscheinlich an ihre Grenzen stoßen, zählen an dieser Stelle aber auch nicht unbedingt zum Zielklientel für diese Wasserkühlung. Daher kann ich an dieser Stelle nur eine klare Empfehlung aussprechen.



    Vielen Dank an dieser Stelle auch an RAIJINTEK für die Stellung des Testsamples, welches wir anschließend auch verlosen dürfen.



    Wer an dieser Kühlung interessiert ist, kann diese auch ab einem Preis von € 85 bei Caseking erstehen. bei Interesse folgt einfach diesem LINK


    VERLOSUNG


    Wer nun bis hier hin gelesen hat darf nun auch am Gewinnspiel teilnehmen.
    Schreibt mir in die Kommentare wie euch dieser Test gefallen hat, warum ihr diese AIO Kühlung unbedingt haben müsst (Nachrichten über Geburtstage oder verstorbene Haustiere werden zur Kenntnis genommen und trotzdem ignoriert) oder was euch noch so einfällt und platziert den Namen dieses Produktes in der Überschrift. Beiträge ohne Überschrift nehme ich wohlwollend zu Kenntnis und verspreche diese zu lesen, ignoriere sie aber bei der Verlosung.
    Die Verlosung endet am Sonntag, dem 04. März 2018 und erfolgt willkürlich, zufällig und unter Ausschluss des Rechtsweges.


  • Wie immer ein Test, der durch präzise Analyse jedes Details glänzt. So etwas würde ich mir auch in vielen anderen Bereichen wünschen. Da ich so etwas selten finde, würde ich dir gerne meine nächsten Anschaffungen zu einer Prüfung auf Herz und Nieren zusenden. Ein paar Socken, ein Perpetuum Mobile und Eierlöffel. Ich bin überzeugt, danach auf keinen Fehlkauf reinzufallen.



    Greed has poisoned men’s souls - has barricaded the world with hate;
    has goose-stepped us into misery and bloodshed.

  • Gefällt mir doch ganz gut das Teil und das Raijintek ihre AiO zum Vorgänger verbessert hat glaub ich gern. Dieses Bling Bling ist zwar nicht meins aber von der Kühlleistung her ist die Orcus sicher besser geeignet für meinen i7 als der kleine Aidos selbigen Herstellers :)


    Wie immer ausführlicher und gut geschriebener Hardwaretest :thumbup:

  • Ich mach mal mit!
    Obwohl ich zugeben muss, absolut null Plan von WaKü zu haben. Wie funktioniert das alles?
    Beim Kühlerblock gehe ich mal davon aus, dass der Kühler selbst bzw die Backplate davon direkten Kontakt (mit Wärmeleitpaste?) zur CPU hat. Kühlflüssigkeit (Wasser?) fließt durch den Kühlkörper, kühlt die CPU und alles ist fein.
    Pumpe ist klar - die sorgt dafür, dass die Kühlflüssigkeit in Bewegung bleibt.
    Nur mit dem Radiator kann ich nichts anfangen. Sieht für mich so aus wie ein Lüftergitter (macht Sinn, da sind wahrscheinlich auch die beiden Lüfter drauf befestigt). Fließt da auch die Kühlflüssigkeit durch? Bilder sind leider recht klein, ranzoomen ohne Erfolg!


    Passt so eine Wasserkühlung auf jedes Mainboard/jede CPU oder muss man sich auch noch Sorgen um den Sockel machen? Wie hoch ist die Schadensquote beim Einbau? Weil bei Flüssigkeit im PC hab ich grundsätzlich schon ein wenig Angst :/


    /e: Gekühlt wird damit doch nur die CPU, korrekt? Oder ist der Radiator ein Aufsatz für die Grafikkarte?

  • Gut geschriebener test.


    Wie sieht es den mit einer hauseigener software aus?


    Bei meiner corsair H80i v2 gibt es corsair link der die Temperaturen vom kühler und den rest der Komponenten anzeigt,sowohl lassen sich auch radiator lüfter manuell einstellen oder man erstellt eigene kurven wann in welchen wärme bereich die lüfter hochdrehen.


    Ausserdem nicht vergessen zu erwähnen das im gehäuse auch platz sein sollte.



    Allen viel Glück.

  • Obwohl ich zugeben muss, absolut null Plan von WaKü zu haben. Wie funktioniert das alles?

    ich gönne mir hier mal den Luxus aus dem Triton Text zu zitieren:


    Zitat von Papa im Klugscheisser-Modus

    Im allgemeinen sagt man einer Wasserkühlung ein weit besseres Kühlvermögen als einem Towerkühler nach, dies ist aber nicht zwingend der Fall. An sich funktionieren beide Systeme nach dem selben Prinzip: Wärme wird an der Kontaktfläche zur CPU abgenommen und dann zu einem Wärmetauscher weitergeleitet und dieser gibt, in Form von Kühlrippen, dann die Temperatur an die Luft ab. Je größer der Wärmetauscher umso höher die Chance in möglichst geringer Zeit viel thermische Energie an die Umgebungsluft weiter zu leiten.


    Ein Towerkühler kann unter Umständen dieselbe Kühlfläche wie die Radiatoren von WaKüs besitzen, ist dann aber in dem Vorteil dass man mit Heatpipes die besseren Zulieferanten besitzt. Die WaKü muss sich in der Regel mit Wasser herumschlagen, einem Medium dem nicht unbedingt die beste Wärmeleitfähigkeit nachgesagt wird. Der Vorteil des besseren Leitmediums wird jedoch dadurch zunichte gemacht dass der Tower räumlich gebunden ist. Er wird immer in unmittelbarer Nähe zur CPU zu finden sein, welche sich im Normalfall in einem geschlossenen Gehäuse abrackert. Damit ist das Hauptproblem eines großen Kühlers an sich die Zufuhr von kalter Luft und der effektiven Abfuhr der erwärmten. Bei einem geschlossenen System rührt daher ein solcher Kühler eine ganze Zeit im eigenen Saft und erwärmt die Luft mehrfach, bis diese dann endlich aus dem Gehäuse gesaugt wird. An dieser Stelle kommt der Vorteil einer Wasserkühlung ins Spiel. Die Radiatoren (Wärmetauscher) sitzen im Regelfall an der Gehäuseaußenwand und werden entweder mit Frischluft von Außen oder nur einmal mit vorgewärmter Luft von Innen überstrichen. Egal wie rum, nachdem die Luft den Radiator passiert hat kommt diese nicht mehr direkt in seinen Bereich. Durch den daraus resultierenden Unterschied in der zur Kühlung genutzten Lufttemperatur kann die Wasserkühlung mit geringerer Radiatorfläche dasselbe erreichen wie ein größer dimensionierter Kühler. Bei einem offenen System wie z.B. einem Benchtable würde der direkte Vergleich bei gleicher Lamellenfläche eher zu Gunsten des Towers ausgehen.


    Wie sieht es den mit einer hauseigener software aus?

    die Orcus ist nicht via USB verbunden. Inzwischen bieten die meisten Boards eine weit umfangreichere Steuerungssoftware für Lüfter und Sensoren an, als es ein Zulieferer tut. Gerade bei einer AIO sehe ich nur bedingt die Notwendigkeit, auch wenn ich zugeben muss das Corsair Link nicht schlecht gemacht ist. Ich kenne zwar nur die Lüftersteuerungen von MSI und GIGABYTE etwas besser, aber die beinhalten so ziemlich alles, was man heute von einer solchen Steuerung verlangt. Lüftersteuerungen im CD-Einschubfach haben, außer evtl. die AQUAERO für voll ausgebaute Custom Loops, inzwischen kaum noch eine Daseinsberechtigung, es sei denn man hat den Slot frei und will den optisch etwas aufwerten.

  • würde ich dir gerne meine nächsten Anschaffungen zu einer Prüfung auf Herz und Nieren zusenden. Ein paar Socken, ein Perpetuum Mobile und Eierlöffel.

    Socken und Eierlöffel sind in Vorbereitung, die Laufzeit des Perpetuum Mobile wird auch bald getestet, wollte nur vorher schnell mit meinen Kindern bis Unendlich zählen :)


  • Socken und Eierlöffel sind in Vorbereitung, die Laufzeit des Perpetuum Mobile wird auch bald getestet, wollte nur vorher schnell mit meinen Kindern bis Unendlich zählen :)

    Kein Problem. Es eilt nicht.



    Greed has poisoned men’s souls - has barricaded the world with hate;
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  • Wie immer ein ausführlich und verständliche Review aus dem Hause "Stiftung Papa testet". :loveyou::thumbsup:
    Vielen Dank für die Mühe die Du Dir immer machst!. :danke:
    Gewinnen würde ich das bunte,nasse Schnuckelchen gerne damit meine kleine,hitzige Neuanschaffung etwas relaxter werkeln kann.



    Liebe, lache, lebe
    wenn das nicht funktioniert:
    Lade, ziele, schieße.

    Einmal editiert, zuletzt von Raw T-Bone ()

  • Schön zu sehen, wieviel Mühe sich immer wieder gegeben wird, bei diesen Tests.
    Die AiO hört sich auf jeden Fall sehr interessant an, auch wenn ich davon gar keine Ahnung habe. xD
    Aber ich würde die Pumpe auf jeden Fall gerne mal testen.
    Interessant ist halt immer, wieviel Platz man gegenüber einen Luftkühler hat, nur ist im Kopf immer dieser kleine Typ, der schreit: WASSERkühlung + Computer = Neeeeeeein :D


    Wie gesagt, schön das Herr Papa noch immer solche schönen Tests macht. :)

  • Wie immer super geschrieben, detailiert mit Bild und Video Material, damits auch der Laie schnallt. Ich bin auch generell ein Fan vom technischem Fortschritt aber bei einer Wasserkühlung in meinem Pc, würde mich das nicht mehr ruhig schlafen lassen :D Deswegen überlasse ich anderen hier gerne den Vortritt.


    Der Kühlblock wird letztendlich mit 2 Schrauben fixiert und leicht unter Spannung gesetzt, um den richtigen Anpressdruck zu erreichen. Wie schon bei der Triton ist auch bei der Orcus ein bissel Feingefühl gefragt.


    Ich hab es schon bildlich vor Augen: schraub* schraub* schraub* knack* ...ach, f*ck my life :P

  • Was ist das? Das ist buntes Licht! Was macht das? Es leuchtet bunt! So oder so ähnlich muss man wohl den momentanen Trend beim Gaming Equipment benennen. Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält, dass eine RGB Beleuchtung mindestens 10 Frames mehr bringt, lässt sich dieses wissenschaftlich bisher leider nicht bestätigen.

    Das glaube ich echt. Ich weiß nicht wo dieser Trend herkommt hopsi



    Ansonsten wäre es eine ideale Möglichkeit die AMD Hitzköpfe unter Kontrolle zu bringen und mehr Potential zu entlocken :saint:

  • Also der Test liest sich echt ganz gut. Was mich noch interessieren würde, wie die AiO mit NB-eLoops die Temperaturen aufs Brett schmettert.


    Geköpfte CPU wäre auch noch toll.

  • Was mich noch interessieren würde, wie die AiO mit NB-eLoops die Temperaturen aufs Brett schmettert.

    die haben einen etwas höheren statischen Druck, aber im unteren Drehzahlbereich bringt das nicht so wahnsinnig viel, da wird wahrscheinlich die Schere erst im hohem Drehzahlbereich auseinander gehen und dann wahrscheinlich zu Gunsten der NBs,
    aber der Test hier ging primär um das blinkende Kit ;)
    Wenn ich noch ein bissel Zeit finde spann ich die mal drauf um zu schauen.


    Geköpfte CPU wäre auch noch toll.

    Damit ziehst du die Temps nur weiter nach unten. Da geköpfte CPUs aber eher die Seltenheit sind hab ich als Referenz eine Stock genommen.

  • Vielen Dank für den ausführlichen Test!


    Die RGB-Flut halte ich persönlich für eine Pest, aber da die Einheit auch in der Praxis eine gute Leistung erbringt, würde ich mich freuen, diese in Zukunft benutzen zu können.


    Viel Glück an alle! :)

  • Erst mal vielen Dank für den ausführlichen Test. :D


    Ich möchte die Wasserkühlung gewinnen ... weeeeeiiiiiilllll ... ich die LEDs dann jeden Tag mit den Farben meiner Schlüpfer kombinieren kann. :girl::girl::girl:


    Und außerdem liegen in meiner Küchenschublade noch CR2025-Knopfzellen, für die ich eigentlich gar keine Verwendung habe ... also ...

  • Ein sehr interessanter Test. Ursprünglich war ich immer gegen eine Wasserkühlung, habe der ganzen Sache nie vertraut. Dieser Test hat mich jedenfalls überzeugt, ich gebe der Sache eine Chance. Daher nehme ich an der Verlosung teil. Warum? Um mich damit zu befassen, eventuell ließe sich damit auch mein Prozessor noch um einiges übertakten.

  • Olla, das waren ja mal richtig viele Teilnehmer ;) Trotz allem hat Fortuna mal sortiert und am Ende mit ausgestrecktem Finger auf @McLight gezeigt, was wir einfach mal als Gewinnmitteilung deuten.
    Daher einfach mal eine PM mit Adresse etc an mich, deine Orcus geht dir dann die Tage zu. Viel Spaß mit dem Farbabgleich. PS: Knopfzelle hab ich schon mal "eingebaut"