• Man darf keine automatischen Waffen besitzen

    Aber man kann Bump Stocks legal kaufen und die machen quasi nichts anderes als aus halbautomatischen vollautomatische Waffen.

  • Ollum, wen willst du denn bewaffnen, wenn der erste bewaffnete Lehrer Amok läuft?
    Und warum brauchen Zivilpersonen funktionsfähige Sturmgewehre, Schnellfeuerwaffe und Kriegswaffen? Ich verstehe das nicht.


    Da geb ich dir sogar Recht. Aber offensichtlich sind die Amis einfach nicht Reif genug um Sinnvoll damit umzugehen.

    Perfekt ist dieser Gedanke bestimmt nicht. Aber wenigstens sollte man ihm eine Chance geben, statt, ohne auch nur im geringsten darüber nachgedacht zu haben, sofort abzuwinken.
    Daß ein Lehrer plötzlich Lust darauf verspürt Amok zu laufen, nur weil er eine Knarre dabei, ist kein Gegenargument. Oder zumindest ein schwaches. USA, jeder Honk kommt doch im Nu legal an eine Schusswaffe( ich sage aber immer noch: dem ist nicht so). Lehrer haben in der Regel ein ordentliches Führungszeugnis, kommen also tatsächlich relativ leicht und schnell an eine Waffe. Ob er die Waffe nun täglich regulär dabei hat, oder aufgrund seiner Amok-Absichten extra mitnimmt, macht ja kaum einen Unterschied. Wer durchdrehen will, dreht eben durch.
    Niemand auf dieser Welt braucht als Zivilperson Kriegswaffen, panzerbrechende Munition usw. Noch nicht, und ich hoffe, dass es noch sehr sehr lange so bleibt.


    allgemein: die meisten Leute in Deutschland gehen dieses Thema einfach zu sehr typisch deutsch an.
    Typisch deutsch 1, und im Gegensatz zu USA: zum Teil schon von Kindesbeinen an wird uns eingebläut (oder vorgegaukelt), Schusswaffen sind bäbä, böse, Nix gut, nur Verbrecher wolle und müsse habe. Daß man Schusswaffen auch von einer anderen Seite betrachten kann, sieht man derzeit in Korea bei den Winterspielen. Die Biathleten begeistern ein Millionepublikum, Niemand käme auf die Idee, Dahlmeier & Co. die Waffen zu verbieten, um die Welt sicherer zu machen.


    Typisch deutsch 2: Verbieten. Was verboten ist, ist vom Tisch, gibt es nicht mehr, Alles ist gut. Was für ein Quatsch. Ich wüsste nicht, dass es keine Drogentote, oder Junkies allgemein, mehr gibt, weil Drogen ja verboten sind. Wer Drogen (nehmen) will bekommt sie auch. Am Ende ist es doch völlig egal, ob der Konsument an legalen oder illegalen Drogen gestorben ist.
    Mit Schusswaffen ist es nicht anders. Die sind nun mal da, und keine Verschärfung oder ein Verbot werden das ändern. Gesetze ändern und Verbote aussprechen hört sich immer toll an, ist aber in dem Fall nur heisse Luft. Jeder der meint, ein anderes Waffenrecht in den USA würde mehr Schutz und Sicherheit bringen, der ist einfach nur ein Realitätsverweigerer.
    Ich nehme mal an, Keiner von den USA-Waffenrecht-Verschärfen-Skandierern käme auf die Idde, dass man hierzulande durch strengere Gesetze Einbruch und Diebstahl entgegentreten könnte. Was bringt es denn, Gesetze zu ändern,bzw. Einbruch und Diebstahl mit höheren Strafen zu belegen? Nichts.
    Stattdessen setzt man sich zur Wehr, so gut es eben geht, nämlich in Form von Beschlägen an Türen u Fenstern, Wegfahrsperren und GPS-Ortung am Kfz, usw.
    Bei Schusswaffen sehe ich es ähnlich. Es gibt sie nun mal. Auch hier muss es also heissen, sich wehren und schützen so gut es geht. Schutz heisst in dem Fall Verteidigung. Und gegen eine Schusswaffe verteidigt man sich nun mal leichter mit ebenfalls einer Schusswaffe.


    So ein Horror-Szenario, wie sich manch einer ausmalt, muss es ja nicht werden. Der Religionslehrer steht nicht vorne am Pult, links und rechts an den Hüften jeweils einen Revolver hängend, Patronengurt über der Schulter und die obligatorische Pumpgun hinter der Tafel deponiert.
    Es muss auch nicht sein, dass anstatt eines Pädagogikstudiums nur noch Wert auf Waffen- und Nahkampfausbildung gelegt wird. Immer schön auf dem Teppich bleiben.
    Wer Angst hat, die Schüler könnten durch Waffenpräsenz der Lehrerschaft verstört werden: dem muss nicht so sein. Schusswaffen in den USA haben einen ganz anderen Betrachtungsstandard als hierzulande. Sie gehören zum normalen Alltag, ist etwas übertrieben, aber sie geniessen drüben nicht diesen Status, etwas Aussergewöhnliches oder Ungewohntes zu sein.
    Man könnte die Chance ja gleich am Schopf packen und den Kindern einen bedachten Umgang mit Waffen beibringen. Im Normal ist ja wohl Niemand dafür geeigneter als ein Lehrer.
    Es ist auch überhaupt nicht nötig, dass alle lehrer bewaffnet werden. Es sollen nur wirklich geeignete Leute dafür ausgesucht werden. Die Behauptung, dafür sei eine zeit- und kostenintensive Ausbildung nötig, halte ich für falsch. Niemand verlangt, dass die Lehrer Meisterschützen sein müssen.
    Und natürlich soll es so sein, dass Lehrer für ihre Schüler da sind und nur ihr Bestes wollen, anstatt auf ihre (ehemaligen) Schüler zu schiessen. Aber sollen sie den Einen schützen? Oder doch lieber die Hundert oder Tausend anderen?


    Oder man vergisst die ganze Lehrer-Sache komplett und nimmt eben eine Menge Geld in die Hand. Dann müssen eben, je nach Grösse und Geometrie der Schule, 5, 10, oder 20 Sicherheitskräfte permanent patroullieren. Abgesehen vom Geld ( was eigentlich egal sein sollte) die wohl beste Lösung.

    Einmal editiert, zuletzt von Ollum () aus folgendem Grund: verdammte Rechtschreibkorrektur :-)

  • Man darf keine automatischen Waffen besitzen. Aber ein geübter Schütze schafft es auch mit halbautomatischen verheerend zu wirken.Und da hast du recht. Mir erschließt sich nun auch nicht warum man so etwas wie eine AR15 als Privatperson braucht. Das Spektrum ist einfach zu groß und für Menschen mit falschem Potential zu effektiv. Eine Reduktion des Sortiments wäre natürlich ein Weg, aber in einem Land in dem Waffen dazu gehören wird eine Umsetzung schwierig werden. Zumal in einigen Staaten die Freizügigkeit extrem ist. Vor allem ist dies ein wirklich lange existierendes Problem. Wir Europäer sehen das von aussen natürlich anders, weil unsere Ansichten und Lebensweise schon anders ausgerichtet ist.
    Es obliegt den Amerikanern da einen Mittelweg zu finden der beide Seiten zufrieden stellt und nicht das wir denen vorschreiben was für uns richtig ist.

    Redest Du jetzt von den USA? Dort darf man durchaus in den meisten Bundestaaten Vollautomaten besitzen. In Deutschland nicht. Ein WIRKLICH geübter Schütze würde immer von Voll- auf Halbautomatik wechseln. Vollautomatik heisst: ein ganzes Magazin, und vielleicht ein paar Treffer. Halbautomatik heisst: 20 Schuss, 20 Treffer. Sind wir mal froh, dass die meisten Amokschützen dann eben doch nicht so sehr geübt sind.

  • Mag ja jeder seine Ansichten haben, aber für mich sind es kranke Ideen von kranken Menschen, die ernsthaft verlangen, Lehrer mit Waffen auszustatten. Gerade Lehrer sollten den Auftrag haben den Kindern zu erklären, was Waffen sind und wieso sie in keine zivilen Hände gehören sollten. Bei den verqueren Aussagen mancher Menschen möchte man im großen Strahl kotzen. Wie sie auch noch überzeugt von ihrem Denken sind, dass Waffen doch Freunde statt Werkzeuge des Leidens sind....

  • Mag ja jeder seine Ansichten haben, aber für mich sind es kranke Ideen von kranken Menschen, die ernsthaft verlangen, Lehrer mit Waffen auszustatten. Gerade Lehrer sollten den Auftrag haben den Kindern zu erklären, was Waffen sind und wieso sie in keine zivilen Hände gehören sollten. Bei den verqueren Aussagen mancher Menschen möchte man im großen Strahl kotzen. Wie sie auch noch überzeugt von ihrem Denken sind, dass Waffen doch Freunde statt Werkzeuge des Leidens sind....

    Und Außerdem.. Wer jemals in ner Schule war weiß, dass Schüler mit 16+ oft schon größer und kräftiger sind als viele Lehrer.
    Da noch jedem Lehrer ne Waffe aufzudrücken ist halt echt nicht schlau.
    Ein unbeobachteter Moment und son Lehrer ist schneller überwältigt + Waffe entrissen wie man gucken kann. Vor allem bei Kurzschlussreaktionen ("Der hat mir ein F gegeben!") könnt das echt zu Problemen kommen..

  • Waffen verbieten aber auch nicht. Wer möchte kommt trotzdem an Waffen. Das geht sogar hier bei uns ohne Probleme. Man muss nur wissen wie. Kostet mehr Mühe, aber geht. Dafür boomen halt Messer wie blöd. sind zwar auch verboten, aber juckt wohl auch keinen.

    Warum werden dann MGs, Handgranaten, Raketenwerfer, Granatwerfer resp. Sprengstoff allgemein verboten? Man kann die sich ja auch besorgen, wie durch diverse Anschläge klar wird. Sollte man die nun auch erlauben?


    Oder sollte man versuchen, der legale Kauf von Waffen für Menschen, die eine Gefahr für sich selbst oder andere darstellen zu verbieten? Australien hat das gemacht und da gibts seither keine mass-shootings mehr.


    Und erklär mir bitte, wie der Attentäter in Las Vegas 2017 mit einem Messer einfach mal so 58 Menschen getötet und 851 verletzt hätte?

  • Mag ja jeder seine Ansichten haben, aber für mich sind es kranke Ideen von kranken Menschen, die ernsthaft verlangen, Lehrer mit Waffen auszustatten. Gerade Lehrer sollten den Auftrag haben den Kindern zu erklären, was Waffen sind und wieso sie in keine zivilen Hände gehören sollten. Bei den verqueren Aussagen mancher Menschen möchte man im großen Strahl kotzen. Wie sie auch noch überzeugt von ihrem Denken sind, dass Waffen doch Freunde statt Werkzeuge des Leidens sind....

    Schön von Dir, dass Du die Meinung von kranken Menschen alles andere als teilst, sie aber trotzdem nicht auf Biegen und Brechen verteufelst und bekämpfst. So soll es sein.
    Ich frage mich gerade, in welcher Schule Du warst, bzw. welche Art von Lehrer Du kennenlernen durfstest. Lehrer sind Menschen. So wie wir alle. Als Schüler will man das oft nicht glauben ;-) ( für Hölli), es ist aber tatsächlich so. Es soll sogar Lehrer geben, auch hierzulande, die Schusswaffen nicht abgeneigt sind und viel Freude als Sportschütze geniessen. Lehrer sind doch keine Heiligen. Du tust ja so, als würde man eine Nonne zwingen, im Freudenhaus zu arbeiten, nur weil man Lehrern das Tragen von Waffen nahelegen möchte.
    Und weil Du gerade den Lehrauftrag erwähnst: ich teile Deine Meinung überhaupt nicht, sie ist mir zu stereotyp. Waffen böse, fertig. Für mich gehört es dazu, dass Lehrer vermitteln sollten, dass Waffen eben nicht böse sind, sondern eben die Menschen, die die Waffen dazu benutzen um Böses zu tun. Ein Schüler sollte doch lernen, dass Vieles im Leben zwei Seiten hat, dass man Dinge immer von mehreren Seiten betrachten kann. Mit Messsern könnte ich viele schreckliche Dinge tun, aber ich belasse es dabei, die Dinger als nützlichen Helfer in Küche und Handwerk zu sehen.

  • Und Außerdem.. Wer jemals in ner Schule war weiß, dass Schüler mit 16+ oft schon größer und kräftiger sind als viele Lehrer.Da noch jedem Lehrer ne Waffe aufzudrücken ist halt echt nicht schlau.
    Ein unbeobachteter Moment und son Lehrer ist schneller überwältigt + Waffe entrissen wie man gucken kann. Vor allem bei Kurzschlussreaktionen ("Der hat mir ein F gegeben!") könnt das echt zu Problemen kommen..

    Es ist ja gar nicht im Gespräch, JEDEN Lehrer mit ner Waffe auszustatten. Wie gesagt, die Lehrer sollen in der Zusatzausbildung keine meisterschützen werden, sondern den bedachten Umgang mit Waffen erlernen. Dazu gehört natürlich, dass ein Entreissen der Waffe verhindert wird. Denn so gesehen, dürften auch Polizisten keine Waffe tragen.
    Es ist auch technisch eine Kleinigkeit, die Waffen mit Fingerabdrucksensor auszustatten.
    Du sprichst das Hauptproblem aber schon indirekt an. Wenn ein Schüler das Potenzial hat, nur wegen einer schlechten Note so auszurasten, an die Wafe gelangen will und dann ..... vor hat, dann hat der Schüler eh ein Problem, das früher oder später zu Tage treten wird, in welcher Form auch immer. Egal, ob es Lehrer mit oder ohne Waffen gibt. Aber Jemanden (fürs Erste) am Waffenbesitz zu hindern ist natürlich leichter, als Jemanden an Fehlern in der Gehirnwindung zu hindern. Löst das Kernproblem zwar nicht, aber fürs erste hast Du da Recht.


  • Oder sollte man versuchen, der legale Kauf von Waffen für Menschen, die eine Gefahr für sich selbst oder andere darstellen zu verbieten? Australien hat das gemacht und da gibts seither keine mass-shootings mehr.


    Und erklär mir bitte, wie der Attentäter in Las Vegas 2017 mit einem Messer einfach mal so 58 Menschen getötet und 851 verletzt hätte?

    Schön und gut. Aber erkär mir mal, wie man offensichtlich erkennen kann, ob Jemand eine Gefahr darstellt? Er hat ja kein Schild mit "Psycho" aud der Stirn.
    Schweiz kenn ich mich nicht aus, aber das Deutsche Waffenrecht ist VERBOTSgesetz. Grundsätzlich ist der Besitz von Waffen für Zivilpersonen untersagt. Es sei denn, Du erfüllst dieses und jenes, Und erfüllst noch diese Ausnahme, usw.
    USA ist andersrum. Grundsätzlich darf Jeder eine Waffe besitzen, es sei denn, bla bla.
    Ganz vereinfacht ausgedrückt, natürlich. Trotdem ist deutlich erkennbar, dass eben NICHT JEDER Hinz und Kunz mal eben in den Laden geht und mit Einkaufswagen voller Waffen wieder rauskommt. Gibt da schon so Sachen als Hinderungsgründe, z.B. Vorstrafen, Ex-Knacki, Vormund, usw.
    Das Blöde ist halt, dass es keine einheitliche Regelung gibt. Jeder Bundesstaat kocht sein eigenes Süppchen. In manchen Staaten hat sogar der Sheriff ein grosses Mitsprache- und Bestimmungsrecht. Von County zu County, oder sogar von Stadt zu Stadt kann es also passieren, dass ganz abweichende Bestimmungen vorliegen.
    In manchen Staaten müssen eventuell vorliegende Einwände schriftlich angefragt/geprüft werden. Der Haken dabei: die Prüfung seitens Behörden dauern manchmal etwas zu lang. Da der Überprüfungsvorgang , bzw. der Einwand innerhalb von drei Tagen erledigt sein muss, bekommen nach Ablauf der drei Tage viele Leute eine Waffe, die eigentlich keine besitzen dürften.
    Also , soooo schlecht ist das USA Waffenrecht ja gar nicht. Es funktioniert nur einfach nicht :-)


    Und mit Ländervergleichen ( hier ist es , dort so) kommt man nicht weit. Die jeweilige Mentalität spielt eine entscheidende Rolle. In Grossbritannien sind Waffen in Privatbesitz seit vielen Jahren strikt untersagt. Zunahme der Delikte mit Schusswaffengebrauch seitdem: je nach Statistik zwischen 200 und 300%. Einfach mal so ein Verbot ändert die Sachlage nicht unbedingt.

  • Ich frage mich gerade, in welcher Schule Du warst, bzw. welche Art von Lehrer Du kennenlernen durfstest. Lehrer sind Menschen. So wie wir alle. Als Schüler will man das oft nicht glauben ( für Hölli), es ist aber tatsächlich so. Es soll sogar Lehrer geben, auch hierzulande, die Schusswaffen nicht abgeneigt sind und viel Freude als Sportschütze geniessen. Lehrer sind doch keine Heiligen. Du tust ja so, als würde man eine Nonne zwingen, im Freudenhaus zu arbeiten, nur weil man Lehrern das Tragen von Waffen nahelegen möchte.

    Lehrer sollen einem Bildungsauftrag nachkommen, völlig gleich, welche persönlichen Ansichten diese von gewissen Dingen haben. Zumindest sollte es so sein. Und ich würde meine Kinder gewiss nicht in eine Schule unterbringen, wo ich weiß, dass dort Waffen zum guten Ton gehören. Sowohl bildungspolitisch als auch körperlich aktiv.

    Und weil Du gerade den Lehrauftrag erwähnst: ich teile Deine Meinung überhaupt nicht, sie ist mir zu stereotyp. Waffen böse, fertig. Für mich gehört es dazu, dass Lehrer vermitteln sollten, dass Waffen eben nicht böse sind, sondern eben die Menschen, die die Waffen dazu benutzen um Böses zu tun.

    Sorry aber ich habe genau das ja geschrieben: "Was Waffen sind und WIESO sie in keine zivilen Hände gehören sollten." Das schließt deinen vorgebrachten Punkt mit ein. Sollte man eigentlich daraus schließen können.

    Ein Schüler sollte doch lernen, dass Vieles im Leben zwei Seiten hat, dass man Dinge immer von mehreren Seiten betrachten kann.

    Und in meinen Augen sollten jeder vernünftige Mensch nach genau solch einer Aufklärung eingentlich selber darauf kommen, dass Waffen außer in notwenigen Bereichen, nichts in der zivilen Bevölkerung zu suchen haben. Wer eine Waffe braucht um sich "frei" zu fühlen, hat in meinen Augen ohnehin einen Knall. Aber genau das wurde durch feinste Lobbyarbeit und dumpfen Scheißhaus Patriotismus eingetrichtert. Und als ob das noch nicht reicht, geht man gleich sofort an die künftige Käuferschaft. Schön fleißig suggerieren, dass Waffen notwenig sind, um ein Gefühl der Sicherheit zu erzielen...

  • Was Trump gerne macht, was die NRA gerne macht, was von den bedingungslosen Waffenbefürwortern gerne gemacht wird, ist, all diese Fälle auf psychische Defekte zu schieben. Das ist ebenso großartig einfach, wie falsch. Es ist der Weg zur Stigmatisierung von Kranken und es ist eine Methode, die nie funktionieren kann. Vielleicht kann man einige Extremfälle aussieben, aber es gibt keine Stelle, die die geistige Gesundheit eines Staates umfassen könnte.
    Wie sollte dies möglich sein, ohne auf die persönlichen Rechte einer ganzen Bevölkerung zu spucken? Soll sich jeder US Bürger einer Zwangsuntersuchung durch staatliche Psychologen unterziehen — abgesehen davon, das eine vernünftige Anamnese viel mehr Zeit benötigt, als ein Gespräch, wäre das 1984. Und selbst wenn diese Zwangmaßnahme durchgeführt würde, wäre man noch Lichtjahre von einem sicheren System entfernt. Was ist mit Taten unter Alkohol— oder Drogeneinfluss, was ist mit Tätern, deren Psyche sich verändert hat, was ist mit Taten, die durch extremen psychischen Stress entstanden sind, was ist mit den Toten, die Opfer einer unsachgemäße Handhabung von Waffen geworden sind, was ist mit usw...?
    Eine Schusswaffe ist ein Instrument, das sagenhaft schnell funktioniert und die Grenzen von Alter und Stärke aufhebt. Vielleicht ist es dann doch vernünftiger, dieses nicht jedem in die Hand zu drücken. Die Eintscheidungen, die mit einer Schusswaffe getroffen werden, sind irreversibel — innerhalb des Bruchteils einer Sekunde und nicht jeder kommt mit dieser Verantwortung zurecht.

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    We think too much and feel too little: More than machinery we need humanity; More than cleverness we need kindness and gentleness. Without these qualities, life will be violent and all will be lost

  • Polizist war die ganze Zeit vor der Schule und hat nicht eingeriffen


    @Ollum


    Schau mal. Selbst Cops haben nicht den Mumm gegen nen Amokläufer

    Das war ja "nur" ein Aushilfe-Cop. Der genaue Sachverhalt wird aber zur Zeit noch geklärt.
    Und weil Du mich direkt ansprichst: ich kann ja jetzt genau diesen Sachverhalt wunderbar als FÜR für die Bewaffnung von Lehrern vorbringen. Viele Eltern könnten sich ja nun denken, dass Polizei und dergleichen ihre Kinder nicht schützen können. Oder nicht wollen? zusätzlich zum Hilfssheriff wird ja noch gegen zwei Cops ermittelt, weil die ernstzunehmenden Hinweisen nicht nachgegangen sind.

  • Ein Hilfssheriff der auf jeden Fall an der Waffe ausgebildet wurde und dann extra für die Schule abgestellt war und seit 30 Jahren Cops ist schafft traut sich nicht aber ein Lehrer


    Troll= @Ollum

    Was soll denn das immer mit den Beleidigungen? Wenn Du nicht mehr weiter weisst und keine Ahnung von einer Sache hast, und somit einen Beitrag überhaupt nicht einordnen und verstehen kannst, dann ist also Trollen? Ganz toll, und das als Mod.
    Du hast anscheinend überhaupt keine Ahnung von einer Ausbildung zum Cop. Die Aus- und Weiterbildung an der Schusswaffe ist in den USA ebenso wie in Deutschland, nämlich beschissen weil so gut wie nicht vorhanden. Es vergehen manchmal sogar Jahre, ohne dass der Cop auch nur einen Schuss am Schießstand abgegeben hat. Viele Polizisten müssen den Umgang mit der Waffe auf privater Ebene üben, sind oft Mitglieder in Schützenvereinen. Auch das ist ein Grund, warum es den BDMP (Bund der Militär- und Polizeischützen) überhaupt gibt.
    Aber selbst die beste Ausbildung an der Waffe beinhaltet nicht das Schiessen auf Menschen. Das kann man nicht trainieren, bzw. dazu ist eine andere Art von Ausbildung nötig. Ob Jemand dazu fähig ist, entscheidet nicht der ausgeübte Beruf, sondern die mentale Stärke/Einstellung. Auch Lehrer können diese Einstellung haben. Wobei das nicht ganz richtig ist, denn Jeder ( auch Du)trägt diese Einstellung in sich. Man muss nur lernen, diese Einstellung zu kontrollieren. Lehrer sind weder Unter- noch Übermenschen. Es sind einfach nur Menschen.


    Die Logik mancher Leute. An einer Schule mit bewaffneten Sicherheitskräften hat es ein school shooting gegeben, also muss es an allen Schulen bewaffnete Sicherheitskräfte geben, um sowas zu verhindern. Ok :|

    Ich weiss nicht , ob es Logik ist. Aber es könnte ein Weg sein, um zukünftige Opferzahlen zu verringern.
    Darum geht es, nicht um es zu VERHINDERN.
    Daß Etwas passieren muss, in Form von diesen Taten entgegentreten, ist ja wohl unumstritten.
    Die meisten Leute wünschen sich eine Friede-Freude-Eierkuchen-Lösung. Eine heile rosa Welt. Die ist aber nicht gegeben, die wird es auch nie geben. Forderungen nach Waffenverbote, strengere Kontrollen, Eingangsbereiche mehr sichern, usw sind Forderungen von Realitätsverweigerern. Hört sich toll an, ist aber nutzlos.
    Dann lass mal hören, wie Du Schüler und Lehrer schützen willst.

  • Was soll denn das immer mit den Beleidigungen? Wenn Du nicht mehr weiter weisst und keine Ahnung von einer Sache hast, und somit einen Beitrag überhaupt nicht einordnen und verstehen kannst, dann ist also Trollen? Ganz toll, und das als Mod.Du hast anscheinend überhaupt keine Ahnung von einer Ausbildung zum Cop. Die Aus- und Weiterbildung an der Schusswaffe ist in den USA ebenso wie in Deutschland, nämlich beschissen weil so gut wie nicht vorhanden. Es vergehen manchmal sogar Jahre, ohne dass der Cop auch nur einen Schuss am Schießstand abgegeben hat. Viele Polizisten müssen den Umgang mit der Waffe auf privater Ebene üben, sind oft Mitglieder in Schützenvereinen. Auch das ist ein Grund, warum es den BDMP (Bund der Militär- und Polizeischützen) überhaupt gibt.
    Aber selbst die beste Ausbildung an der Waffe beinhaltet nicht das Schiessen auf Menschen. Das kann man nicht trainieren, bzw. dazu ist eine andere Art von Ausbildung nötig. Ob Jemand dazu fähig ist, entscheidet nicht der ausgeübte Beruf, sondern die mentale Stärke/Einstellung. Auch Lehrer können diese Einstellung haben. Wobei das nicht ganz richtig ist, denn Jeder ( auch Du)trägt diese Einstellung in sich. Man muss nur lernen, diese Einstellung zu kontrollieren. Lehrer sind weder Unter- noch Übermenschen. Es sind einfach nur Menschen.

    Ja und genau das sagen wir seit ein paar Seiten aber Du hast bisher genau das Gegenteil behauptet. Jetzt auf einmal nicht mehr denn jetzt geht deine Logik flöten und genau das macht ein Troll ;)


    PS: Wenn Troll schon eine Beleidigung ist würde ich gerne wissen was Du zu anderen Sachen sagst die ich gerne schreiben würde ;)


    PPS: Wenn einer extra für eine Schule abgestellt ist um den finalen Fangschuss zu geben sollte er auch trainiert sein. Ich stelle da doch keinen Opi auf 450Euro Basis hin der nur Donuts mampft. Oder wenn es so sein sollte müsste der Obersheriff seinen Hut nehmen. Wobei da sowieso Leute kündigen sollten und auch beim FBI. ;)

  • Und dann soll n Lehrer vielleicht nen ehemaligen Schüler erschießen?

    Nein, das soll er nicht. Er soll sich und seine Schüler schützen. Vor Bedrohungen jeglicher Art. Wenn diese Bedrohung in Form eines Schülers besteht, dann muss er diese Bedrohung aus der Welt schaffen. In welcher Form auch immer, und mit allen zur Verfügung stehenden und dazu nötigen Mitteln. Am Schluss mag zwar dasselbe herauskommen, aber die Sichtweise und Herangehensweise ist eine andere. Aufhalten heisst ja auch nicht zwangläufig erschiessen. Ein Entgegentreten mit Unterstützung von Schusswaffen bedeutet ja oftmals auch einfach nur einen Zeitgewinn. Der kann dann genutzt werden, um Leute in Sicherheit zu bringen. Wenn dann die Spezialkräfte eintreffen, übernehmen die dann die Situation.
    Es geht also nicht um wilde Schiessereien in Schulen, sondern um die Nutzung von möglichen Mitteln, um Opferzahlen zu verringern.

  • Mich würde mal interessieren, wie viele mass shootings durch "good guys with guns" verhindert wurden? Hier mal etwas zu den Statistiken 2015: Klick

    Zitat

    There were 372 mass shootings in the US in 2015, killing 475 people and wounding 1,870, according to the Mass Shooting Tracker, which catalogues such incidents. A mass shooting is defined as a single shooting incident which kills or injures four or more people, including the assailant.


    There were 64 school shootings in 2015, according to a dedicated campaign group set up in the wake of the Sandy Hook elementary school massacre in Connecticut in 2012. Those figures include occasions when a gun was fired but no-one was hurt.


    Some 13,286 people were killed in the US by firearms in 2015, according to the Gun Violence Archive, and 26,819 people were injured [those figures exclude suicide].

    Also wie viele Menschen wurden gerettet? Wie viele Gewalttaten verhindert?