Wahlen in den USA - The Day after

  • und für mich ist das ne echt schlechte Ausrede, aber jedem das seine

    Das ist keine Ausrede, das ist ein Fakt. Es ist Fakt, dass er einen Haufen grauenvoller Dinge gesagt hat. An mir persönlich prallt es ab. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es verachtend, erniedrigend und über aller Maße beleidigend ist, was er über Frauen etc. gesagt hat. Erdogan macht einen Aufstand, weil Böhmermann ihn als Ziegenf*cker bezeichnet hat. Aber was Trump über Millionen von Menschen sagt, ist dann für dich okay?

  • Das ist keine Ausrede, das ist ein Fakt. Es ist Fakt, dass er einen Haufen grauenvoller Dinge gesagt hat. An mir persönlich prallt es ab. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es verachtend, erniedrigend und über aller Maße beleidigend ist, was er über Frauen etc. gesagt hat. Erdogan macht einen Aufstand, weil Böhmermann ihn als Ziegenf*cker bezeichnet hat. Aber was Trump über Millionen von Menschen sagt, ist dann für dich okay?

    Nein es ist nicht okay in keinster Weise wie er so über Frauen gesprochen hat..ekelhaft sogar, nur das Skandal-Video ist von 2005. Menschen können sich ändern, bin ich der Meinung. Wenn du aber glaubst er ist noch immer so, gut deine Meinung meine nicht :)

  • Erdogan macht einen Aufstand, weil Böhmermann ihn als Ziegenf*cker bezeichnet hat. Aber was Trump über Millionen von Menschen sagt, ist dann für dich okay?

    Das hat Erdogan aus genau einem Grund gemacht: Macht demonstrieren und zeigen, dass er unantastbar ist. Hat jetzt nicht so gut funktioniert, aber das war der Plan. Das sind zwei komplett unterschiedliche Dinge.

  • Das ist einfach ein Beispiel wo ein(!) Mensch sich über eine Beleidigung aufregt und in dem anderen Fall sind es Millionen von Frauen. Und eben nicht nur die, sondern auch etliche andere so called "Minderheiten", die nicht einmal Minderheiten sind :|


    Da kann ein Mensch ja noch so einen krassen Plan haben, wie er ein Land "retten" will. Und dann ist es auch egal, wann er das gesagt hat. Erst denken, dann reden.

  • Oh, die Welt dreht sich auch einen Tag später immer noch. Welch ein Wunder :)


    Finde es richtig gut das Trump gewonnen hat und nicht die Kriegstreiber Clinton (3. WK wäre sicher gewesen).
    Ein richtiger Schlag ins Gesicht für die westlichen Medien die seit Monaten zu 90% nur auf Trump draufgehauen haben und zumeist nur positives über HIllary bzw. die negativen Aspekte (wie FBI) nur kurz angeschnitten haben.


    Aber was erwartet man auch. Die Medien sind kein bisschen Neutral mehr (siehe die Illner Talk Runde von Mitte Oktober über Putin/Russland [als krasses Beispiel] .. da kam mir das kotzen..)


    Dazu kommt, dass der Präsident sowieso nur in einem bestimmten Rahmen zu bestimmen hat. Der Rest wird dann jeweils von der zugehörigen Lobby geregelt (wer das immer noch nicht gecheckt hat, lebt meiner Meinung nach hinterm Mond).


    Einen Gedanken finde ich allerdings wirklich amüsant: Das das meistgenannte Argument für Hillary "Sie ist besser als Trump" ist.
    Eine Wahl bei der Mann das geringere Übel wählen muss. Fragwürdig für eine angeblich "hohe Kultur".
    Aber nächstes Jahr hat man hier in DE ja auch den selben Sch***. Eine Partei größerer Müll als die Nächste.



    Naja. Bin auf jeden Fall gespannt, wie Trump und Putin zusammen agieren. Hoffe da auf gute Zusammenarbeit (scheinen sich ja zu verstehen). Auch wenn es uns die Medien so glauben lassen wollen. Russland/Putin ist nicht unser Feind..


    PS: Wir haben gar keinen Feind. Der Feind wird von "uns selbst" erschaffen. ;)

  • Ich warte erstmal ab, bis er wirklich im Amt ist, bevor ich mir eine Meinung zu ihm bilde. Etwas sagen und etwas machen sind zwei absolut verschiedene Paar Schuhe.


    Bei seiner Siegesrede war er auf jeden Fall schon deutlich gezügelt. Er weiß nur zu gut, dass er mit der Bulldozer-Methode nicht weit kommen wird. Trump (mit seinen Beratern) ist keineswegs dumm, sondern weiß genau welche Knöpfe er drücken muss um Stimmungen in eine gewisse Richtung zu lenken. Das kann sich positiv wie negativ für uns auswirken. Das werden wir allerdings erst erfahren, wenn er im Amt ist.

  • Finde es richtig gut das Trump gewonnen hat und nicht die Kriegstreiber Clinton (3. WK wäre sicher gewesen).


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    Naja. Bin auf jeden Fall gespannt, wie Trump und Putin zusammen agieren. Hoffe da auf gute Zusammenarbeit (scheinen sich ja zu verstehen). Auch wenn es uns die Medien so glauben lassen wollen. Russland/Putin ist nicht unser Feind..

    Das ist Quark. Clinton ist ganz sicher nicht die Idealbesetzung für das Amt des mächtigsten Menschen der Welt, aber sie hat politische Erfahrung, mit dem ganzen Schmutz, der dazugehört, ABER auch das Wissen, dass impulsives Verhalten in Krisenzeiten nicht angebracht ist. Im Ernstfall verhandelt sie, anstatt sich von persönlichen Gefühlen leiten zu lassen.
    Bei Trump sehe ich das nicht. Alleine die Erwägung A-Waffen zu nutzen ist mehr als bedrohlich.
    http://www.faz.net/aktuell/pol…in-betracht-14371030.html


    Und wie die Primabeziehung zwischen Trump und Putin weitergeht bleibt auch abzuwarten. Bis jetzt standen sie nicht auf gleicher Stufe. Jetzt wo die beiden Hardcore Alphatiere auf gleicher Augenhöhe sind, werden sie schnell erkennen, dass das Gegenüber ein, wenn nicht der Konkurrent ist. Kein schöner Gedanke.

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    We think too much and feel too little: More than machinery we need humanity; More than cleverness we need kindness and gentleness. Without these qualities, life will be violent and all will be lost

  • Das ist Quark. Clinton ist ganz sicher nicht die Idealbesetzung für das Amt des mächtigsten Menschen der Welt, aber sie hat politische Erfahrung, mit dem ganzen Schmutz, der dazugehört, ABER auch das Wissen, dass impulsives Verhalten in Krisenzeiten nicht angebracht ist. Im Ernstfall verhandelt sie, anstatt sich von persönlichen Gefühlen leiten zu lassen.Bei Trump sehe ich das nicht. Alleine die Erwägung A-Waffen zu nutzen ist mehr als bedrohlich.
    http://www.faz.net/aktuell/pol…in-betracht-14371030.html


    Und wie die Primabeziehung zwischen Trump und Putin weitergeht bleibt auch abzuwarten. Bis jetzt standen sie nicht auf gleicher Stufe. Jetzt wo die beiden Hardcore Alphatiere auf gleicher Augenhöhe sind, werden sie schnell erkennen, dass das Gegenüber ein, wenn nicht der Konkurrent ist. Kein schöner Gedanke.

    HIllary Clinton ist,und das ist zumindest für mich klar, einer der verantwortlichen Personen für Kriege in dieser Welt. Sie gehört zu den Persönlichkeiten, welche mal gerne einen "Regime Change" durchführen- siehe zum Beispiel Irak, Libyen und Ukraine.




    Ich stimme dir zu, Sie hat eindeutig deutlich mehr Erfahrung - aber Sie hat, die in meinen Augen falsche Außenpolitik der USA mit zu verantworten. Vielleicht siehst du das anders (und dann respektiere ich das auch). Ich finde es ist Zeit, und das überall, das eingefahrene System der Eliten ins wanken zu bringen. Und der, auch für mich, Überraschungserfolg von Trump war der erste Schritt :)


    Zu Punkt 2: Stimmt schon. Aber wenigstens kommt vielleicht mal wieder etwas positive Bewegung in die Sache.
    Sie scheinen zumindest bereit endlich mal wieder zu reden und sich an einen Tisch zu setzen. Das reicht mir schon und gibt mir mehr Hoffnung als mit Clinton - da hätte sich nämlich rein gar nichts getan. Es wäre noch schlimmer geworden - gibt genug Reden/Interviews von Putin auf YT zu sehen, wo ganz klar gesagt wird, was eine Präsidentin Clinton für Folgen/Konsequenzen hätte -> noch mehr Spannung!


    Die Sanktionen gegenüber Russland sind lächerlich.. Wer hat denn den Westen sanktioniert als man gegen Menschen- bzw. Völkerrecht verstoßen hat in der Vergangenheit.. ziemlich einseitig wenn du mich fragst.

  • Dazu kommt, dass der Präsident sowieso nur in einem bestimmten Rahmen zu bestimmen hat. Der Rest wird dann jeweils von der zugehörigen Lobby geregelt (wer das immer noch nicht gecheckt hat, lebt meiner Meinung nach hinterm Mond).

    Die Republikaner behalten die Mehrheit im Senat und wenn's blöd läuft, stellen sie auch noch einen Richter für den Supreme Court. Trump steht nicht allein da.

  • @Piccolo Reformed
    Der Sturm auf die alteingesessenen Eliten ist auch nachvollziehbar. Es geht unendlich viel schief, weil bestimmte Größen sich zulange an die Macht geklammert haben und diese immer mehr ausbauen. Hier muss man aber die "Wahl der Waffen" gründlich überdenken. Vielleicht ist der Kandidat, der am lautesten schreit nicht der, der wirklich etwas ändern möchte. Dass ein Trump, Sprössling einer erfolgreichen Unternehmerfamilie, dessen Vater im eingebläut hat, dass diese dem Rest der Menschheit genetisch überlegen sei und der den Superreichen in den USA horrende Steuererleichterungen versprochen hat, ein Sozialreformer werden wird und mir dem Filz aufräumt ist nicht die wahrscheinlichste Entwicklung.


    Allgemein muss man mit den Mitteln des Wandels vorsichtig sein. Duterte hat auch versprochen mit der Korruption aufzuräumen und das Ergebnis der Wahl in Deutschland '33 ist auch auf eine Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem System zurückzuführen.

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  • Ich denke, die meisten Leute hier haben sich nur Gedanken darüber gemacht, was passiert (passieren könnte), wenn Trump gewinnt. Kaum Jemand hatte sich mit Clinton beschäftigt, sondern nur Negatives über Trump reingezogen und auch verbreitet.
    Clinton besser als Trump? Von wegen. Für mich war das eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Trump mag eventuell für die USA die schlechtere Alternative sein. Für die Welt aber wäre Clintons Wahl verheerend gewesen.

  • Die Sache die viel ausmachte. Trump erzählte den Leuten was sie hören wollten, nebenbei halt die negativ sachen drin, aber die leute hörten das nicht bis auf ein paar die dann merkten "Fu** den darf man nicht wählen".
    Ich muss leider sagen es kommt mir so vor wie 1933 in Deutschland... Beide gewannen durch ihre Reden und Versprechen die die Leute positiv beeinflussten für die Kandidaten.


    Wenn ich mich auch nicht täusche sieht es auch so aus, als wären im Parlament mehr Republikaner im Amt als Demokraten wodurch die Republikaner auch mehr durchsetzen könnten. ABER einige der Republikaner sind nicht gerade positiv gegenüber Trump gestimmt.


    Die große Frage ist auch, was wird er wirklich alles umsetzten und vorallem auch können. Ich denke sehr viel ist nur heiße Luft.


    Dennoch Clinton wäre auch nicht so die gute wahl gewesen, da sie auch ein paar Sachen hatte die nicht hilfreich gewesen wären, sie war zum Beispiel gegen Russland und womöglich hätte da auch ein weiterer Kalter Krieg entstehen können.


    In meinen Augen muss das Wahlsystem in den USA überarbeitet werden. Die kleineren Parteien wie die Liberalen haben eigentlich keine Chance. Wenn man auch von den Stimmen an sich ausgeht hätte Clinton gewonnen da mehr Leute für sie gestimmt haben, aber durch die Wahlmänner ist das ganze eher sinnlos.

  • Ich denke, die meisten Leute hier haben sich nur Gedanken darüber gemacht, was passiert (passieren könnte), wenn Trump gewinnt. Kaum Jemand hatte sich mit Clinton beschäftigt, sondern nur Negatives über Trump reingezogen und auch verbreitet.
    Clinton besser als Trump? Von wegen. Für mich war das eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Trump mag eventuell für die USA die schlechtere Alternative sein. Für die Welt aber wäre Clintons Wahl verheerend gewesen.

    "Hund die bellen, beißen nicht" Oder so.
    Ich finde es einfach traurig, dass Clinton überhaupt im Wahlkampf bleiben durfte nach dem ganzen Drama... Hätte man einfach Sanders anstatt Clinton nehmen können und alles wäre gut.

  • Die Republikaner haben in beiden Kammern die Mehrheit. Mindestens ein Oberster Richter muss neu ernannt werden (Ernennung gilt auf Lebenszeit). Und 3 sind über 80. Trump könnte auf lange Zeit die Politik beeinflussen.

  • Um das ernste Thema etwas aufzulockern: Klick

    Und um wieder auf Trum zurückzukommen: Der Schlüssel wird wohl sein was Hoellenhaut zu seinem Temperament gesagt hat. Was wir bisher gesehen haben, lässt schlimmes hoffen. Vielleicht passiert ja nichts. Aber in gewissen Krisensituation kann ich mir gut vorstellen, dass Trump aufgrund persönlicher Gefühle überreagiert. Man kann von Putin ja halten was man will, aber bei ihm gibt es diesen Faktor nicht wirklich. Gerade diese Unberechenbarkeit macht Trump International so gefährlich. Solange er nur eine extrem isolationistische Politik macht, kann das Ganze gut gehen - Ausser für Frauen, (illegale) Ausländer, sexuelle Minderheiten... Aber eben. Der Typ hat jetzt die Atomcodes.

  • Man sollte bedenken, dass der Präsident nicht Alleinentscheider in den USA ist. Dort existieren auch solche Einrichtungen wie ein Parlament, Oberster Gerichtshof, Ministerien, usw.
    Natürlich trotzdem ein rabenschwarzer Tag für die Demokratie und ein Armutszeugnis für die USA.
    Weit aus dem Fenster lehnen sollten wir uns hier jedoch nicht! Wenn unsere Politiker nicht aus den Puschen kommen sieht es in Deutschland bald ähnlich aus. Man kann sich ja mal erkundigen was für eine Horde grenzdebiler Montags auf die Straßen geht und die AFD wählt. Ist eigentlich genau das selbe. In ganz Europa geschieht ein Ruck nach rechts. Es wird populistischer, radikaler, postfaktisch. Es zeichnen sich sogar global deutliche Paralelen zu vergangenen Tagen ab. Vielleicht empfängt bald der Deutsche Kanzler Höcke Präsident Trump? Wer weiß das schon...
    Trotzdem sehe ich entspannt in die Zukunft. Den Präsident Georg W. Bush haben wir auch verkraftet (ältere Semester erinnern sich).
    Wird schon. Irgendwie. Oder wie der Vater eines Freundes immer zu sagen pflegt: "Leben geht weiter!" :D

  • Als ob sich Trump und Putin lachend an einen Tisch setzen..


    Naja, vielleicht ein Mal oder solange, bis sich Trump an der Liebling-Teenie-Nutte von Putin vergreift.


    Und dann zwei Dampfköppe, die aufeinanderprallen...?! Nein danke!
    Wie schon gesagt, 2 Alphatiere in fiesen Situationen? Ich bleib draußen!

    A fronte praecipitium, a tergo lupi!
    Lateinisches Sprichwort
    "Den Rückstoß!"
    Simo Häyhä auf die Frage, was er empfand, wenn er abdrückte und einen russischen Soldaten tötete.


    "Bier ist der überzeugenste Beweis dafür, dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will."
    Benjamin Franklin