CallofDutySeries.de - Hardwaretest - COUGAR Immersa Gaming Headset


  • Manchmal braucht man ein neues Headset, da man dieses, an sich unzerstörbare, Herzstück seiner Zockerhöle nachhaltig geschädigt hat. Überrollte Kabel, gebrochene Bügel oder ein brachialer Sitzschaden können Ursache für das vorzeitige Ableben des Beschallungsapparates sein.


    Um Euch die Auswahl noch etwas mehr zu erschweren, bringe ich nun einen Player ins Spiel, den so kaum jemand wirklich im Blick hat. Sennheiser, Kingston etc. dominieren die Empfehlungslisten und finden sich regelmäßig an der Spitze der Preisliste. Hier kommt nun ein Geräuschtransporter ins Spiel, der unterhalb der 50 Euro wildert. Wie das COUGAR Immersa auschaut und was es wirklich taugt werden wir im Folgenden herausfinden.


    Vor die Beschallung hat der Hersteller das Auspacking gestellt, deswegen werde ich das gte Stück erst mal, möglichst gewaltfrei, extrahieren.




    Cougar hat kein wirkliches Vertrauen in die Phantasie der Endverbraucher, und bietet daher nicht nur eine umfangreiche Beschreibung zum Produkt, sondern auch noch einen direkten Blick auf selbiges.


    Die Nennung der technischen Daten spare ich mir, wie gehabt, aus Bequemlichkeit und liefer euch dafür den Link zum Hersteller, wo besonders Technikaffine selbst nachschlagen können: COUGAR IMMERSA



    Getreu dem Motto: "Orange ist das neue Schwarz" präsentiert sich das Cougar Headset ungewohnt farbenfroh. Nicht nur die Zierelemente am Headset, auch die Bügel sind in dieser Farbe, die inzwischen mehr und mehr das Gaming dominiert und dunkles Rot ablöst. Ein Hingucker ist das gute Stück damit schon auf jeden Fall. Aber auch die Details können sich sehen lassen:





    Das Headset ist wunderbar leicht, allerdings hat die gefederte Kopfauflage den Nachteil, vorhandenes Haupthaar nachdrücklich zu prägen. Wer immer dieses Headset trägt, ist in der Aussenwelt an der Gamerdelle zu erkennen. Die mehr als üppig gepolsterten Ohrmuscheln hätten etwas größer ausfallen dürfen, sind aber sonst angenehm zu tragen, auch wenn das Ohr nach langer Session dazu neigt zu schwitzen.




    Das Mikro lässt sich nahezu vollständig einfahren, womit sich dieses Headset auch zum mobilen Soundequipment qualifiziert. Im erigierten Zustand erreicht es nahezu jede mögliche Position des Sprachausgabeorgans und kann somit durchaus zur Kommunikation via Teamspeak genutzt werden.





    Um den Part der Mobilität vollständig abzudecken findet man hier auch die entsprechende Klinkenausstattung fürs Mobiltelefon. Für den PC steht natürlich die getrennte Variante via Adapter zur Verfügung. Die obligatorische Kabelfernbedienung mit Lautstärkeregler und Mikrostummschaltung ist auch dabei, lässt sich an sich auch gut einstellen, dürfte aber für meine Patschehändchen gerne etwas voluminöser ausfallen.


    Kommen wir nun aber nach der Diashow zur eigentlichen Disziplin, dem Soundcheck:


    Hier bekommt man eindeutig, wofür man bezahlt. Das Immersa ist, wie viele Gaming-Headsets, nicht unbedingt breit aufgestellt. Die 40mm Treiber können alles gut, aber nichts so richtig perfekt. Der Bass ist für die kleinen Lautsprecher durchaus beeindruckend knackig, verliert durch den Halboffenen Bau aber etwas an Bums, die Mittellage geht in meinen Augen ein wenig unter, die Höhen kommen dagegen wieder gut durch, was aber zum Teil auch den vorliegenden Settings geschuldet ist. Aber der für den Gamer interessante Bereich wird ganz ordentlich abgedeckt, die Höhen für die Schritte, der Bass für die Explosionen.
    Alles in Allem ist der Sound, vor allem in dieser Preisklasse, durchaus akzeptabel und kann auch mit deutlich höherpreisigem Gaming-Equipment konkurrieren.


    Das Mikrofon macht was es soll, aber auch hier kann man keine Wunder erwarten. Die Sprache wird klar übertragen, Nebenrauschen konnte ich nicht feststellen, aber etwas mehr Volumen wäre schon nett. Aber auch hier gilt: fürs Gaming und Kommandos übers TS brüllen reicht es vollkommen, wer Streamen oder Arien einsingen will, schaut eh nach anderen Lösungen.


    FAZIT:


    Mit dem Cougar Immersa bekommt man für unter 50 Euro ein durchaus respektables Gaming-Headset, welches im Soundbereich durchaus nach oben konkurrieren kann. Der Tragekomfort geht so weit in Ordnung, auch wenns nach längerem Game etwas warm um die Ohren wird und das Kopfband einen tiefen Eindruck hinterlässt. Durch die leichte Bauweise ist es aber für fast jede Kopfform eine gute Wahl und das geringe Gewicht macht es durchaus auch für den "Straßeneinsatz" tauglich.



    Für alle, die dieses Headset nun unbedingt ihr Eigen nennen wollen, gibt es auch einen Link zum Shop: KLICKST DU HIER!

  • Die Nennung der technischen Daten spare ich mir, wie gehabt, aus Bequemlichkeit und liefer euch dafür den Link zum Hersteller, wo besonders Technikaffine selbst nachschlagen können: COUGAR IMMERSA

    Wenn das Headset nicht ein Ladegerät für Batterien eingebaut hat hast du da glaube ich den falschen Link eingefügt :D

  • Wenn das Headset nicht ein Ladegerät für Batterien eingebaut hat hast du da glaube ich den falschen Link eingefügt

    verdammt, wer kann auch damit rechnen das jemand nicht nur den Text liest, sondern auch noch die Links klickt. :) Danke, Korrigiert. Das kommt davon wenn man beim Tippeln noch nach einem Ladegerät für die Dampfe sucht.