Der unpopuläre Meinungen Thread

  • Ja den Fluchtreflex meinte ich auch. In meiner Aussage ging es allgemein darum, das wir Gewöhnungstiere sind und uns schwer was abgewöhnen können, sofern wir dran gefallen haben oder eben dran gewöhnt sind.
    Seit tausend Jahren essen die Menschen Fleisch und seit sagen wir mal 20 Jahren, kam es immer mehr in Mode, kein Fleisch mehr zu essen. Wie will man denn so was Radikal ändern?


    Und als Beispiel nahm ich eben den Fluchtangst Reflex den die Menschen noch haben. Da verhält sich ja ähnlich.
    Ein Ur-instinkt der da ist und den wir heute nicht mehr brauchen. Gleiches gilt mit Fleisch, früher gab es eben nicht so viel Auswahl und heute gibt es zu viel. Der Instinkt oder wie du das auch nennen möchtest bleibt ja dennoch.


    Für mich gibt es leider kaum bis gar keine Ausnahme beim Fleisch. Durch meine Allergie bis ich schon eingeschränkt obwohl das ja Pflanzlich ist. Mir tun Getreideprodukte nicht gut, also muss ich eben das ersetzen, sonst kaue ich nur noch an Möhren rum.


    Heute Sushi gegessen und mir ist sogar aufgefallen dass ich Recht wenige Fisch sondern mehr die Avocado genieße. Also dann aber die panierten Hähnchen an mir vorbei gefahren sind, konnte ich wieder nicht nein sagen. Schlimm ^^ .

  • @NoBudget
    Dass dem Menschen erst seit 20 Jahren vegetarische / vegane Ernährung vertraut ist, stimmt so nicht. In Indien gibt es Kasten, die sich seit Jahrhunderten bewusst vegetarisch ernähren. In Europa ist der massive Fleischkonsum ein Symptom der Industrialisierung. Der Durchschnittseuropäer wird zuvor maximal ein- bis zweimal die Woche Fleisch gegessen haben, der Rest hat auch pflanzlich und mit Milchprodukten funktioniert. Also ist ein back to the roots durchaus möglich.

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    We think too much and feel too little: More than machinery we need humanity; More than cleverness we need kindness and gentleness. Without these qualities, life will be violent and all will be lost

  • @Niko Kingpin & @Y4nton
    Ich habe mir eure Beiträge, wie auch das verlinkte Video von Y4nton angesehen. Ich nehme natürlich eure Aussagen nicht als "front" auf, ihr habt ja so gesehen recht. Eine kleine Korrektur meinerseits: Mit künstlichem Fleisch habe ich etwas anderes im Auge gehabt als ihr beiden wahrscheinlich. Ich muss gestehen, dass ich mich bei dem Thema, also was das künstliche Fleisch betrifft, nie wirklich irgendwo rein gelesen bzw. schlau gemacht habe, habe da aber jetzt mal einiges dazu gelesen. Jetzt bin ich da schlauer. Aber nochmal allgemein etwas dazu. Ich halte nichts vom Fleisch eines Discounters, bin da sehr negativ und feindlich gesinnt. 1,69€ für 600g Nackensteaks ist echt etwas krass. Ich persönlich, genauso wie meine Frau, essen ein bis zwei mal die Woche Fleisch. (je nach Appetit usw.) Unser Fleisch beziehen wir von einem Metzger unseres Vertrauens und verzichten auf Produkte beim Discounter oder im Supermarkt. Mir ist durchaus bewusst, wie viele Tiere Tag täglich sterben müssen damit wir etwas zu essen haben. Bis vor 6 Jahren habe ich wesentlich mehr Fleisch gegessen. Da gab es 4-5 mal die Woche Fleisch, da ich zu geizig war für Qualität zu zahlen, kaufte ich auch Fleisch vom Discounter. Dieses Verhalten habe ich aber irgendwann abgestellt nachdem ich bei einer Schlachtung zusehen durfte. Seitdem achte ich sehr auf den Fleischverbrauch und kaufe daher keine großen Mengen mehr ein. Ich vermute, dass ein bis zwei mal die Woche, wobei wir schon seit 2 Wochen kein Fleisch mehr gegessen haben, schon ein gutes Ergebnis ist. Ich persönlich bin gegen das sinnlose abschlachten von Tieren, aber ich habe hier ein paar Sorgen. Zunächst aber möchte ich mich für eure ausführlichen Beiträge bedanken, irgendwie musst ich den ganzen Tag daran denken und die Denkweisen vieler Leute in meinem Umfeld in Frage stellen, werde ihnen auch mal das Video zeigen und mit ihnen sprechen, die essen mehrmals die Woche Fleisch. Jedenfalls danke für diese Lehre. (Das ist wirklich ernst gemeint.) Was würdet ihr für eine Ernährung empfehlen? Wir essen hier eigentlich alles. Spinat, allgemein viel Gemüse und Reis usw. Was könntet ihr da aber noch empfehlen? Könnt mir ja auch eventuell eine PN schreiben falls ihr Interesse habt.


    Aber hier mal zu meinen Sorgen: Ich habe die Befürchtung, dass Tiere vielleicht aus Spaß oder weil sie eben nicht mehr gebraucht werden, einfach getötet werden oder vernachlässigt werden. Natürlich soll dies KEIN Argument für ein Bestehen der derzeitigen Verhältnisse sein. Aber wie seht ihr dies? Ihr scheint euch ja mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen.


  • Meiner Meinung nach gehört es zu ner gesunden Ernährung jeden Tag 3 Liter Club Mate zu trinken.Meinung =/= Fakt.


    Sowohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sehen Fisch und Fleisch (in Maßen) als Teil einer ausgewogenen Ernährung. Fakt.





    Wenn ich dein Auto anzünde und du Anzeige erstattest willst du doch auch nicht vom Polizisten hören dass jeder so leben soll wie er es für richtig hält und derjenige der dein Auto angezündet hat das mit seinem Gewissen vereinbaren muss.
    DAS ist mein Problem. Dass anscheinend Hunderte Millionen Tiere pro Woche industriell umbringen/verarbeiten/in Kilo abmessen gut zu finden genauso eine valide Meinung ist wie es nicht gut zu finden. Ich weiß ja dass Kampfvegetariern ein nerviges Klischee darstellen und stur sind etc. aber gibt es etwas stureres und uneinsichtigeres als ein wahnsinnig wichtiges und tiefes Thema mit "Muss jeder für sich wissen" abzuschließen?


    Ach komm, diese Analogie ist doch jetzt nicht dein Ernst... Fleischkonsum ist - im Gegensatz zu Sachbeschädigung - nicht illegal. Wenn du die Leute jetzt noch als "Tiermörder" bezeichnest, ist das Bild vom Kampfvegetarier wirklich komplett. Mit der Tour überzeugst du niemanden von deinem Standpunkt und tust dir damit keinen Gefallen.

  • Aber hier mal zu meinen Sorgen: Ich habe die Befürchtung, dass Tiere vielleicht aus Spaß oder weil sie eben nicht mehr gebraucht werden, einfach getötet werden oder vernachlässigt werden. Natürlich soll dies KEIN Argument für ein Bestehen der derzeitigen Verhältnisse sein. Aber wie seht ihr dies? Ihr scheint euch ja mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen.

    Wenn wir kein Fleisch mehr essen würden, gäbe es ja gar keine Tiere mehr, die wir dann rein aus Spaß quälen und töten würden. Haustiere und frei lebende Tiere ausgenommen.

  • Wenn wir kein Fleisch mehr essen würden, gäbe es ja gar keine Tiere mehr, die wir dann rein aus Spaß quälen und töten würden. Haustiere und frei lebende Tiere ausgenommen.

    Stimmt so nicht ganz. Selbst wenn wir auf Fleischkonsum verzichten würden, werden Tierhäute immer noch in der Lederindustrie verarbeitet. Oder tragen hier alle ausschließlich Sneakers und keine Lederschuhe?

  • Wenn wir kein Fleisch mehr essen würden, gäbe es ja gar keine Tiere mehr, die wir dann rein aus Spaß quälen und töten würden. Haustiere und frei lebende Tiere ausgenommen.

    Es sterben doch aber jährlich Unmengen an Tiere aufgrund von Tierquälerei usw. Woher will man wissen, dass die Tiere dann nicht einfach aus Spaß ausgerottet werden? Gibt ja noch genug Tiere, beispielsweise Hasen, die man dann ja zum Spaß jagen könnte, so wie man es heute tut. Es gibt genug Tiere die aufgrund andere Umstände noch gejagt werden. Was der Mensch nicht mehr braucht, wird vom Mensch kaum geschätzt. Es gibt hierfür einfach kein Erfolgsrezept, ganz egal aus welchen Idealen der Wille entspringt. Wir können Schadensbegrenzung betreiben, vollständig verhindern werden wir dies aber nicht können.

  • Der Mensch (homo sapiens) ist 200.000 Jahre und hat erst vor 300 Jahren angefangen wirklich regelmäßig, also oft, Fleisch zu essen. Nen Sonntagsbraten gab es davor natürlich auch, klar. Aber einmal die Woche ist ja nichts was sich in deine DNA einbrennt. Im Mittelalter hat die Bevölkerung Getreidebrei gegessen. Was in den letzten paar 100 Jahren passiert ist wirkt sich super unwesentlich auf dieses ganze Reflex-, Urinstinkmäßige aus was du meinst.

    @Niko Kingpin & @Y4nton
    Ich habe mir eure Beiträge, wie auch das verlinkte Video von Y4nton angesehen. Ich nehme natürlich eure Aussagen nicht als "front" auf, ihr habt ja so gesehen recht. Eine kleine Korrektur meinerseits: Mit künstlichem Fleisch habe ich etwas anderes im Auge gehabt als ihr beiden wahrscheinlich. Ich muss gestehen, dass ich mich bei dem Thema, also was das künstliche Fleisch betrifft, nie wirklich irgendwo rein gelesen bzw. schlau gemacht habe, habe da aber jetzt mal einiges dazu gelesen. Jetzt bin ich da schlauer. Aber nochmal allgemein etwas dazu. Ich halte nichts vom Fleisch eines Discounters, bin da sehr negativ und feindlich gesinnt. 1,69€ für 600g Nackensteaks ist echt etwas krass. Ich persönlich, genauso wie meine Frau, essen ein bis zwei mal die Woche Fleisch. (je nach Appetit usw.) Unser Fleisch beziehen wir von einem Metzger unseres Vertrauens und verzichten auf Produkte beim Discounter oder im Supermarkt. Mir ist durchaus bewusst, wie viele Tiere Tag täglich sterben müssen damit wir etwas zu essen haben. Bis vor 6 Jahren habe ich wesentlich mehr Fleisch gegessen. Da gab es 4-5 mal die Woche Fleisch, da ich zu geizig war für Qualität zu zahlen, kaufte ich auch Fleisch vom Discounter. Dieses Verhalten habe ich aber irgendwann abgestellt nachdem ich bei einer Schlachtung zusehen durfte. Seitdem achte ich sehr auf den Fleischverbrauch und kaufe daher keine großen Mengen mehr ein. Ich vermute, dass ein bis zwei mal die Woche, wobei wir schon seit 2 Wochen kein Fleisch mehr gegessen haben, schon ein gutes Ergebnis ist. Ich persönlich bin gegen das sinnlose abschlachten von Tieren, aber ich habe hier ein paar Sorgen. Zunächst aber möchte ich mich für eure ausführlichen Beiträge bedanken, irgendwie musst ich den ganzen Tag daran denken und die Denkweisen vieler Leute in meinem Umfeld in Frage stellen, werde ihnen auch mal das Video zeigen und mit ihnen sprechen, die essen mehrmals die Woche Fleisch. Jedenfalls danke für diese Lehre. (Das ist wirklich ernst gemeint.) Was würdet ihr für eine Ernährung empfehlen? Wir essen hier eigentlich alles. Spinat, allgemein viel Gemüse und Reis usw. Was könntet ihr da aber noch empfehlen? Könnt mir ja auch eventuell eine PN schreiben falls ihr Interesse habt.


    Aber hier mal zu meinen Sorgen: Ich habe die Befürchtung, dass Tiere vielleicht aus Spaß oder weil sie eben nicht mehr gebraucht werden, einfach getötet werden oder vernachlässigt werden. Natürlich soll dies KEIN Argument für ein Bestehen der derzeitigen Verhältnisse sein. Aber wie seht ihr dies? Ihr scheint euch ja mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen.

    Ich wollte auch nicht so aggressiv rüberkommen wie es dann am Ende da stand, Entschuldigung dafür. Verantwortungsvoller Fleischkonsum ist eine gute Sache!
    Grundsätzlich kann ich die orientalische Küche empfehlen, Falafel und Hummus sind einfach super und machen auch satt :)
    Asiatisch geht auch super ohne Fleisch, ob jetzt in dem gebratenen Reis neben dem Gemüse noch bisschen Huhn drin ist oder nicht macht mir da nicht wirklich was aus. Ich persönlich mag Tofu nicht so richtig aber Sojasprossen liebe ich.
    Wenn du willst können wir da aber via PN noch mehr drüber schreiben :)

    Sowohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sehen Fisch und Fleisch (in Maßen) als Teil einer ausgewogenen Ernährung. Fakt.




    Ach komm, diese Analogie ist doch jetzt nicht dein Ernst... Fleischkonsum ist - im Gegensatz zu Sachbeschädigung - nicht illegal. Wenn du die Leute jetzt noch als "Tiermörder" bezeichnest, ist das Bild vom Kampfvegetarier wirklich komplett. Mit der Tour überzeugst du niemanden von deinem Standpunkt und tust dir damit keinen Gefallen.

    Ja, es war keine perfekte Analogie. Mir geht es nur darum dass man es sich wahnsinnig leicht macht bei einem so krassen Missstand ein "Muss jeder selbst wissen" einzuwerfen und damit die Diskussion quasi zu entwerten.
    Das Problem bei "Muss jeder selbst wissen":


    Ein Großteil weiß gar nicht. Ein Großteil informiert sich nämlich nicht. Und wenn jemand informiert / Gedanken anregen will ist er ein Veganer (hahaha kennt ihr Veganer? hahaha die erzählen immer davon dass sie Veganer sind!)
    Fun Fact, seitdem ich kein Fleisch mehr esse wurde jedes mal ich darauf angesprochen warum ich es denn nicht mache, nicht andersrum.
    Hier in diesem Thread ist so die große Ausnahme, passt aber auch ganz gut rein find ich.




    Sachbeschädigung ist geächtet und unmoralisch weil die Norm im StGB steht.
    Milliarden Tiere pro Jahre industriell umbringen ist komplett in Ordnung weil wir das schon immer (stimmt ja nicht, ups) so gemacht haben.
    Das finde ich falsch.
    Und da geht es mir nicht um die Legalität, ich will keinem sein Fleisch wegnehmen. Es geht mir um die moralische Bewertung.


    Du hast recht, das war eine schlechte Analogie. Den abstrakten Kern behalte ich aber bei.

  • Woher will man wissen, dass die Tiere dann nicht einfach aus Spaß ausgerottet werden?

    Das ist dann doch ein bisschen weit hergeholt. Die Anzahl der Tiere, die tatsächlich aus Spaß getötet werden ist verschwindend gering. Die große Tierquälerei hat einen anderen Grund: Profitgier - mehr ist es nicht. Eine Schwein in einer Fleischfabrik zu halten kostet einen Bruchteil eines Schweins das artgerecht gehalten wird.
    Lohnt sich nicht mehr, macht man es nicht mehr. So einfach.
    Auch die Zahl der Jäger die wegen des Thrills jagen ist kleiner, als gerne propagiert wird. Trophäen- und Hobbyjäger haben unter echten Jägern einen üblen Leumund. Mit denen will man nichts zu tun haben, weil es nicht dem Jagdgedanken entspricht.

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  • Hoellenhaut ist darauf ja schon eingegangen. Der Mensch war noch nie ein reiner Fleischfresser sondern ein Allesfresser. Ergo greift man auf die Nahrung zurück, die einem zur Verfügung steht. Vor tausenden Jahren, war die Jagd eines Tieres mit viel Arbeit, Fleiß und Gefahr verbunden und nicht immer Möglich. Wieso also nicht auf Beeren oder Nüsse zurückgreifen wenn es mal kein Fleisch gab. Dafür spricht auch unser Gebiss und unsere Möglichkeit, nahezu alle Nährstoffe aus den Lebensmitteln aufzunehmen.


    Der evolutionäre Gedanke ist mittlerweile nicht mehr sonderlich bedeutend für uns, wie Niko das schon sagte, kann man etwas in Form A nicht essen, wird es zu Form B verarbeitet.


    Den Fluchtreflex brauchen wir übrigens immernoch und ist von vitaler Bedeutung. Bei Unfällen, bei Soldaten in Kriegsgebieten, abends auf der Straße. Das ausgeschüttete Adrenalin erhöht die Wahrnehmung und sichert das Überleben.

    "Глаза́ боя́тся, а ру́ки де́лают."


    "Die Augen haben Angst, aber die Hände tun."


    #w

  • Man könnte ja auch argumentieren, dass Fleisch essen vielleicht Mord ist, vegetarisch/vegan leben hingegen ein Genozid. Wo gäbe es denn noch eine Population von frei lebenden Kühen, Schweinen oder Hühner in Europa? Auch wenn der erste Teil nicht so ganz ernst gemeint ist, muss man doch mal darüber nachdenken. Wo gibts denn noch Kühe, Hühner etc.? Als Haustiere?


    Schlimm ist wie auch schon angesprochen wurde, wie spottbillig Fleisch zu haben ist. Genau da passiert die Tierquälerei. Artgerecht gehaltene Tiere zu schlachten und verkaufen ist weit weniger problematisch - und auch teurer.

  • Es sterben doch aber jährlich Unmengen an Tiere aufgrund von Tierquälerei usw. Woher will man wissen, dass die Tiere dann nicht einfach aus Spaß ausgerottet werden? Gibt ja noch genug Tiere, beispielsweise Hasen, die man dann ja zum Spaß jagen könnte, so wie man es heute tut. Es gibt genug Tiere die aufgrund andere Umstände noch gejagt werden. Was der Mensch nicht mehr braucht, wird vom Mensch kaum geschätzt. Es gibt hierfür einfach kein Erfolgsrezept, ganz egal aus welchen Idealen der Wille entspringt. Wir können Schadensbegrenzung betreiben, vollständig verhindern werden wir dies aber nicht können.

    Haustiere und frei lebende Tiere ausgenommen. Hatte ich doch geschrieben.


    Der Mensch und fleischliche Nahrung: Viele vergessen, dass der Mensch sehr wohl schon immer ein (wenn auch nicht reiner) Fleischfresser war. Zum Teil genau deshalb sind wir wie wir sind. Das Fell bildete sich zurück, es bildeten sich Schweißdrüsen. Aufrechter Gang gepaart mit Schweißdrüsen ermöglichte ein Jagen der Beute über einen sehr langen Zeitraum.
    Ackerbau, Getreide usw gab es nicht. Bisschen Obst und Beeren höchstens.

  • Stimmt so nicht ganz. Selbst wenn wir auf Fleischkonsum verzichten würden, werden Tierhäute immer noch in der Lederindustrie verarbeitet. Oder tragen hier alle ausschließlich Sneakers und keine Lederschuhe?

    Ich habe noch nie Leder oder Pelz getragen. Gibt doch schon seit langer Zeit Kunstpelz und -leder. Bin da kein Experte, aber Kunstleder ist wahrscheinlich sogar robuster als Leder. Meine Motorradkombi war Kunstleder. Und sehr sehr seeeeehr robust.
    Was wir trotz Fleischverzicht nicht wegkriegen werden, ist das immense Quälen und Sterben der Tiere für die Pharma- und Kosmetikindustrie. Der Großteil ( m.M. nach ALLES) davon völlig unnötig.

  • Ich habe noch nie Leder oder Pelz getragen. Gibt doch schon seit langer Zeit Kunstpelz und -leder. Bin da kein Experte, aber Kunstleder ist wahrscheinlich sogar robuster als Leder. Meine Motorradkombi war Kunstleder. Und sehr sehr seeeeehr robust.Was wir trotz Fleischverzicht nicht wegkriegen werden, ist das immense Quälen und Sterben der Tiere für die Pharma- und Kosmetikindustrie. Der Großteil ( m.M. nach ALLES) davon völlig unnötig.

    Mir ist lieber eine Ratte stirbt als ein Mensch, viele Tests sind unverzichtbar.

  • Was wollen wir wetten, dass all diejenigen Tierliebhaber im Notfall dann doch das Medikament wollen, das mithilfe von Tierversuchen entwickelt wurde?

    Richtig. Auch in meinen Augen steht das menschliche über dem tierischen Leben. ABER Tierversuche MÜSSEN sinnvoll angewandt werden und sie haben die ultima ratio zu sein. Vorher müssen sämtliche andere Alternativen genutzt werden, sie müssen Sinn machen (weswegen ein Tier wegen einer geschissenen Anti-Falten-Creme, die eh nichts bewirkt, außer dass sich das Konto eines Konzerns füllt, leiden muss, habe ich nie verstanden) und man muss versuchen dem Tier Leiden zu ersparen.

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    We think too much and feel too little: More than machinery we need humanity; More than cleverness we need kindness and gentleness. Without these qualities, life will be violent and all will be lost