Astrofotografie- Sonne, Mond und Sterne...und Planeten...und Galaxien...und Nebel...

  • "Kamera" ist schonmal ein Anfang ^^ In diesem Fall ist es eine handelsübliche digitale Spiegelreflex mit einen 600mm Teleobjektiv auf einer Equatorialmontierung und etwas Hintergrundwissen in Sachen Bildbearbeitung :)

    Dieses Bild besteht aus 35 Einzelbildern die a eine Belichtungszeit von 60sec haben. Diese wurden in einem Bilderbearbeitungsprogramm sozusagen aufeinander gelgt. Somit habe ich eine Belichtungszeit von 35min simuliert :)

  • "Kamera" ist schonmal ein Anfang ^^ In diesem Fall ist es eine handelsübliche digitale Spiegelreflex mit einen 600mm Teleobjektiv auf einer Equatorialmontierung und etwas Hintergrundwissen in Sachen Bildbearbeitung :)

    Dieses Bild besteht aus 35 Einzelbildern die a eine Belichtungszeit von 60sec haben. Diese wurden in einem Bilderbearbeitungsprogramm sozusagen aufeinander gelgt. Somit habe ich eine Belichtungszeit von 35min simuliert :)

    Sorry falls die Frage doof ist, aber hast du kein Teleskop benutzt, nur diese Kamera? Sieht wirklich krass aus, wuerde ich auch gerne mal in echt sehen. Koenntest du mal ein einzelnes Bild hier hochladen von diesen 35? :)

  • Sorry falls die Frage doof ist, aber hast du kein Teleskop benutzt, nur diese Kamera? Sieht wirklich krass aus, wuerde ich auch gerne mal in echt sehen. Koenntest du mal ein einzelnes Bild hier hochladen von diesen 35? :)

    Klar, kein Problem :)


    Ein Objektiv reicht hier vollkommen aus. Das wird bei Planeten oder sehr kleinen Objekten erst richtig interessant. Das verwendete Objektiv hat eine Brennweite von 600mm. Mein Teleskom hat eine Brennweite von 2000mm. Da muss man extrem ruhig halten. ^^


    Was ist denn das eigentlich was du geknipst hast?

    Es ist M42 Im Orion. Auch als Orionnebel bekannt :)


    Simulierte 35min Belichtungszeit. Wie zur Hölle bekommst du da die Erdrotation raus?


    Gibt Teleskope bzw. Montagen mit Motoren, die in (logischerweise) minimaler Geschwindigkeit die Erdrotation ausgleichen.

    Richtig, Pengu hat die Antwort eigentlich schon geliefert. Dennoch ist es echt schwer die Montierung sauber einzunorden. Oft ist es Glückssache. Zumindest bei mir. Meine EQ5 Montierung (siehe erste Seite) ist noch die erste Generation. Heutzutage kommen diese Teile mit "Boardcomputer", automatischer Einnordung und Autoguiding (da wird ein Stern via Webcam über ein kleineres zweit-Teleskop, welches mit auf der Montierung sitzt, vom Computer verfolgt) daher. Der nächste Knopfdruck fährt dann das ganze Geraffel auf das gewünschte Objekt. Meine Montierung hat sozusagen nur eine eingebaute Analoguhr welche halb so schnell läuft und das Teleskop hängt prinzipiell am kleinen Uhr-Zeiger - in 24h einmal rum :). Das ist noch richtiges Handwerk und ich muss noch selber wissen wo welches Objekt ist und vor allem wie ich mich dort hin hangel. Stichwort "starhopping". Oft hat man Objekte die erst nach langer Belichtungszeit sichtbar werden und solche Scherze ^^ Diese wollen ja auch so gefunden werden. Aber um noch ein mal auf die Belichtungszeit zurück zu kommen, musste ich zum Glück nur eine Minute still halten. Bei zwei Minuten Belichtungszeit, wurden die Sterne auf dem Bild schon wieder Strichförmig. :)

  • Ist schon echt atemberaubend, weil man den Himmel so gar nicht sehen kann bzw. im Alltag gar nicht so dolle wahrnimmt.


    Vor kurzem war der Blutmond, das war auch nett anzusehen. :D

    Ja, wenn mir solche Dinge gelingen bin ich auch immer absolut sprachlos. Nicht weil ich das hinbekommen habe sonder weil mich dann wie hier, das Objekt an sich einfach umhaut.

    Ach ja, der Blutmond ^^ ...




    In Schwarz/weiß hat es auch was :)