CallofDutySeries.de - Hardwaretest - VERTAGEAR PL6000 Gaming-Sessel



  • Und so begab es sich, dass die Last der Verantwortung so auf meinen Schultern drückte, dass Selbige nicht mehr durch meinen alten Gamingsessel zu halten war und dieser immer häufiger auf den Boden der Tatsachen durchsackte. Diesem Zustand konnte ich denn nur noch durch einen Austausch meines Thrones entgegenwirken, immerhin war es mein Wille weiterhin den Überblick über mein kleines Reich zu behalten. Nach langer Suche wurde ich sodann auch fündig! Ein Hartwarendealer aus dem Lande Internet, selbst wohl adlig wie ich aus dem Namen CASEKING schließe, bot für ein paar Goldstücken ein angemessenes Gestühl für meinen ausladenden Sitzbereich und das damit verbundene Bruttogewicht.


    Begeistert von meiner eigenen Idee diese Sitzerhöhung zu erwerben, konnte ich nicht umhin darauf zu klicken und die virtuelle Europawährung per Schnelltransfer an den Händler zu überweisen. Nur 2 Tage später mühte sich ein verzweifelter GLS-Bote das Paket mit einem Lächeln auszuliefern, was zugegeben nur teilweise gelang. Aber getreu dem Motto "was geht mich fremdes Elend an" ließ ich ihn das Päckchen auf meiner Tafel platzieren und machte mich daran etwas zu tun, was auch weiterhin nur mir vorbehalten war - ich packte meinen Stuhl aus.
    Nun will ich Euch meine Gefühlswallungen dabei nicht vorenthalten, ein namentlich nicht weiter erwähnter Stalker hat den Vorgang der Extrahierung, sowie die danach folgende Grundmontage mit Kamera festgehalten, so dass ich kaum Worte niederschreiben muss, sondern euch mit banalem Bildmaterial zufriedenstellen kann. Das Ergebnis, ein fast 24 minütiges Heldenepos, darf sich der geneigte Leser dann direkt zur Gemüte ziehen.





    Nachdem ich das Werk meiner Hände vor mir zu stehen habe bleibt mir kaum mehr übrig als dieses Werk feinster Handwerkskunst zu bestaunen und in allen Details zu bewundern. Bevor ich dies aber im vollen Umfang tue, fehlen noch die technischen Daten, welche ich in gewohnter Art und Weise und aus lauter Bequemlichkeit nicht einmal kopiere, sondern nur mit einem direkten Link zum Hersteller zum besten bringe.


    Wer also mehr wissen will klickt hier: VERTAGEAR PL6000



    Kommen wir nun zur Besichtigung des Corpus Delicti, inklusive einiger Meinungsbekundungen Meinerseits.



    Das Kopfteil des Sessels wird vom eingestickten VERTAGEAR Logo dominiert, welches dem ganzen schon einen edlen Touch verleiht und zudem natürlich auch dem Branding für den Fall dient, dass man Besucher in der Zockerhöhle empfängt, welche neidvoll nach der Marke der neuen Sitzgelegenheit fragen. Wer allerdings, wie ich, dazu neigt, manches mal erschöpft im Stuhl zusammenzubrechen,



    sollte nicht auf das Kopfkissen verzichten, welches neben der stützenden Funktion auch den Aufprall des Schädels bremst und so das Nickerchen nicht durch ungewollte Schmerzreize unterbricht. Anders verhält es sich mit dem 2. Kissen,



    welches der Unterstützung der Lendenwirbelsäule dienen soll, oder besser gesagt könnte. Leider fehlt es hier an einer geeigneten Befestigungsmöglichkeit, so dass dieses Gimmick eher optischen Zwecken genügt, aber einen Sinnvollen Einsatz verfehlt und daher meist neben dem Gestühl zu finden ist. Dieser Punkt ist auch der einzige wirkliche Kritikpunkt den ich anbringen kann, hier darf man gerne etwas erfinderisch werden und Nachbessern, da ein solches Kissen tatsächlich auf Dauer sehr angenehm ist, sofern es richtig positioniert wird. Für den weiteren Komfort sorgen die Armlehnen,




    welche sich nicht nur in der Höhe, sondern auch in Abstand, Winkel und Länge einstellen lassen und so tatsächlich optimal einstellbar sind. Hier finde ich definitiv keinen Grund zum Meckern, diese Lösung ist perfekt, was aber auch auf die Verstellung der Sitzneigung zutrifft,




    welche sich gut erreichbar auf der linken Seite der Sitzfläche befindet und deren "Leichtgängigkeit" mit einer Kurbel auf der Rechten Seite bedient werden kann, welche als ausziehbare Erweiterung der Sitzhöhenverstellung ausgeführt ist. Durch Kurbeln an dieser Einrichtung kann man festlegen wie leicht der Stuhl kippeln soll. Eine komplette Abbremsung gelingt zwar nicht, allerdings kann man den freien Fall mit Herzanfall vermeiden und ganz sachte nach hinten absacken. Für die Neigung der Rückenlehne dient ein Hebel



    wie man ihn in älteren Autos auch noch vorfindet. Mittels dieses Hebels kann die Neigung nahezu stufenlos bis zur Schlafposition verstellt werden. Ein näherer Blick auf die Kippeinrichtung stellt dann sicher,




    dass man diesem Sitz durchaus zutraut auch in der Liegeposition auch Standhaft zu bleiben. Einem wohltuenden Büroschlaf steht damit, zumindest aufgrund physischer Beschaffenheit der Sitzgelegenheit, nichts mehr im Wege. Damit man sich dabei nicht zu Tode schwitzt



    ist die Sitzfläche großzügig perforiert und suggeriert somit etwas in der Art einer Atmungsaktivität. Wenn man dann auch noch nette Kollegen hat,




    können einen diese, Dank des stabilen Drehkreuzes und der großen Räder, problemfrei auf den nächsten Gang schieben um dem genüsslichen Schnarchen zu entgehen.



    Alles in Allem kann man diesen Sessel definitiv empfehlen. Die Verarbeitung lässt wenig zu bemängeln über, Die Sitzfläche sowie die Gasdruckfeder und der Kippmechanismus sind auch für Menschen schweren Kalibers ausgelegt, so dass man meiner Vermutung nach einige Zeit sehr bequem sitzen können dürfte, was sich nicht nur auf die täglichen Sitzungen bezieht, sondern auch auf der vermuteten Langlebigkeit beruht.


    Inzwischen hat mein Hintern so einige Stunden auf diesem Sitzmöbel verbracht und ich möchte ihn nicht mehr missen! Daher kann ich aus eigener Empfindung eine uneingeschränkte Kaufempfehlung abgeben. Wer dieses Gestühl auch erwerben will kann dies direkt bei Caseking tun, ein Link dazu folgt für alle, die es zeitlich nicht schaffen selbst zu suchen:




  • :D
    Irgendwie sieht der komisch aus!


    ne also ich hab auch so einen, nur n bisschen n billigeren und "schlechteren"
    Man kann eigentlich alles damit tun. Schön sitzen und arbeiten oder einfach fett zurücklehnen und Film gucken.
    Ist bei dem Testobjekt sicher nicht anders