CallofDutySeries.de - Hardwaretest & Verlosung - AORUS THUNDER K7 - mechanisches Keyboard


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    Vor langer, langer Zeit, als man mit Rubberdome-Tastaturen noch Spielen durfte, ohne in den Verdacht zu geraten extrem old school zu sein, damals gab es eine Tastatur eines Betriebssystementwicklers namens Sidewinder X6. Dieses Gerät hatte sich seinen Platz auf meinem Schreibtisch hart erkämpft und mit einem absoluten Alleinstellungsmerkmal behauptet - der Nummernblock konnte auf die linke Seite gesetzt werden. Für jemanden wie mich, der seine geringen motorischen Fähigkeiten dadurch ausgleicht, indem er den Nummernblock zum Zocken nutzt, ein enormer Vorteil. Leider starb dieses Tastenbrett jedoch an Gummiermüdung und wurde Mangels echter Alternativen durch eines im klassischen Layout ersetzt.



    Gut, Gaming-Keyboards gibt es wie Sand am Meer und jeder Hersteller findet seine Argumente warum gerade das Seine den Weg in die heimische Zockerhöhle finden sollte. Nachdem das Repertoire an Farbgebung, USB-Ports und blinkenden Tasten nun soweit ausgeschöpft ist, wurde es Zeit dass man sich auf die Besonderheiten der gummierten Oldies besinnt und etwas wieder entdeckt was schon so Lange nicht mehr da war, dass man bereits aufhörte es zu vermissen.
    Wie groß war meine Freude, als ich beim letzten Gigabyte-Meeting in Berlin von einer Tastatur hörte, welche wieder über den umsteckbaren Nummernblock und als Goodie auch noch über mechanische Tasten verfügen sollte. Wurden meine Gebete erhört und hat der Manitou der Hardware tatsächlich den Geist der X6 mit neuen Kräften zurück auf die Erde gesandt? Nun, prinzipiell ja, ob aber auch Alles sein kann wie früher und ich meine neue Fingerablage gefunden habe will ich nun auch testen. Damit ich dies nicht ganz alleine für mich mache werde ich versuchen, euch mit einigen Textabschnitten zwischen den Bildern zu langweilen.


    Die technischen Daten hat der Hersteller sehr schön aufgelistet, daher spare ich mir das Kopieren und hinterlasse einfach nur den Link:


    Äußere Reize...


    Klassisch schick, aufwändig bedruckt und wie gewohnt Riesig präsentiert sich der erste Eindruck der Verpackung. Rings herum sind alle Vorzüge angepriesen, die Front ist jedoch weitestgehend dem Corpus Delicti gewidmet und vermag schon den ersten Aha-Effekt zu verbuchen.



    Nachdem man diese erste Verpackung, zugegeben nicht ganz stressfrei, von Objekt der Begierde geschält hat, hält man ein - wen wundert es - ein inneres Verpackungselement, ganz in Schwarz gehalten, in der Hand, auf dem, wie auch bereits gewohnt, nur das Logo von AORUS stilisiert prangt.



    Wenn man diese letzte Ummantlung vorsichtig öffnet wird der Weg zum eigentlichen Inhalt frei, der THUNDER K7. Die Komponenten sind einzeln verpackt, womit sich der riesige Karton erklärt. Wer vorher anhand des gekauften Gegenstandes den Tisch auf Passgenauigkeit untersucht hat wird in diesem Moment auf jeden Fall aufatmen.



    Aber wir wollen keine Verpackung, wir wollen ein Keyboard. Und um dieses endlich in den Händen zu halten muss Es erst einmal auf der Folie geschält werden. Dies gelingt beim den beiden Tastaturteilen recht gut, die Handballenauflage zeigt sich jedoch ein klein wenig zickig und kann nur mit mäßiger Gewaltanwendung final auf den Tisch gebracht werden. Wenn denn alles befreit wurde kann man erstmals den doch recht nennenswerten Inhalt in ganzer Größe wirken lassen.



    Jetzt beginnt der interessante Teil, das Puzzle will zusammengesetzt werden. Damit dies nicht so arg Langweilig wird und der Anwender alleine durch die möglichen Zusammenstellungen ein immer währendes Glücksgefühl erhält, haben alle Teile der Tastaturpart eine seitliche Kontaktschiene.






    Dadurch kann der Nummernblock entweder Links oder Rechts der eigentlichen Tastatur angesetzt werden. Die Teile werden magnetisch zusammengehalten, so das beim Wechsel keine Steckkontakte auf Dauer zur Störstelle werden können.



    Auch die Handballenauflage ist magnetisch befestigt und kann so, je nach Position des Nummernpads, passend ausgerichtet werden.




    Für den sicheren Stand sorgen große gummierte Füße, welche deutlich rasten und einen stabilen Eindruck vermitteln. Der Nummernblock hat Einen, das Tastenfeld Zwei spendiert bekommen, so dass jederzeit fester kippfreier Stand garantiert zu sein scheint.




    Manch Einer könnte jetzt sagen, was solls, dann brauche ich das riesige Tastenbrett zum Zocken an sich garnicht mehr auf dem Tisch. Auch an diese Variante wurde gedacht, mittels des beigelegten Adapterkabels



    wird der Nummernblock zur "stand allone"- Einheit und kann mit eigenem USB-Anschluß direkt betrieben werden.



    Im Einsatz...


    Wie schon beim indirekten Vorgängermodell, der AIVIA OSMIUM sind die Regler für Beleuchtung und Lautstärke über große Drehschalter geregelt. Damit kann beides stufenlos geregelt und auf Druck auch abgeschaltet werden. Einziger Unterschied ist in diesem Fall eine separate Regelung für den Makroblock, aka Nummerpad.



    Hierbei hätte ich mir eine etwas intensivere Ausleuchtung der Tasten gewünscht, da an sich nur die Makrobeschriftung erstrahlt, die primäre Belegung geht ein wenig unter. Dies wäre an sich kein so wahnsinnig großes Problem, jedoch ist die Belegung ein klein wenig vom Standard-Layout abweichend, was in erster Linie mehr Makro-Tasten bedeutet, im Gegenzug aber etwas Eingewöhnung fordert. Gerade die Enter-Taste liegt, in meinen Augen, etwas ungünstig, ich habe heute einiges an Texten "addiert".



    Bevor man sich so ganz ins wilde Getümmel stürzt, kann man natürlich auf die Macros belegen. Die dafür benötigte Software ist zwar nciht im Lieferumfang enthalten, befindet sich aber als stets aktueller Download auf der AORUS-Website. Die 12.7 MB "kleine" macro engine ist schnell gesaugt und installiert und präsentiert sich dann nahezu selbsterklärend.



    Die Macros können selbst erstellt werden, hierbei gibt es die manuelle Version wie auch die Aufzeichnung, und dann in den jeweiligen Profilen abgespeichert werden.



    Die einzelnen Profile werden dann abgespeichert und einer Farbe zugeordnet, wobei blau dem Standard (office) Layout vorbehalten zu sein scheint.



    Die Wahl der jeweilgen Belegung wird dann via Druck auf den AORUS-Schriftzug getätigt, welcher dann in der passenden Farbe leuchtet.



    Mein kleiner Tip hierbei: wählt für die meistgenutzte Oberfläche eine Farbe die nicht allzu aggressiv ist, da sich zwar die Tasten, aber nicht der Schriftzug dimmen lassen.



    Ist dann alles Eingestellt darf man nun endlich die Tastatur im vollem Umfang nutzen. Die Red´s reagieren, wie gewohnt, an sich reicht leichtes Antippen um die erwünschte Reaktion zu provozieren. Die Tasten haben einen angenehmen Gegendruck ohne einen echten Druckpunkt zu erzeugen, wie es sich für rote Switches gehört. Selbstverständlich bekommt man auch ein akustisches Feedback, die Tasten klappern, auch eine normale Auswirkung von mechanischen Tasten, leicht, jedoch ohne aufdringlich laut zu sein. Einzig die Leertaste macht eine Ausnahme und erzeugt ein "hohles" Geräusch welches sich dann doch deutlich von der Kulisse der restlichen Tasten abhebt.


    Dass, wo viel Licht, auch etwas Schatten zu finden ist, sollte nicht neu sein. Im Falle der THUNDER K7 ist dieser der leichten Montage geschuldet. Beim Zocken fällt es an sich nicht auf, aber wer, wie ich, etwas größere Hände hat und mit der Tastatur schreiben möchte, legt die Hände teilweise auch außerhalb der physischen Grenze des Keyboards ab. Dabei macht sich bemerkbar das der Handballenauflage eine Arretierung fehlt. Bei seitlichen Druck neigt sie halt doch dazu leicht nachzugeben.



    Ein weiteres Manko sind die doch recht akkurat gesetzten Kanten, auch hier machen sich die großen Pfoten bemerkbar, indem diese deutlich die scharfen Kanten der Außenseiten spüren. Hier wäre es von Vorteil gewesen etwas "abzurunden".


    Fazit...
    Die THUNDER K7 ist eine verdammt gute Tastatur mit einem wirklich hervorragenden Funktionsumfang. Das Schreibgefühl ist wirklich gut und man fühlt sich schon nach kurzer Eingewöhnung komplett "Zuhause". Die geteilte Bauweise und die damit verbundene Möglichkeit den Macroblock beidseitig anzusetzen machen sie schon fast zu einem universalen Muss für jeden Gamer der auf Makros angewiesen ist, die Tastatur jedoch auch im Alltagsbetrieb einsetzen will. Das, übrigens mit einem Reddot-Award preisgekrönte, Design hat aber eben bei großen Patschehändchen so seine Tücken und kann auf Dauer auch leicht unangenehm werden. Für eben diese zuletzt angesprochenen Punkte muss ich in der Bewertung einen halben Punkt abziehen und komme so auf eine 2+ mit Sternchen.




    Disclaimer: oben stehender Bericht gibt natürlich nur meine eigenen Empfindungen wieder und erhebt nicht den Anspruch auf Andere übertragbar zu sein.


    Ein großer Dank für die Bereitstellung des Testexemplars geht an


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    VERLOSUNG!
    Die Teilnahme ist ziemlich einfach und erfolgt (fast) automatisch! Jeder kann hier seine Meinung kund tun, wer aber die Chance auf ein Testobjekt wahren will, sollte das Kleingedruckte lesen:


    WICHTIG:Nur diejenigen, die an der Verlosung teilnehmen möchten, füllen bitte im Beitragsfenster das Überschriftenfeld mit "3-2-1-Deins", "gib her", "muss ich haben" oder ähnlichem aus. Mehrfache Beiträge steigern nicht eure Gewinnchance. Einsendeschluss ist der 24. Mai 2015 19:00 Uhr. Da es sich um ein Test-/Vorführexemplar handelt, ist die Verpackung bereits geöffnet und das Gerät kann Gebrauchsspuren aufweisen. Wer nach dem Willen von Fortuna gewonnen hat, wird hier bekannt gegeben. Viel Glück!


    Wir behalten uns vor, Beiträge zu löschen und Teilnehmer auszuschließen. Der Versand erfolgt nur in Länder der EU. Die Gewinner werden hier im Thread und über das INTERNE Mailsystem (PN) benachrichtigt; sollte sich ein Gewinner nicht innerhalb von 14 Tagen nach Gewinnspielende melden, wird der Gewinn anderweitig eingesetzt.


    Euer CallofDutySeries.de Team!

  • Die sieht ja mehr als schick aus. finde das mit dem Numpad echt nice, das ist echt wie früher wo man das Numpad extra hatte. Interessant ist ja die möglichkeit das Numpad an die seite zu legen und nicht direkt dran. Alte spiele kann man nun leichter zusammen an einem rechner spielen XD
    sehr schöner Test auf jeden fall. Aber dass die das mit der Handablage nicht besser lösen konnten ist seltsam...

  • Mich stört das Design nicht, hab keine großen Patschehändchen, weshalb sie bei mir ne 1 bekommt :P


    Ob die Note gerechtfertigt ist, würde sich zeigen wenn ich sie gewinn :D

    Du darfst im Leben an allem scheitern, aber nur nicht an deiner eigenen Faulheit.

  • Kann mir mal jemand erklären, für welche Spiele man das Numpad benutzt ? Bin son kleiner Ego-shooter freak und da braucht man sowas nicht :D

  • Die Abnahme des Zahlenpads finde ich sehr gut gelöst. :-) Und obwohl die Tastatur eine stattliche Größe zu haben scheint, ist sie übersichtlich gestaltet, was man nicht von allen Gamingtastaturen behaupten kann.


    Da ich immer noch auf einer 0815-Tastatur von HP klackern muss, würde ich mich über das Schätzchen freuen.

  • Hiho,


    Hey Papa, wie immer sehr schön geschriebener Review^^
    Ich persönlich kenne nur Tastaturen, bei denen das Numpad auf der rechten Seite ist. Hab auch bisher keine Tastatur erlebt, bei der man das abnehmen kann. Bis jetzt :D Sehr interessant.
    Achja, wenn du schreibst, nutzt du dabei etwa die Enter Taste vom Numpad? Da du das ja bemängelt hattest. Ich persönlich nutze die sehr selten^^