• Mir ist ohnehin nicht klar, warum sich Trump als das größte Jobwunder, das Gott je geschaffen hat, feiern lässt. Die USA mögen viele Probleme haben. Massenarbeitslosigkeit ist aber mit Sicherheit keines davon. Die Arbeitslosenquote beträgt etwa um die 5%. Das nennt man für gewöhnlich Vollbeschäftigung.

    Wollte nur kurz anmerken, dass die amerikanischen Arbeitslosenstatistiken per Telefonumfragen und durch Hochrechnungen von etwa 60.000 Befragungen stammen. Des Weiteren sind in der Arbeitslosenstatistik keine Empfänger von Lebensmittelmarken aus dem Supplemental Nutrition Assistance Program und Personen, die z.B. aus den Statistiken herausfallen wie Obdachlose, Illegale Einwanderer, Familienangehörige ohne längerfristige Beschäftigung/bzw. keine Perspektive auf mittelfristige Beschäftigung wie auch instabil Beschäftigte, die sich "verdingen" müssen in prekären Beschäftigungen und teils ausbeutungsähnlichen Saisonarbeiten in der Landwirtschaft oder anderen Sektoren.


    Die USA hat real betrachtet eine Arbeitslosenquote von über 15% wenn nicht sogar 20%. Unter Obama stieg sie sogar, da der gesamtgesellschaftliche Anteil derjenigen, die eine Beschäftigung haben zurückging, der Anteil der arbeitsfähigen Bevölkerung jedoch anstieg, wodurch viele in Niedriglohnjobs oder in Hausfrauenjobs umgeshiftet worden sind.



    Meinungsfreiheit sei dir gegönnt...bevor das Gehate hier losgeht. Für Obama war´s schwer, da keine Mehrheit im Reprä-Haus. Konnte von daher nur per Dekret gewisse Dinge anpacken. Ja, nicht alle Rep mögen "ihren" Präsi und könnten ihm ebenfalls das Leben schwer machen. Sind bis dato eben die Dinge, die Trump von sich gibt und geben lässt: die Momentaufnahme lässt nichts Gutes für die Zukunft ahnen. Wenn er Amerika nicht "great again" macht, könnte es richtig knallen und die Lager springen sich mit gezückten Messern an den Hals.

    Obama gehört aber genauso in die elitären Kreise Amerikas und hat sicherlich nichts mit den progressiven Civil Rights Acts von 1964 samt der Einführung der Great Society Acts unter Lyndon B Johnson zu tun, zwar war Johnson ein rüpeliger und manchmal sehr naiver Kerl, aber er wusste, dass er zur richtigen Zeit für den Ausbau eines Sozialstaats für die Unterpriviligierten, Schwarzen und Indianer sorgen und werben musste.
    Er konnte sogar die tief "rassistisch" veranlagte demokratische Partei im Süden für seine Vorhaben überwaltigen und durch verschiedene Einmischungen durch liberalere Abgeordnete austauschen.


    Naja Obama ist bei weitem nicht so ein Mann vom alten Schlag, gerade wenn er die nötigen Aufbegehrungen junger Leute für Bernie Sanders/Jill Stein ignoriert und stattdessen das neoliberal-elitäre und pseudo liberale Erbrochene von den Clintons unterstützt hat.

  • Naja Obama ist bei weitem nicht so ein Mann vom alten Schlag, gerade wenn er die nötigen Aufbegehrungen junger Leute für Bernie Sanders/Jill Stein ignoriert und stattdessen das neoliberal-elitäre und pseudo liberale Erbrochene von den Clintons unterstützt hat.

    Was auch keiner bestreitet. Selbst in einer theoretischen Welt mit Obama als lebenslanger Präsi wäre es nicht unbedingt besser/einfacher geworden. Jedoch steigen mit dem jetzigen Uncle Sam die Risiken, dass es schneller abwärts geht. TTP und NAFTA beenden und gleichzeitig China & Mexiko "drohen"?! Oh ha, da sehe ich eher noch ein neues Zypern auf Taiwan oder ein kartellfreies Mexiko als erfolgversprechender an.

  • Trump macht die Welt und auch die USA auf keinen fall sicherer. In Bezug auf den Taiwan-Streit hat er den Chinesen sogar mit einem militärischen Konflikt gedroht. Und Mexiko kann im Extremfall auch die Sicherung seiner Grenze gegen oben in die USA ignorieren. Wäre schön scheisse für die USA.

  • Dumm wenn man sich mit dem jenigen anliegt der der größte Bürge für die Schulden der USA ist... Wenn die USA da zu weit gehen, kann ich mir vorstellen, dass da ganz schnell was schlimmes passiert...

  • Wenn er tatsächlich alle seine wirtschaftlichen Vorhaben realisiert, steuert die USA geradewegs auf einen Handelskrieg zu und den kann selbst die Wirtschaftsgroßmacht USA nur verlieren und verlieren kann Donald nicht. Bleibt von außen nur zu hoffen, dass sich in seinem Beraterstab Fachleute finden, deren wirtschaftliche Reputation nicht nur auf drei Bankrotte fußt.

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    We think too much and feel too little: More than machinery we need humanity; More than cleverness we need kindness and gentleness. Without these qualities, life will be violent and all will be lost

  • Mauerbau angeordnet von Trump
    Der meints ja wirklich ernst..



    Zitat

    US-Präsident Donald Trump hat den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko angeordnet. Trump unterzeichnete heute in Washington ein entsprechendes Dekret. Durch den Grenzwall sollen die illegale Einwanderung und der Drogenhandel eingedämmt werden.


    :|

  • Also von allen Unfug den er so in seinen Reden so erwähnt hatte, hielt ich dies eigentlich für das was er am wenigsten ernst meint aber he ...


    Bezahlen dafür werde zunächst der US-Steuerzahler. Letztendlich werde aber Mexiko für "100 Prozent" der Kosten aufkommen. Die Verhandlungen zu dieser Kostenrückerstattung würden "relativ bald" beginnen. Wie er das erreichen will, ist noch unklar. Mexiko lehnt bis heute ab, sich an den Kosten zum Bau der Mauer zu beteiligen. Experten schätzen, dass die Umsetzung des Mauerprojekts bis zu 40 Milliarden Dollar kosten wird.

  • Interessanter Artikel dazu: Klick

    Zitat

    The biggest winners from the construction of Donald Trump’s “big, beautiful, powerful” wall along the US-Mexico border are likely to be Mexican cement companies and construction workers.


    The construction consultants Gleeds Worldwide said building a 1,000-mile wall – the border is 1,889 miles long but large parts are protected by natural barriers including mountains and the Rio Grande – would cost $31bn and take 40,000 people more than five years to construct.


    Steer said the workforce would probably be drawn mostly from the Mexican side of the border as semi-skilled construction wages are much lower and there are more Mexican settlements close to the border.

    Es läuft wohl daraus hinaus, dass die US-Bürger Mexikaner und deren Firmen viel Geld bezahlen, für eine Mauer, die ihren Zweck nicht erfüllen kann aber gleichzeitig viel Unterhalt kostet. Satire könnte das nicht besser^^

  • Selbst Experten behaupten, dass Trump kurzfristig (!!!) mit seinem Programm Erfolg haben könnte. Das Problem liegt natürlich in der Langfristigkeit. Wer zum einen sein Land mehr oder weniger wirtschaftlich abschottet, Strafzölle etc. erheben will, Handelskriege ausruft, kann hier langfristig keinen Erfolg haben...


    ...das Problem ist aber, dass dieser vielleicht kurzfristige Erfolg genau im unseren Wahljahr erfolgen könnte. Anders ausgedrückt, könnten sich viele in einer gewissen Meinung bestätigt fühlen, was sich wiederum auf die Wahl immens auswirken könnte... :dos:


    ...und das macht mir bange...


    Beim Thema Trump sehe ich eigentlich nur zwei Optionen: entweder schafft dieser Kerl auf irgendeiner Art wirklich was, was ich aber bezweifel, da hier einiges einfach nicht passt. Zum einen ist es ein großer Unterschied, ob man nun ein Unternehmen führt, oder ein Land regiert, bei dem man Entschlüsse mit dem Senat etc. abklären muss. Zudem sieht mir hier viel zu viel nach Pump aus. Was hilft es, wenn man anscheinend etwas positives für das amerikanische Volk kreiert, was aber nicht finanzierbar ist...


    ...wenn Trump also als zweite Option scheitert, so wird dieser niemals mal die ersten vier Jahre überstehen...


    Die Logik lässt mich eher zur zweiten Option tendieren...


    ...obwohl, den Amerikanern traue ich seit Bush eigentlich alles zu. Also totale Erfolglosigkeit und hohe Verschuldung nach acht Jahren im Amt... :xD:

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am frühen Morgen..."

  • Witzig finde ich, dass ich jetzt so viele wundern, dass er seine "Wahlversprechen" einlöst.
    Kennt man so nicht, ok.. Aber schlecht wird es dadurch nicht!


    Mal von der Person Trump abgesehen.
    Jemand sagt was er vorhat und wird gewählt.
    Dann macht er das was er gesagt hat!


    Besser geht es doch gar nicht!


    Zurück zu Trump: Seine Versprechen sind scheiße, umweltschädlich, diskriminierend usw.!
    Aber: Er tut, was er angekündigt hat, wofür er nämlich gewählt wurde..

    A fronte praecipitium, a tergo lupi!
    Lateinisches Sprichwort
    "Den Rückstoß!"
    Simo Häyhä auf die Frage, was er empfand, wenn er abdrückte und einen russischen Soldaten tötete.


    "Bier ist der überzeugenste Beweis dafür, dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will."
    Benjamin Franklin

  • Ist natürlich auch einfacher, wenn man auch im Parlament die Mehrheit hat. Obama hätte es mit seinen Reformen auch einfacher gehabt. Allerdings hatte er da die Republikaner auf der Pelle sitzen.

    Erst mal abwarten. In zwei Jahren werden nämlich Teile des Kongresses neu gewählt. Und da wird vielen Abgeordneten das Hemd näher sein als die Hose. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es dort nämlich keinen Fraktionszwang und die Abgeordneten müssen den Bürgern ihres Wahlbezirks ihre Entscheidungen plausibel verkaufen. Wenn jetzt einige Trump-Wähler z. B. merken, dass sie plötzlich ohne Krankenversicherung dastehen, wird sich so mancher Abgeordneter unangenehmen Fragen stellen müssen und wohl doch nicht alle Trump-Gesetzte so einfach durchwinken.

  • Aber: Er tut, was er angekündigt hat, wofür er nämlich gewählt wurde..

    Was eben leider ein Problem wird, wenn klar wird, was das für Auswirkungen hat. Klingt grausam, aber wenigstens werden viele Trump-Wähler auf die harte Tour merken, dass nicht alles so einfach ist, wie es ihnen versprochen wurde.

  • Wenn Trump redet, ist´s schon eine Folter, jetzt geht´s weiter: Link :galgen: . Bin gespannt, ob sein Sprecher dazu auch "alternative Fakten" präsentiert.

    Wenn es sicher ist, dass ein bestimmter xyz irgendwem den Kopf abgehauen hat (in meinen Augen recht harmlos im Vergleich zu den übrigen Greueltaten des IS und anderen Terroristen), hole ich gerne die Eimer mit Wasser...

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    "Den Rückstoß!"
    Simo Häyhä auf die Frage, was er empfand, wenn er abdrückte und einen russischen Soldaten tötete.


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    Benjamin Franklin

  • Wenn es sicher ist, dass ein bestimmter xyz irgendwem den Kopf abgehauen hat (in meinen Augen recht harmlos im Vergleich zu den übrigen Greueltaten des IS und anderen Terroristen), hole ich gerne die Eimer mit Wasser...

    Punkt 1: Folter ist ein eklatanter Verstoß gegen die Menschlichkeit. Wer sie betreibt erniedrigt neben seinem Opfer sich selbst. Es ist der Ausweg rachsüchtiger Feiglinge. Bessere Erkenntnisse durch Folter? Bullshit! Du bekommst das zu hören was du fragst, nicht die Wahrheit. So einfach - so schmutzig.


    Punkt 2: Wenn Folter einmal erlaubt ist, wird sie immer genutzt. Der Gedanke an eine nur in gerechtfertigten Fällen angewendete Bestrafung / Informationseinholung durch Folter ist naiv, Nein, das ist grenzenlos naiv.

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